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James P. Hogan | ||||
James P. Hogan am 63 Welt-Science-Fiction-Konvention in Glasgow im August 2005 | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Geboren | London, 27. Juni1941 | |||
| Verstorben | 12. Juli2010 | |||
| Land | ||||
| Arbeit | ||||
| Genre | Science-Fiction | |||
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James Patrick Hogan (London, 27. Juni1941 - 12. Juli2010) war ein Brite Science-FictionSchriftsteller.
James P. Hogan widmete sich ab 1979 ausschließlich dem Schreiben. 1977 emigrierte er in die Vereinigte Staaten. Ab 1977 schrieb er Science-Fiction-Romane.
Biografie
Hogan war der Sohn eines irischen Vaters und einer deutschen Mutter. Er wuchs in auf Portobello Straße. Mit sechzehn Jahren brach er das Gymnasium ab und nahm dann verschiedene Gelegenheitsjobs an, bis er ein Stipendium für ein fünfjähriges Studium der Elektronik und Mechanik an der Fachhochschule erhielt. Royal Aircraft Niederlassung (RAE) wer damals Flugplatz Farnborough war lokalisiert. Hogan heiratete zum ersten Mal im Alter von 20 Jahren, danach heiratete er noch dreimal. Er hatte insgesamt sechs Kinder[1].
Hogan arbeitete zunächst für mehrere Unternehmen als Konstrukteur. In den 1960er Jahren war er als technischer Vertreter bei Schatz und reiste durch ganz Europa. Dann schloss er sich der Digital Equipment Corporation (DEZ). 1977 zog er nach Boston dort ein Verkaufstraining zu leiten. Im selben Jahr veröffentlichte er seinen ersten Roman, Die Sterne erben.
1979 gab er seinen Job bei DEC auf, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er ist umgezogen nach Orlando wo er seine dritte Frau Jackie kennenlernte. Er ging mit ihr rein Sonora wohnen.
Arbeit
Hogans Werk tendierte in Richtung technisch orientierter Science-Fiction (harter SF, zu harte Wissenschaft) und wurde oft mit dem von . verglichen Arthur C. Clarke. In den meisten seiner Romane macht er seine Vision von Wissenschaft deutlich: Theorien sollten auf der Grundlage von empirisch Ergebnisse. Dies macht sich vor allem in seinem bekanntesten Werk, der „Giants“-Trilogie bemerkbar. Die Arbeit beginnt mit der Entdeckung eines 50.000 Jahre alten menschlichen Körpers auf dem Mond. Nach vielen Recherchen und der Entdeckung neuer Fakten werden Theorien entwickelt und ausgearbeitet, wie der Mensch 50.000 Jahre früher den Mond hätte erreichen können.
In den letzten Jahren seines Lebens brachte er eher pseudowissenschaftliche Aspekte in seine Arbeit ein. Zum Beispiel dachte er, dass es Katastrophismus so von Immanuel Velikovsky wurde empfohlen, ernst genommen zu werden[2]. Er unterstützte auch die Idee von intelligentes Design. Er sympathisierte auch mit dem AIDS-Leugner[3], versuchte die grundlegenden Beweise für die Evolution untergraben[4] und war skeptisch gegenüber Klimawandel und der Loch in der Ozonschicht. Über die Holocaust Hogan schrieb, dass die Werke der Holocaust-LeugnerArthur Butzo und Mark Weber waren seiner Ansicht nach überzeugender und wissenschaftlicher als die Geschichte der Sieger. Hogan war jedoch nicht antisemitisch.[5]
Bibliographie (Auswahl)
Serie „Riesen“
- 1977 - Die Sterne erben
- 1978 - Die sanften Riesen von Ganymed
- 1981 - Riesenstern
- 1991 - Entoverse ISBN 1-85723-002-7
- 2005 - Mission zu Minerva ISBN 0-7434-9902-6
Serie „Code des Lebensmachers“
- 1983 - Code des Lebensmachers, ISBN 0-345-30549-3
- 1995 - Die Unsterblichkeitsoption
Serie „Wiege des Saturn“
- 1999 - Wiege des Saturn
- 2003 - Die qualvolle Morgendämmerung
Andere Romane
- 1978 - Die Genesis-Maschine
- 1979 - Die zwei Gesichter von morgen
- 1980 - Es war dreimal
- 1982 - Reise von gestern
- 1985 - Die Proteus-Operation
- 1987 - Endspiel-Rätsel
- 1989 - Das Spiegellabyrinth
- 1991 - Das Infinity-Gambit
- 1992 - Der Multiplex-Mann
- 1995 - Wege nach Anderswo
- 1995 - Echtzeit-Unterbrechung
- 1997 - Insektenpark
- 1999 - Nach außen
- 2000 - Die Legende, die die Erde war
Kurzgeschichten
- 1988 - Geist, Maschinen und Evolution
- 1998 - Sternenkind
- 1999 - Raketen, Rothaarige und Revolution
- 2001 - Mars-Ritterleben
Sachbücher
- 1997 - Mind Matters: Die Welt der künstlichen Intelligenz erkunden
- 2004 - Die heilige Kuh treten
- 2004 - Wahrheit unter Tyrannei: Die unzulässigen Gedanken der Wissenschaft