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Sophie Heymann
Sophie Heymann
Sophie Heymann
Vollständiger NameSophia Heymann
Geboren28. Januar1874
Verstorben5. März1943
GeburtslandFlagge der Niederlande Die Niederlande
SingstimmeSopran
Portal  Portalsymbol  Klassische Musik

Sophia (Sophie) Heymann (Amsterdam, 28. Januar1874Sobibor, 5. März1943) war ein Holländer Sopran.

Sie ist die Tochter des Out Preußen Ursprung und als chazan bekannt Isaac Heymann und Rebecca Göttinger. Schwester Louise Heymann war auch Sopran, Schwester Johanna Heymann und Bruder Carl Heymann waren Pianisten.

Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie zunächst von ihrem Vater. Später nahm sie Unterricht bei Pauline Viardot-Garcia und Mathilde Marchesic in Paris und später auch in Berlin. Sie machte Konzertreisen durch die Niederlande, Belgien, Deutschland und Frankreich, ob musikalisch von einer ihrer Schwestern oder ihrem Bruder begleitet. Sie ist mit der Nederlandse Opera van . aufgetreten Cornelis van der Linden in dem Palast der Industrie in der Rolle des Valentinsgrußes Die Hugenotten. Für einige Zeit war sie Teil von Opernhäusern in Gent und Den Haag (Französische Oper), hatte aber auch ihr eigenes Opernensemble in Berlin. Sie heiratete in Berlin den Zahnarzt Moritz Engel (gest. 1930), trat aber im Gegensatz zu ihrer Schwester Louise auch nach ihrer Heirat (Heymann-Engel) auf. Sie besuchte Städte wie Köln und Leipzig. Während der Erster Weltkrieg sie floh in ihre Heimat und trat mit Sänger auf Anton Sistermans.

Aus einem Auftritt mit ihrer Schwester Johanna, der Kölnische Zeitung 1898: "Wer singt die Eine spielend, so spielt die Andere singend". Schwester Louise wurde als niederländische Nachtigall beschrieben, die französische Komponistin Jules Massenet Sophie rief gerade eine Nachtigall (Rossignol). Matthijs Vermeulen als Kritiker: "Frau Sophie Heymann-Engel gehört zu der zusehends aussterbenden Künstlergattung: den lieblichen Sängern, den Vogelkehlchen, die wie ein teurer sächsischer Kanarienvogel zirpen."

In den 1930er Jahren ließ sie sich wieder in Amsterdam nieder. Ihre letzte bekannte Adresse war Sarphati-Straße 80 (vorher bei Hausnummer 133). Unter dieser Adresse gaben sie und ihre Schwester Johanna bis zum Zweiter Weltkrieg brach aus. Beide waren von Nazi Deutschland deportiert und am 5. März 1943 im Vernichtungslager Sobibór ermordet.

Es gibt Aufnahmen von Sophie Heymann für Berliner Records (Berlin 1901), Favorite (Berlin 1906) und Anker (Berlin 1906-07). Ihre Schwester Louise Heymann-Göttinger hinterließ sehr seltene Aufnahmen für Berliner Records (Amsterdam 1901).