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Kamp Molengoot
Camp Molengoot
Camp Molengoot (Niederlande)
Camp Molengoot
Inbetriebnahme1940
Geschlossen1970
OrtCollendoorn (Hardenberg)
Verantwortliches LandDie Niederlande
Koordinaten52° 35′ N, 06° 35′ O
AdministratorRvdW
Das Kriegerdenkmal aus dem Jahr 2000 im ehemaligen Arbeitslager Molengoot

Camp Molengoot war einer von vielen Jüdische Arbeitslager in dem Zweiter Weltkrieg in den Niederlanden, wo die Menschen unter harten Bedingungen schwere Arbeit verrichten mussten. Das Lager war um Collendoorn, etwas nördlich von Hardenberg, am heutigen Luggersweg.

Struktur

Camp Molengoot wurde zu Beginn des Krieges als Arbeitslager für Arbeiter errichtet, die aus den Nationales Amt für Arbeitserweiterung, Zusamenfassend Beschäftigung, hat gegraben und gegraben für die Heidemij. Bis Anfang Januar 1942 lebten arbeitslose Niederländer im Lager. Sie mussten beim Graben des Kanals helfen die Mühlenrinne. Der Leiter des Lagers war ein Koch/Verwalter.

Jüdische Zeit

Von Januar 1942 bis zur Nacht vom 2. auf den 3. Oktober desselben Jahres diente das Lager zeitweise als Puffer für Westerbork. Jüdische Männer wurden dann im Lager untergebracht. Sie mussten mit nichtjüdischen Arbeitern in Collendoorn . zusammenarbeiten Bergbauaktivitäten durchgeführt. Bei den Juden handelte es sich hauptsächlich um junge arbeitslose Männer, die vom Regionalen Arbeitsamt Amsterdam vorgeladen worden waren.[1]Philip Slier war ein jüdischer Typograf, der im Lager arbeitete und dessen 1997 viele Briefe, die er an seine Eltern geschickt hatte, wurden gefunden. In einem seiner Briefe schrieb er, dass sie als Sklaven eingesperrt wurden[2] und später schreibt er: Es ist ein komplettes Konzentrationslager bis auf eines. Vielleicht kommt das.[3] Am 3. Oktober 1942 (Jom Kippur) sind die Bewohner des Lagers zu Lager Westerbork überstellt, von wo aus sie in Konzentrationslager in Polen transportiert worden sind. Philip entkam kurz vor der Schließung des Lagers, erlitt aber später das gleiche Schicksal.

Auch der spätere Schauspieler Ab van der Linden wurde im Camp Molengoot eingesetzt und zog nach Camp Westenbork. In letzterem Lager fand er seine Frau, mit der er fliehen konnte.[4]

Spätere Periode

Das Camp wurde dann für Familien aus Den Haag und Rotterdam die durch Bomben obdachlos geworden waren. Nach dem Krieg bot das Lager Unterkunft NS B'er. Das Lager wurde dann für ein Experiment zur Behandlung von „sozial unangepassten Familien“ genutzt. Auf 5. Oktober1959 war von Minister Marga Klompe berichtete, dass das Experiment zu Ende ging und das Lager betrat 1960 musste geräumt werden. Danach wurde versucht, das Lager in ein Provinzlager für „Asoziale“ umzuwandeln, in dem etwa 15 Overijssel-Familien Platz fanden. Das Lager hieß dann Familienresort Overijssel. Im 1970 die Stiftung und mit ihr das Lager wurde aufgelöst.[1]

Heute gibt es im Wohngebiet nur noch einen Entwässerungskanal Marslande die den Namen De Molengoot trägt. Nach Angaben der Bauern in Collendoorn wurde dieser Kanal von den Juden aus Camp Molengoot gegraben.[1] Nach dem 1997Als die Briefe von Philip Slier gefunden wurden, rückte das Lager wieder in den Vordergrund. Auf 3. Oktober2000 In einem kleinen Wald in der Nähe des ehemaligen Lagers wurde ein Denkmal für den Verstorbenen aufgestellt.

Im Januar 2005 wurde auf einem Bauernhof in Drenthe eine Baracke des Lagers gefunden. Dieser diente als Hühnerstall und später als Abstellplatz für Wohnwagen.[5]

Literatur

  • Oord, N. van der jüdischen Lager. Hrsg. Kok, Kampen, 2003. p. 365, Abb., lit. Zuordnung, Fotobegründung.
  • Slier, F. Wir sehen uns im kostenlosen Mokum. Briefe von Flip Slier aus dem Arbeitslager Molengoot. Hrsg. Minerva, Oudewater, 1999. p. 91, Abb., Stammbaum.

Siehe auch