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Joseph de Bray
Lob der Pekelharingh, 1656, Gemäldegalerie Alte Meister, Dresden

Joseph de Bray (verstorben Haarlem, 16. Mai1664) war ein Niederländischer Maler und Zeichner aus der Zeit der Goldenes Zeitalter. Sein Geburtsort und -datum sind nicht mit Sicherheit bekannt. Das RKD nennt Haarlem als wahrscheinlichen Geburtsort und ermittelt sein Geburtsjahr anhand von Quellen zwischen 1628 und 1634.

De Bray wurde in eine Künstlerfamilie hineingeboren. Sein Vater und Lehrer war Salomon de Bray, seine Brüder waren Jan, Jacob und Dirk de Bray. Ihre Schwester Cornelia de Bray heiratete den Maler 1648 Jan Lievens.

Joseph widmete sich wie sein Bruder Jan der Malerei Stillleben, insbesondere von Blumen und Fischen. Es sind nicht viele Werke bekannt, die ihm mit absoluter Sicherheit zugeschrieben werden können.

Zu seinen bekanntesten Werken gehört das hier abgebildete Gemälde Lob der Pekelharingh. Es zeigt einen aufgeschnittenen Hering, Butterbrot, eine Schüssel mit Butter, Zwiebeln und eine Karaffe mit Bier und passenden Gläsern. Am auffälligsten ist jedoch die Wiedergabe eines Bildes des Gedichts zu Ehren des Herings und der Zwiebeln, ebenfalls mit Hering und Zwiebeln umrandet. eingelegter Hering.

Das Gedicht wurde von seinem Onkel, dem Dichter, Arzt und Prediger geschrieben Jacob Westerbaen aus seinem Bündel Minne Poesie (in der Ausgabe von 1633) und lobten den Hering, der wie der Kabeljaufang im 17. Das im Gemälde dargestellte Gedicht endet mit dem etwas rauen Text: Maeckt, dass man auch pisst / Und das tut man nicht und verpasst / (mit Oorelof) das kacken; / Er lässt keinen Wind ruhen / Er macht den Maegh vor Geilheit / Um Essen und Trinken zu naschen

Ein 1657-Gemälde mit demselben Titel und Thema enthält auch den Text des Gedichts, diesmal in einem aufgeschlagenen Buch und begleitet von einem anderen Gedicht desselben Autors mit dem Titel Amors Umzug. Diese Arbeit befindet sich in der Suermondt-Ludwig-Museum im Aachen.

Joseph de Bray starb 1664 in Haarlem an den Folgen der schwarzer Tod.

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