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John Lawrence Ashbery (Rochester, 28. Juli1927 – Hudson, 3. September2017) war ein amerikanischAvantgarde Dichter. 1976 gewann er den Pulitzer-Preis für Poesie.
Biografie
Ashbery wurde als Sohn eines Bauern und einer Lehrerin geboren. Schon in jungen Jahren wollte er Maler werden und nahm im Alter von elf bis fünfzehn Jahren mit großer Begeisterung Zeichenunterricht. Nach und nach verlagerte er sein Interesse jedoch auf die Poesie und begann, Gedichte zu schreiben. Während seines Studiums an der Harvard Universität er hat sich angefreundet Kenneth Kocho, Barbara Epstein, James Schuyler, Frank O'Hara und Edward Gorey, mit dem er später New York School of Poets bilden würde. Robert Creeley und Robert Bly waren seine Mitschüler. 1949 schloss er sein Studium cum laude mit einer Dissertation über W. H. Auden.
Auch Ashberys Frühwerk war stark von Auden inspiriert, ebenso wie von den obskuren Franzosen surreal Dichter Pierre Marory. Später wurde seine Arbeit immer mehr Modernist. In den sechziger Jahren war er in Avantgarde Kreisen, mit weltweit aufmerksamkeitsstarken Künstlern wie Andy Warhol und John Cage. In den 1970er Jahren wurde er Professor an der Brooklyn College.
Ashberys Werk zeichnet sich durch eine freie, spontane Assoziation aus, wobei seine Gedichte meist kaum ein reales Thema haben. Er kann sehr vage und poetisch sein, wenn es um konkrete alltägliche Dinge geht, regelmäßig Parodie als Stil verwendet. Ein übergreifendes Thema ist die Beziehung zwischen Chaos und bewusstem menschlichem Denken und mit der Kunst im Allgemeinen. Obwohl Ashbery oft behauptet hat, er wolle für ein großes Publikum schreiben, gelten viele seiner Werke als schwer zugänglich, nicht zuletzt wegen der semantisch und sprachlich Experimente in seiner Arbeit.
Asbery wurde mit einer Vielzahl von Auszeichnungen geehrt, darunter der Nationaler Buchpreis für Poesie und der Preis des nationalen Buchkritikerkreises. 1976 gewann er den Pulitzer-Preis für sein Bündel Selbstporträt in einem konvexen Spiegel. Im Frankreich, wo er von 1955 bis 1965 lebte und arbeitete, wurde er in die Ehrenlegion. Er gilt als einer der einflussreichsten amerikanischen Dichter seit den 1990er Jahren Zweiter Weltkrieg.
John Ashbery starb 2017 im Alter von 90 Jahren.[1]
Ausschnitt aus Zuhause unterrichtet
Das war nie ein Thema.
Das heißt, es war und es war nicht.
Ich sollte über etwas sauer sein.
Aber du weißt was es ist
zu früh geboren.
(Übersetzung: Ton van 't Hof)
Literaturverzeichnis
Poesie
- (1953). Turandot und andere Gedichte. Galerie Tibor de Nagy.
- (1956). Ein paar Bäume. Yale University Press.
- (1962). Der Tennisplatz-Eid. Wesleyan University Press.
- (1966.) Flüsse und Berge. Holt, Rinehart und Winston.
- (1970). Der doppelte Frühlingstraum. EP dutton.
- (1972). Drei Gedichte. Wikinger.
- (1975). Das Vermont-Notizbuch. Schwarzer Spatz.
- (1975). Selbstporträt in einem konvexen Spiegel. Wikinger.
- (1977). Hausboot-Tage. Wikinger.
- (1979). Wie wir wissen. Wikinger.
- (1981). Schattenzug. Wikinger.
- (1984). Eine Welle. Wikinger.
- (1985). Ausgewählte Gedichte. Wikinger.
- (1987). April Galleonen. Wikinger.
- (1991). Flussdiagramm. Taste.
- (1992). Hotel Lautreamont. Taste.
- (1994). Und die Sterne leuchteten. Farrar, Straus und Giroux.
- (1995). Hörst du, Vogel? Farrar, Straus und Giroux.
- (1997). Das Festmachen des Anfangs: Die ersten fünf Bücher der Poesie. ecco.
- (1998). Wachsamkeit. Farrar, Straus und Giroux.
- (1999). Mädchen auf der Flucht. Farrar, Straus und Giroux.
- (2000). Deinen Namen hier. Farrar, Straus und Giroux.
- (2001). Als Regenschirme folgen Regen. In Bezug auf Bücher.
- (2002). Chinesisches Flüstern. Farrar, Straus und Giroux.
- (2004). Ausgewählte Prosa. University of Michigan Presse.
- (2005). Wo soll ich wandern. ecco.
- (2007). Ein weltliches Land. ecco.
- (2007). Notizen aus der Luft: Ausgewählte spätere Gedichte. ecco.
- (2008). Gesammelte Gedichte: 1956-1987. Die Bibliothek von Amerika.
- (2009). Planisphäre. ecco.
- (2012). Schnelle Frage. ecco.
- (2015). windweg. carcanet.
- (2016). Aufregung der Vögel. ecco.
- (2017). Gesammelte Gedichte: 1991-2000. Die Bibliothek von Amerika.
- (2018). Sie wussten, was sie wollten: Collagen und Gedichte. Rizzoli.
Fiktion
- (1969). Ein Nest von Ninnies. Schwarze Spatzpresse. Roman, mit James Schuyler.
- (1978). Drei Spiele. Z Drücken. Theater.
Sachbücher
- (1989). Gemeldete Sichtungen: Art Chronicles 1957-1987. Taste. Kunstkritik.
- (2000). Andere Traditionen. Harvard University Press. Aufsätze.
- (2003). John Ashbery im Gespräch mit Mark Ford. Zwischen den Zeilen. Interview.
Niederländische Übersetzungen
- (1995). Der Mandrill an der Barriere. Eine Auswahl seiner Gedichte 1956-1994. Meulenhoff.
- (2013). Irgendwo in Amerika. Eine Auswahl seiner Gedichte 2000-2013. Azul Press / Poetry International.
Externe Links
- (und) Ashbery auf der PoetryFoundation-Website
- (und) Informationen und Gedichte auf Poetry.org
- Bewertung von Henri Sepers auf Tzum
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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