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Kaliumbromid | |||||
| Strukturformel und Molekülmodell | |||||
Strukturformel von Kaliumbromat | |||||
Kaliumbromid | |||||
| Allgemeines | |||||
| Molekularformel | KBrO3 | ||||
| IUPAC-Name | Kaliumbromat | ||||
| Molmasse | 167,0005 G/Maulwurf | ||||
| CAS-Nummer | 7758-01-2 | ||||
| PubChem | 24444 | ||||
| Beschreibung | Weiße kristalline Materie | ||||
| Warnungen und Sicherheitsvorkehrungen | |||||
| H-Sätze | H271 - H301 - H350 | ||||
| EUH-Sätze | Nein | ||||
| P-Sätze | P201 - P220 - P301 P310 - P308 P313 | ||||
| Karzinogen | ja (IARC-Klasse 2B) | ||||
| UN-Nummer | 1484 | ||||
| Physikalische Eigenschaften | |||||
| Aggregatzustand | Fest | ||||
| Farbe | Weiß | ||||
| Dichte | 3,27 g/cm² | ||||
| Schmelzpunkt | 350 °C | ||||
| Siedepunkt | 370 °C | ||||
| Löslichkeit im Wasser | (bei 20°C) 69,1 g/l (bei 40°C) 133,0 g/l | ||||
| schlecht löslich in | Wasser | ||||
| Unlöslich in | Aceton, Ethanol | ||||
| Wenn nicht anders angegeben normale Bedingungen gebraucht (298.15k oder 25 °C, 1 Bar). | |||||
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Kaliumbromid (KBrO3) ist der Kaliumsalz von Bromwasserstoff. Die Substanz erscheint als weiß kristallinPulver, das schwer löslich ist in Wasser.
Synthese
Kaliumbromat kann durch Reaktion von dibrom mit Kaliumhydroxid, wonach es entsteht Kaliumhypobromit (KOBr) reagiert weiter zu Kaliumbromat und Kaliumbromid:
Das Kaliumbromat schlägt nieder von dem Lösung, während das gut lösliche Kaliumbromid in der Lösung verbleibt.
Anwendungen
Kaliumbromat wird als Brotverbesserer um einen festeren Teig zu gewährleisten und wenn Treibmittel. Es wurde in der EU unter der Nummer E924 zugelassen, ist dort aber wegen möglicher krebserzeugender Eigenschaften nicht mehr zugelassen. Es ist gut löslich in Wasser.
Kaliumbromat ist ein starkes Oxidationsmittel (E° = 1,5 V) und wird zu Titrationen oft verwendet als oxidierendes Titriermittel. Das Bromat-Ion ist hier der aktive Teil. Normalerweise wird dieses Titriermittel in einer sauren Umgebung in Gegenwart eines Überschusses verwendet Bromid.
Toxikologie und Sicherheit
Kaliumbromat ist giftig und ist möglich Karzinogen für Mann (IARC-Klasse 2B). Außerdem ist es ziemlich stark Oxidationsmittel, Ähnlich zu Kaliumpermanganat. Bereits in 1990 es wurde in der Lebensmittelindustrie in Europa wegen der Gefahr verboten, von Kanada im 1994, von Sri Lanka im 2001 und aus China im 2005. In dem Vereinigte Staaten die Substanz wird noch verwendet.