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Klettern Bim | ||||
| Genre | Unterhaltung | |||
| Spielzeit | 45 Minuten | |||
| Schöpfer | Hans Joachim Hüttenrauch und Michael Pfleghar | |||
| Land | ||||
| Sendungen | ||||
| Start | 1973 | |||
| Ende | 1979 | |||
| Folgen | 30 | |||
| Sender | WDR | |||
| (und) IMDb-Profil | ||||
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Klettern Bim war ein Deutsche Fernsehprogramm.
Konzept
Das Grundkonzept von Klimbim basiert auf dem amerikanischen Format Rowan & Martins Laugh-In. Einige Elemente wurden übernommen, darunter die Wand mit den vielen kleinen Fenstern, aus denen Witze erzählt wurden. Andere Elemente gingen über das ursprüngliche Konzept hinaus. So wurde das Dekor mit Elementen einer Sitcom vervollständigt. Jede Episode enthielt mehrere Episoden aus dem absurden Leben der Familie Klimbim. Die Hauptdarsteller der Gruppe spielten das Gegenteil von dem, was man von einer durchschnittlichen Familie erwarten würde: ein kriegslustiger Großvater, die völlig verantwortungslose Mutter Jolante, die nur an ihr eigenes Vergnügen dachte, ein arbeitsscheuer Playboy als Geliebte und die unbeugsame Tochter Gaby , der Skorpion Charly als Haustier nannte. EIN Running gag war der Großvater, der sich immer wieder über ein hartgekochtes Frühstücksei beschwerte.
Die Sketche hatten oft einen thematischen Zusammenhang nicht nur innerhalb eines Programms, sondern oft kreuzten sich zwei verschiedene Sketch-Serien in einem Programm. Auch filmtechnisch entwickelt Michael Pfleghar Aufstieg zur Unabhängigkeit. Stilistisch zeigten sich viele der Filme in Musik, Farbe, Schnitt und agogisch Ähnlichkeiten mit Stummfilmen, zahlreiche Kostüme imitierten die Mode der 1920er Jahre, Pfleghar nutzte schon früh die damals ungewöhnliche Bluescreen-Technik, um Schauspieler vor separat gedrehten Hintergründen zu zeigen.
Der Humor bewegte sich zwischen Slapstick und Unsinn und wurde oft frivol und provokant dargeboten. In der Vergangenheit, als die Medienlandschaft als eher prüde wahrgenommen wurde, gehörte Provokation durch starke Sexualisierung von Anfang an zum Grundkonzept. Dazu gehörten erotische Anspielungen, verführerische Kleidung der Interpreten und offen zur Schau gestellte Nacktheit, aber auch die Auswahl der Hauptdarsteller, die ihr Geld bisher größtenteils mit Erotikfilmen verdient hatten. Genau diese antiprüde Haltung führte nicht nur zu einem öffentlichen Erfolg, sondern wurde auch von der damals als konservativ geltenden Jury des Adolf-Grimme-Preises ausgezeichnet.
Klimbims musikalisches Markenzeichen war der von Heinz Kiessling komponierte Signature Song Klettern ist unser Leben und endet mit dem Vers "und ist es mal nicht wahr" mit der Tür Ingrid Steeger flüsterte "dan mach ich mir 'nen Schlitz ins Kleid und find es wunderbar", die einem Evelyn Künneke-Schlager von 1961 entstammen. Nach 30 Folgen endete die Serie am 22. März 1979.
Auszeichnungen
- 1975 Silberner Adolf-Grimme-Preis für Michael Pfleghar
- 2003 Deutscher Comedypreis Extrapreis für die erste erfolgreiche Comedy-Show in Deutschland
Angestellte
Hauptfiguren
- Die Familie Klimbim (siehe unten)
- Die Doppelkonferenzen (Wichart von Roëll und Horst Jussen)
- Das Zahlenmädchen (Ingrid Steeger)
- Der Mann, der vom Stuhl fälltHelmut Holger)
- Die Geschwister Fürchterlich (Ingrid Steeger und Christine Schuberth)
Familie Klimbim
- Der militante Großvater Benedikt von Klimbim (Wichart von Roëll, Skala 1–5)
- Die schrille Mutter Jolante Klimbim (Elisabeth Volkmann, Skala 1–5)
- Die Horrortochter Gaby Klimbim (Ingrid Steeger, Skala 1–5)
- Der unterdrückte Vater Max Klimbim (Dieter Augustin, Maßstab 1)
- Der nutzlose Onkel Poldi (Manfred Narr, Maßstab 1)
- Der dumme Stiefvater Josef Klimbim (Franz Muxeneder, Skala 2)
- Der arbeitsscheue Liebhaber Adolar von Scheußlich (Horst Jussen, Skala 3-4)
- Der Hund Heinrich (a Basset, Skala 3-4)
- Der entflohene Verbrecher Gundolf (Gundol Willer, Skala 5)
Besucher
Gaststars in der Pilotsendung 1973 waren Jerry Lewis und Joey Heatherton. Insbesondere die Leistung von Curd Jürgens, der vorgab zu sein James Bond-Doppel verprügelt und wurde dann von Ingrid Steeger mit Udo Jürgens verwechselt. Günter Netzer wurde von seinem Freund Michael Pfleghar unter einem Vorwand ins Studio gelockt und gab Heinowieder Karikatur. Die Aufführung kam beim Publikum gut an. Heinz Schubert spielte als Creeper Alfred seine Rolle in der Fernsehserie Ein Herz und eine Seele. Die anwesenden Gäste waren:
- Sylvie Vartan
- Gilbert Becaud
- Jean-Pierre Cassel
- Michel Fugan et der große Basar
- Siegfried Wischnewski
- Ingeborg Hallstein
- Curd Jürgens
- Benno Kusche
- Manfred Jungwirth
- Ornella Vanonic
- Diana Maria Sabio
- Udo Jürgens
- Günther Philipp
- Alice Kessler
- Ellen Kessler
- Horst Janson
- Margot Werner
- Heidelinde Weis
- Willy Millowitsch
- Hans Rosenthal
- Ivan Rebroff
- Günter Netzer
- Dieter Thomas Heck
- Dieter Hildebrandt
- Dunstiger Osterwald
- Dietmar Schönherr
- Wencke Myhre
- William Milie
- Chris Georgiadis
- Ernst Huberty
- Evelyne Kraft
- Horst Frank
- Ursula Noack
- Waldemar Kmentt
- Guido Baumann
- Horst Buchholz
- Hansjörg Felmy
- Theo Lingen
- Maria Schell
- Heinz Schenk
- Chris Howland
- Rainer Klingenfuß
- Karin Doro
- Bubi Scholz
- Harald Jehnke
- Karl Schönbock
- Ernst Stankovsky
- Hanni Vanhaiden
- Maggie Mae
- Lena Valaitis
- Silvio Francesco
- Marvell Jr.
- Heinz Schubert
- Heide Keller
- Daniel Emilfork
- Wolfgang Mascher
- Eddie Windsor
- Hans Hoenicke
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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