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Leo Kleiner Ury (Birnbaum, 7. November1861 - Berlin, 18. Oktober1931) war ein Deutsche Maler von jüdisch Herkunft, bekannt für seine Stadtansichten und Landschaften. Seine Arbeit zählt zu den Impressionismus.
Leben und Arbeiten
Ury war der Sohn eines Bäckers. Als sein Vater starb, zog die Familie 1872 nach Berlin. Von 1879 bis 1880 studierte er an der Kunstakademie Düsseldorf. Dann ging er auf eine Reise nach journey Antwerpen, Brüssel und Paris. 1882 kehrte er nach Brüssel zurück, um Akademie mit studieren Jean-Francois Portaels. Im folgenden Jahr zog er nach Paris, wo er unterrichtet wurde von Jules Joseph Lefebvrec. Nach diesem fremden Abenteuer kehrte Ury nach Deutschland zurück. In Berlin (1885) wurde er noch abgelehnt, konnte aber seine Ausbildung in abschließen Stuttgart, Karlsruhe und München, danach ließ er sich wieder in Berlin nieder (1887). Später reiste er regelmäßig weiter, unter anderem nach Domburg 1912 und 1913.
Ury stellte 1889 zum ersten Mal aus, ohne viel Erfolg. 1893 trat er der progressiven Münchner Secession und 1903 an der Berliner Session. Oft von Malerkollegen abgelehnt Max Liebermann, der in Ury einen starken Konkurrenten sah, kam die Anerkennung seiner Arbeit relativ spät. Erst 1915 und 1922 hatte er seine ersten großen Ausstellungen.
Ury hat sich vor allem mit seinen Straßenszenen aus Berlin und anderen Städten, Gemälden aber auch einen Namen gemacht Radierung und Kaltnadelradierung-Drucke. Er arbeitete in einem impressionistischen Stil, mit subtilen Tönen, die Nebel, Nachtbeleuchtung, Regenwetter und so weiter darstellen. Er malte auch Cafészenen, Landschaften und Stillleben. Er fertigte oft schnelle Kopien seiner besten Werke zum Verkauf an, was seinem Ruf letztendlich nicht half.
Ury führte ein introvertiertes, zurückgezogenes Leben. Nach einer Herzattacke 1928 verschlechterte sich sein Gesundheitszustand rapide. Er starb 1931 im Alter von fast 70 Jahren. Er wurde auf dem jüdischen Friedhof in . beigesetzt Berlin Weißensee.
Urys Nachlass seiner besten Werke wurde 1932 versteigert, auch deshalb befinden sich viele seiner Gemälde noch immer in Privatbesitz. 2010 fand in der „Villa Grisebach“ in Berlin eine große Retrospektive seines Werks statt, die viele seiner Bilder zum ersten Mal seit seinem Tod wieder zusammenführte. Mehrere seiner Werke sind in der Berlinische Galerie. Es Museum der Schönen Künste von Tournai besitzt mehrere Impressionisten Aquarelle von seiner Hand, gekauft von Henri Van Cutsem.
Galerie

Landschaft in Walcheren mit großen Bäumen und weidenden Kühen, 1912

Haus mit rotem Dach (Domburg), 1912-1913

Domburg, 1913

Holländisches Dorf an einem Kanal, 1912

Liegender Akt, 1889
Estaminet, flämisches Pub, 1884
Berlin bei Nacht, im Licht, 1889
Im Café Bauer, 1898
Abend im Café Bauer, 1898
Unter den Linden nach dem Regen, 1888

Berliner Straße im Vorfrühling, um 1920
Literatur und Quelle
- Detlev Rosenbach: Kleiner Ury. Das druckgrafische Werk. Bericht Gebr. Mann, Berlin 2002, ISBN 3-7861-2434-5 .
- Hermann A. Schlögl, Karl Schwarz, Carl Hermann Ebbinghaus: Kleiner Ury. Zauber des Lichts. Bericht Gebr. Mann, Berlin 1995, ISBN 3-7861-1794-2
- Joachim Seyppel: Kleiner Ury. Der Maler der Alten City. Leben, Kunst, Wirkung. Eine Monographie. Bericht Gebr. Mann, Berlin 1987, ISBN 3-7861-1510-9 .
Externe Quellen
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