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Jean Piaget
Jean Piaget
Jean Piaget neben Königin Juliana
(Präsentation Erasmus-Preis 1972)
Allgemeine Information
GeborenNeuchâtel, 9. August1896
VerstorbenGenf, 16. September1980
StaatsangehörigkeitFlagge der Schweiz Schweiz
BerufPsychologe
Skulptur von Jean Piaget im "Park des Bastions" in Genf.

Jean Piaget (Neuchâtel, 9. August1896 - Genf, 16. September1980) war ein schweizerischPsychologe die die kognitiv-psychologische Entwicklung von Kinder studiert.

Biografie

Piaget wurde im französischsprachigen Neuchâtel (Schweiz) geboren. Schon in jungen Jahren interessierte er sich für die Natur und das Gymnasium erfolgreich abgeschlossen. 1914 trat er in die Universität NeuenburgBiologie Studium, in dem er vier Jahre später mit einer Arbeit über FossilWeichtiere.

Während seines Studiums interessierte er sich sehr für die Philosophie. Das Teil Theorie des Wissens (Woher kommt das Wissen) faszinierte ihn übermäßig. Um dies weiter zu vertiefen, beschloss er, Entwicklung von Wissen bei Kindern studieren. Anfangs dachte er, es würde ein paar Jahre dauern, aber es ließ ihn für den Rest seines Lebens nicht los.

Nach seiner Pensionierung folgte Bärbel Inhelder[1] ihm als Leiter des Lehrstuhls für Genetische und Experimentelle Psychologie an der Universität Genf.

Arbeit

Einer seiner Beiträge in der Psychologie besteht unter anderem darin, dass das Potenzial lernen und bestimmte Ereignisse bewusst zu erleben entwickelt sich mit zunehmendem Alter (= kognitiv Entwicklungstheorie). Zum Beispiel ahnt ein Baby in den ersten sechs Monaten nicht, dass seine Eltern noch existieren werden, wenn sie das Zimmer verlassen (=Guck-Guck) oder dass ein Spielzeug noch existiert, nachdem er es nicht mehr sieht. Personenpermanenz oder Objektpermanenz entsteht erst, nachdem darüber gewisse Schemata gebildet wurden. Und später dauert es etwa im fünften Lebensjahr, bis ein Kind begreift, dass Milch, die aus einem schmalen, hohen Glas in ein breites, niedriges Glas gegossen wird, trotz unterschiedlicher Proportionen (= Konservierungsgedanke) immer noch die gleiche Menge enthält.

u.a. Das Deutsch PsychologeHeinrich Roth recherchierte seine Arbeit.

Theorie der stufenweisen Entwicklung

Piaget stellte drei Ideen in den Mittelpunkt seiner Theorie: 1. Schemata, 2. die Interaktion zwischen Assimilation und Akkommodation und 3. die Stufen der kognitiven Entwicklung. Ein Schema in Piagets Theorie ist eine mentale Struktur oder ein Programm, das die Entwicklung des Denkens des Kindes steuert. (Psychologie: Eine Einführung. Philip G. Zimbardo et al.)

Assimilation, Akkommodation und Äquilibrierung

Piaget unterscheidet drei Mechanismen des Wissenserwerbs: Assimilation, Unterkunft und Gleichgewicht. Wissen besteht nach Piaget aus Strukturen (die Begriffe planens, Schaltpläne, System er manchmal benutzt). Eine Struktur kann eine andere Struktur sein assimilieren; die assimilierende Struktur nimmt die assimilierte Struktur auf. Ein Beispiel hierfür ist die Interpretation eines beliebigen Kirchturms (des assimilierten) durch die Kirchturmstruktur (des assimilators). Unterkunft ist die Veränderung einer Struktur durch Assimilation; auch die Kirchturmstruktur passt sich dem heutigen Kirchturm an. Diese beiden Mechanismen müssen für eine gesunde Entwicklung im Gleichgewicht sein, und dies gewährleistet Gleichgewicht vor dem.

Durch Assimilation und Akkommodation entstehen während der Entwicklung immer komplexere Strukturen. Piaget war überzeugt, dass grundlegende Eigenschaften von Wissen sicherstellen, dass sich Entwicklung auf verschiedenen (meist vier) Ebenen manifestiert. Daher gibt es laut Piaget qualitative Unterschiede zwischen Kindern auf unterschiedlichen Niveaus. Piaget konnte für diese Werte ziemlich genaue Altersgrenzen festlegen, obwohl andere Wissenschaftler noch nicht sicher sind, ob sie wirklich existieren.

Stufenmodell

Piaget formulierte vier verschiedene Phasen der kindlichen Entwicklung. Nachfolgend ein kurzer Überblick über die Phasen. Es gibt keine „normale“ Entwicklung. Die Altersangaben geben daher nur einen Hinweis darauf, wann bestimmte Entwicklungen stattfinden.

  • Sensomotorische Phase, 0-2 Jahre:
    • Entwicklung der Funktionsfähigkeit auf Körperebene, Berührung, Fühlen, Schmecken.
    • Motorik entwickeln.
    • Gedächtnis entwickeln.
    • Objektpermanenz wurde entwickelt. Für das Kind bleiben Gegenstände, die nicht in seinem Blickfeld liegen. Dies geschieht etwa 8 bis 12 Monate.
  • Präoperative Phase, 2-7 Jahre:
    • Sprachentwicklung, der Kehlkopf senkt sich ab.
    • Verfeinerung der Motorik.
    • Entwicklung des Selbst, Egozentrik. Das Kind lernt, dass es seine eigene Person ist.
    • Animismus. Unbelebten Objekten wird eine Seele zugewiesen.
  • Konkrete Betriebsphase, 6-12 Jahre:
    • Entwicklung um Länge und Menge vergleichen zu können.
    • Entwicklung bis hin zur Bestell-, Zähl- und Kalkulationsfähigkeit.
    • Entwicklung des figurativen Denkens.
  • Formale Betriebsphase ab 11 Jahren:
    • Entwicklung des räumlichen Denkens.
    • Entwicklung des abstrakten Denkens.
    • Lernen Sie, logisch zu denken und Schlussfolgerungen zu ziehen.
    • hypothetische Argumentation

Externer Link

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