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Johanna Heymann | ||||
| Vollständiger Name | Hanna Heymann | |||
| Geboren | 25. November1870 | |||
| Verstorben | 5. März1943 | |||
| Geburtsland | ||||
| Beruf(e) | Pianist | |||
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Hanna (Johanna) Heymann (Amsterdam, 25. November1870 – Sobibor, 5. März1943) war ein Holländer Pianist.
Sie ist Tochter von Isaac Heymann, ein Kantor preußischer Abstammung und Rebecca Göttinger. Die Familie ließ sich 1856 in Amsterdam nieder. Schwestern Louise Heymann und Sophie Heymann waren bekannte berühmte Sänger; Bruder Carl Heymann bekannter Pianist.
Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie zuerst von ihrem Vater und dann von Julius Röntgen und Eugene d'Albert und Heinrich Bartho. 1886 war sie in einem Konzert im Bau des Arbeitsstandes in Amsterdam in einem Konzert ihrer Schwester Louise Heymann unter der Leitung von Frans Wedemeijer.[1] Die Bewertungen für beide waren positiv. Im Februar 1866 gaben sie eine Aufführung im Hotel Amstel, wo die schwedische Prinzessin Eugenie von Schweden war anwesend. Danach wurden sie regelmäßig in den Hallen der Konzerthalle (Kammermusik und Solist) und die Palast der Industrie. 1893 folgte ein Konzert mit dem Vorgänger der Berliner Philharmoniker im Berlin, 1895 gefolgt von Auftritten in Wien; im Jahr 1896 London und etwas später Paris. 1902 war sie Pianistin bei einem Konzert des Böhmischen Streichquartetts, in dem Josef Suku spielte mit auf dem Programm das Quintett opus 44 von Robert Schumann. Sie lebte auch einige Zeit in London, kam aber 1909 nach Amsterdam, wo sie unterrichtete und weiterhin Konzerte gab. Sie hat oft das von ihrem Bruder geschriebene Lied gespielt Elfenspiel.
Sie trat fünfmal als Solistin mit dem Concertgebouw-Orchester geführt von DirigentenFrans Coenen (Klavierkonzert Nr. 2 von Felix Mendelssohn Bartholdy), Willem Kes, Willem Mengelberg (beide mit Klavierkonzert Nr. 2 von Frederic Chopin) und Evert Cornelis (zweimal Klavierkonzert Nr. 2 von Ludwig van Beethoven).
Ihre letzte Adresse, von der aus sie zusammen mit Schwester Sophie Engel-Heymann unterrichtete Sarphati-Straße 80 (vorher wohnten sie in Nr. 133). Beide waren von Nazi Deutschland deportiert und am 5. März 1943 im Vernichtungslager ermordet Sobibor.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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