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Louise Heymann | ||||
| Geboren | 8. Mai1861 | |||
| Verstorben | 10. März1942 | |||
| Geburtsland | ||||
| Singstimme | Sopran | |||
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Louise Heymann (Amsterdam, 8. Mai1861 – Amsterdam, 10. März1942) war ein Holländer Sopran.
Sie ist Tochter von Isaac Heymann, ein Kantor preußischer Abstammung und Rebecca Göttinger. Die Familie ließ sich 1856 in Amsterdam nieder. Schwester Sophie Heymann war ein bekannter Sänger; Bruder Carl Heymann und Schwester Johanna Heymann bekannte Pianistin, Schwester Sara Heymann (1867-1933) wurde als Konzertpianistin ausgebildet, unterrichtete aber bevorzugt. Louise Heymann heiratete den Bankier Julius Göttinger, die Tochter Emilie/Emmy Baumann-Göttinger (Berlin, 1897-Auschwitz, 1944) wurde Sängerin und Gesangslehrerin.
Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie zunächst von ihrem Vater und dann in Paris (Biene Mathilde Marchesic) und Berlin. Noch bevor sie nach Berlin ging, stand sie bereits auf der Bühne des Konzerthauses von Odeon. Sie sang mit mehreren Operngesellschaften im Rom, Mailand und Berlin und war Teil sowohl der Französischen Oper als auch der Niederländischen Oper von Cornelis van der Linden. Nach ihrer Heirat mit dem Bankier Göttinger ließ sie sich in Berlin nieder, wo sie an der Stern'sches Konservatorium. Gelegentlich hatte sie Gastauftritte. In ihren frühen Jahren trat sie oft als Sängerin hinter dem Klavier mit ihrer Schwester Johanna Heymann auf.
Sie ließ sich in den Niederlanden nieder und starb an den Plantage Muidergracht 17.
Ihre Stimme ist in einigen Aufnahmen aus der Zeit um 1901 aufgezeichnet.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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