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Lakensepoort
Blick auf das Laken Gate 1786 von86 Vitzthumb
Das Tor unten links auf einer Karte von 1572 (weiter auf dem Mittleren und dem Binnenste Lakenpoort)
Das Lakentor 1793 mit dem von Vitzthumb . abgebrannten Dach

Das Laken-Tor, ebenfalls Neue oder Äußeres Stofftor genannt, war ein Stadttor auf der zweiter Wall von Brüssel. Im Komplex aus dem 14. Jahrhundert war der Lakespui auch über dem Zenne verarbeitet. Bis zum Bau der Willebroek-Kanal war das Wassertor der wichtigste fluviale Zugang nach Brüssel.

Geschichte

Das Tor erscheint erstmals 1368 in den Quellen als Nuwe Lakenporten. Sie muss kurz zuvor gebaut worden sein. Im Gegensatz zu den meisten Toren lag es nicht an einer Ausfallstraße, sondern an der Stelle, an der die Zenne aus der Stadt geströmt. Ein dreibogiger erfüllen erlaubt, das Wasser in der Stadt zu halten. Gebaut gegen die Schleuse am linke Bank war das eigentliche Stadttor. Anders als die Inneres Stofftor und der Mittleres Stofftor es lag etwa hundert Meter östlich der Verkehrsachse Lakensestraat/Antwerpseweg. Der ein- und ausgehende Verkehr musste daher einer U-förmigen Umleitung entlang der Innen- und Außenseite der Stadtmauer folgen.

Am Laken Gate wurden Kanonen aufgestellt. Der Dachboden des Lakespui wurde verwendet, um Getreide, Salz und Schießpulver Geschäft. Im 17. Jahrhundert beherbergte das Torhaus mehrere Jahre lang die Glashütte von Giovanni Savonetti und seinem Sohn Francesco. Während der Epidemie ab 1651 wurden dort die Kranken untergebracht. 1658 richteten hier die Tuchfabrikanten Damiens und Jacobs ihre Webstühle ein und 1667 wurde das Gebäude wieder zu einem Schießpulverlager. Der südöstliche Turm war ab 1645 ein kirchliches Gefängnis und erhielt daher den Namen Bisschopstoren. Einige Zellen waren so eng, dass die Insassen aufrecht stehen mussten. Das Laken-Tor war mehrmals der Eingang, durch den neue Herrscher nach Brüssel einzogen: 1686 der Generalgouverneur Francisco Antonio de Agurto übergab die Stadtschlüssel und 1746 der siegreiche Marschall Moritz von Sachsen nach dem Belagerung von Brüssel.

Im 18. Jahrhundert befand sich auf dem Boden des eigentlichen Tores ein Militärgefängnis. Auch Höflinge konnten hierher kommen, insbesondere ab 1762 Mitglieder der Hoftheatergruppe das durch die Tribunal Aulique wurden wegen eines Disziplinarvergehens bestraft. Damit dies nicht zu Lasten der urbanen Unterhaltung ging, genossen verurteilte Schauspieler, Tänzer und Musiker ein liberales Regime, in dem sie mit Besuchern speisen und abends spielen durften. Inhaftierte Soldaten hatten diese Privilegien nicht. Dann Dumouriez Am 24. März 1793 evakuierte Brüssel, bestrafte französische Soldaten zündeten ihr Stroh an und setzten das Dach des Stadttors in Flammen. Dieser Zustand bestand noch beim ersten Konsul con Napoleon Bonaparte besuchte Brüssel 1803. Um ihm den kurvenreichen Umweg über das mittelalterliche Tor zu ersparen, Porte Napoleon auf der Achse Lakensestraat/Antwerpsesteenweg eröffnet. Im Jahr 1807 erhielt es ein dauerhaftes Aussehen und es wurde beschlossen, das alte Lakensepoort abzureißen. Der Abriss wurde 1808 abgeschlossen. Von da an wurde „Lakensepoort“ der alternative Name für das Napoleontor, das später als Willempoort, Leopoldpoort und schließlich Antwerpsepoort bekannt wurde.

Siehe auch

Literatur

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