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Karl RahnerS. J. (Freiburg im Breisgau, 5. März 1904 – Innsbruck, 30. März 1984) war ein römisch katholisch Theologe. Seine Theologie hat es beeinflusst Zweites Vatikanisches Konzil und war entscheidend für die Entwicklung eines neuen römisch-katholischen Glaubens. Auch sein Bruder Hugo Rahner war ein bekannter Theologe.
Leben
Rahner wurde in Freiburg, Deutschland, in eine bürgerliche katholische Familie geboren. Als er 18 war, trat er dem Jesuiten-Orden und er blieb für den Rest seines Lebens ein Jesuit. Er studierte lange Zeit sowohl Theologie als auch Philosophie. Er promovierte in Freiburg. Seine Dissertation beschäftigte sich mit einem Aspekt des Denkens von Thomas von Aquin. In Freiburg wurde er beeinflusst von Martin Heidegger. In Innsbruck er promovierte in Theologie und begann 1937 zu lehren. Von 1938 bis 1948 hielt er sich in Wien auf, 1948 kehrte er nach Innsbruck zurück, wo er zahlreiche theologische Werke veröffentlichte. Seine Theologie geriet in Verdacht. 1951 mussten alle seine Werke zuerst von a . gelesen werden zensieren. 1962 nahm er als Berater am Zweiten Vatikanischen Konzil teil und erhielt die Rolle des peritus, theologischer Experte, gegeben. Dadurch konnte er großen Einfluss auf die erstellten Dokumente nehmen. 1964 übernahm er einen Lehrstuhl in München; 1967 lehrte er in Münster bis zu seiner Pensionierung 1971. 1981 kehrte er erneut nach Innsbruck zurück, wo er 1984 starb.
Arbeiten
- Worte in Schweigen (1938)
- Geist in Welt (1939)
- Hörer des Wortes. Zur Grundlegung einer Religionsphilosophie (1941)
- Schriften der Theologie, 16 Teile (1954-84)
- Sendung und Gnade (1959)
- Grundkurs des Glaubens (1976)
- Handbuch der Pastoraltheologie, 5 Teile (1964-72)
- sakramentum mundi, 4 Teile (1967–69)
lernen
Symbole
Rahner macht ausgiebigen Gebrauch von Symbole zu Dogmabesser zu verstehen. Für ihn ist ein Symbol nicht nur ein äußeres Zeichen, sondern ist untrennbar mit dem verbunden, worauf es hinweist. Ein Symbol ist nicht identisch mit dem, was es symbolisiert, aber es unterscheidet sich auch nicht völlig davon. Alle Realität ist symbolisch.
Christologie
Rahner verwendet seine Auffassung von Symbolen, um die Christologie um klarzustellen. Für ihn ist Christus das Symbol des Vaters. So ist Christus sowohl vom Vater verschieden als auch eins mit dem Vater. Auch der Menschwerdung ist symbolisch zu verstehen. Rahner klammert sich an die Gottheit Christi. Diese Gottheit steht der Menschlichkeit Christi nicht entgegen, sondern ist die ultimative Erfüllung dessen, was die Menschheit sein sollte.
Ekklesiologie
Die Kirche wird auch symbolisch verstanden. Die Kirche ist in der Tat das Symbol Christi, die symbolische Realität der Gegenwart Christi und symbolisiert die Erlösung. Die Kirche macht Gnade sichtbar und greifbar und historisch. Das ist es, was es bedeutet, der Leib Christi genannt zu werden. Die Kirche ist ein Fundament Sakrament.
Erlösung
Rahner ist mit seiner Aussage bekannt geworden, dass es "anonyme Christen" gibt. Personen, die nie expliziten Kontakt mit dem Christentum hatten, kann in ihrem Unterbewusstsein dennoch die Gnade Christi angeboten worden sein und diese Gnade angenommen haben, ohne sich dessen bewusst zu sein.
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