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Kamp Schut
Lager Schut
Camp Schut (Niederlande)
Lager Schut
Inbetriebnahme1941
Geschlossen1959
OrtEde
Verantwortliches LandDie Niederlande
Koordinaten52° 2′ N, 05° 37′ E
AdministratorNationales Amt für Arbeitserweiterung; NAD
Lager Schut

Lager Schut, gelegen am Schuttersteeg in Ede, war ein 1941 im Rahmen der Nationales Amt für Arbeitserweiterung ist gebaut.

Struktur

1940 wurde für den Kamp Schuttershof eine Baugenehmigung beim Landesamt für Arbeitsausbau beantragt. Von Anfang an wurde das Lager von den Einwohnern und der Bevölkerung von Ede Kamp Schut genannt. Anfang 1942 kamen die ersten Bewohner. 176 Personen hatten Platz. Das Lager bestand aus fünf Wohnbaracken, einer Waschbaracke, einer Küche und einer Kantine. Die Bewohner wurden von der Niederländisches Heideunternehmen im Bergbau beschäftigt.

Jüdische Zeit

Das Lager wurde als jüdisches Arbeitslager gebaut und diente eigentlich als Puffer für Camp Westerbork. Die zumutbare Ration wurde nach einiger Zeit erheblich kleiner, da die Besatzer es nicht für nötig hielten, Juden ausreichend zu ernähren. Sie arbeiteten auch außerhalb des Lagers, zum Beispiel auf Gerüsten in der Nähe der Valleistraat in Veenendaal.[1] In der Nacht vom 2. auf den 3. Oktober 1942 (Jom Kippur) wurden alle jüdischen Männer aus den Arbeitslagern, auch aus Kamp Schut, in das Lager Westerbork deportiert. Ihnen war gesagt worden, dass dort die Familienzusammenführung stattfinden würde.

Eine Untersuchung des Stadtarchivs Ede ergab, dass 1942 etwa 150 jüdische Männer im Lager inhaftiert waren. Das Stadtarchiv hat die Namen von 83 Personen gefunden, von denen 66 den Krieg nicht überlebten. Fast alle Männer hatten einen Nachnamen mit dem P, R oder S, was zeigte, dass die Deutschen die Arbeiter nach Nachnamen gruppierten.[2]

Nach dem Krieg

Das Lager wurde 1945 von der Gemeinde gekauft, um Familien unterzubringen. Es wurde zwischen 1959 und 1962 abgerissen. Von dem Lager ist jetzt nichts mehr übrig. Auf dem Gelände des ehemaligen Lagers befindet sich eine Rampe zum A30. Der Schutterweg im Gewerbegebiet Schuttersveld hat den Schuttersteeg abgelöst. Während der Bauarbeiten wurde am Schutterweg ein Schild mit der Aufschrift Lager Schut angebracht. Dieser war jedoch nicht an der richtigen Stelle, sondern erinnerte an Kamp Schut.

Literatur

  • Oord, N. van der jüdischen Lager. Hrsg. Kok, Kampen, 2003. p. 365, Abb., lit. Zuordnung, Fotobegründung.

Siehe auch

Externer Link