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Jacob Reyvaert

Jacob Reyvaert (Lissewege, ca 1535 - Brügge, 1. Juni1568) war ein Humanist und Anwalt.

Lebenszyklus

Als Sohn des früh verstorbenen Franciscus Reyvaert studierte Reyvaert an der Schule von Brügge Jan Geldrius. Vom fünfzehnten bis achtzehnten Lebensjahr studierte er Rechtswissenschaften in Leuven. Danach setzte er sein Studium fort Orleans, wahrscheinlich bis 1558. Er kehrte nach Brügge zurück, wo er Petronilla Ommejaghere heiratete. Sie hatten vier Kinder, von denen nur Pierre das Erwachsenenalter erreichte und in Orleans studierte. Er wurde Linguist in Brügge, aber auch er starb früh.

Jacob wurde am 2. September 1558 geboren Schiffe ernannt. Im folgenden Jahr wurde er Vorsitzender des Sint-Nicolaas sestdeel. Am 2. September 1562 wurde er Stadtrat und im folgenden Jahr Vorsteher der Carmers sestendeel. Am 2. September 1564 wurde er wieder Ratsherr. 1560-1562 kehrte er nach Leuven zurück, um seinen Doktortitel zu erhalten.

1565 wurde er Professor im duai und dort gelehrt römisches Recht und kanonisches Recht. Er hat das ein Jahr lang durchgehalten, untergraben, wie er war TB. Er kehrte nach Brügge zurück, wo er sich noch ausschließlich seiner juristischen Tätigkeit widmete. Er war dreiunddreißig, als er starb. Er wurde in Lissewege und sein Freund beigesetzt Johannes Lernutius einen Grabstein gemacht.

Justus Lipsius nannten ihn Belgarum jurisque magna spes und der Belgischer Papinius.

Veröffentlichungen

  • Tribonianus sive de variis usucapionis differentiis adversus Tribonianum liber singularis; ejusdem ad legem Scriboniam liber singularis. Antwerpen, Plantin, 1561 (gewidmet Guido Laurinus).
  • Ad leges duodecim tabularum liber singularis, Brügge, Hubertus Goltzius, 1563 (gewidmet Marcus Laurinus).
  • Variorum sive de juris ambiguitalibus libri quinque, Brügge, Goltzius, 1564 (gewidmet Joachim Hopperus).
  • Pro tribunalium liber singularis, Brügge, Goltzius, 1565, (gewidmet Viglius)
  • Das proejudiciis libri Duo, Brügge, Goltzius, 1565 (gewidmet Jan Casembroot)
  • Das Auctoritate prudentium liber singularis, Antwerpen, Pflanze, 1566 (Christophe d'Assonville gewidmet).
  • Ad titulum pandectarum de diversis regulis juris antiqui commentarii, Antwerpen, Plantin, 1568 (gewidmet dem Magistrat von Brügge)
  • Conjectaneorum libri tres nunc primum in lucem edition ex bibl. Jani Lernutii, Brugensis, poètes egregii, Frankfurt, 1601
  • Zwei lateinische Verse, in: Julius Caesaris Commentarii, Brügge, Goltzius, 1563.

Literatur

  • A. MIRAEUS, Elogia illustrium Belgii scriptorium, Antwerpen, 1602.
  • Leonard WILLEMS, Jacques Reyvaert, in: Biography nationale de Belgique, Tome XIX, 1907, col. 238-243.
  • René DEKKERS, Humanismus und Rechtswissenschaft in den Niederlanden in, 1938.
  • H. DIE FEUCHTIGKEIT, Geschichte der Gründung und des Aufstiegs des Collegium Trilingue Lovaniense 1517-1550, Löwen, 1955.
  • Guido VAN DIEVOET, Jacob Reyvaertof ein flämischer Jurist und Humanist aus dem 16. Jahrhundert, in: Politica, 1958, S. 247-254.
  • Guido VAN DIEVOET, Jacob Reyvaert, in: Nationalbiographisches Wooerdenboek, Teil III, Spalte. 698-703.
  • Willy LELOUP, Hubertus Goltzius und Brügge, Brügge, 1981.
  • Peter VANDERMEERSCH, Jacob Reyvaert, Humanist und Rechtswissenschaftler, in: Brugs Ommeland, 1983, S. 483-488.