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Max Liebermann
Max Liebermann
Max Liebermann 1904 19
persönliche Daten
GeborenBerlin, 20. Juli1847
VerstorbenBerlin, 8. Februar1935
Beruf(e)Maler, Grafiker, Pastellist, Illustrator, Lehrer
UnterschriftUnterschrift
RKD-Profil
Portal  Portalsymbol  Kunstkultur

Max Liebermann (Berlin, 20. Juli1847 - Dort, 8. Februar1935) war ein DeutscheMaler, Grafiker, Pastellist und Illustrator. Außerdem war er Professor zum Königliche Akademie der Künste in Berlin und Präsident der Preußische Akademie der Künste auch in Berlin. In seiner Arbeit gibt es einen Übergang von Realismus zu Impressionismus sichtbar.

Leben

Liebermann in Katwijk, 1894.

Max Liebermann war der Sohn von a jüdisch Geschäftsmann. 1863 erhielt er seinen ersten Zeichenunterricht bei Carl Steffeck in Berlin. 1866 folgte er zwei Semester lange Ausbildung bei der philosophischFakultät des Humboldt-Universität. Anschließend arbeitete er in Steffecks Atelier. Ab 1868 wurde er an der Großherzoglich-Sächsische Kunstschule im Weimar, wo er unterrichtet wurde von Ferdinand Pauwels und Courbet-Schüler Karel Verlat. 1871 besuchte er das Atelier des ungarischen Malers Mihaly Munkacsy im Düsseldorf, deren Werk Liebermann beeindruckt. Danach macht er einen kurzen Ausflug nach Die Niederlande.

Im Dezember 1873 ging er nach Paris. Er traf Munkacsy, Troyon, daubigny, Corot, Hirse und manet. In dem Louvre er widmete sich dem Studium der Niederländische Meister. 1874 und 1875 verbringt er den Sommer in barbizon, wo er ist mit 'en plein airMalerei beschäftigt. Von 1874 bis 1914 malte er im Sommer in den Niederlanden, manchmal zusammen mit Isaak Israels. Meist Laren, Scheveningen und Noordwijk. 1879 machte er eine Reise durch Italien. Im Venedig er traf ontmoette Franz von Lenbach, der ihn überredet hat München zu etablieren. Er lebte fünf Jahre in München, bis er 1884 nach Berlin übersiedelte. Im Sommer 1881 besuchte er unter anderem Amsterdam und dongen; im Scheveningen er lernte kennen Jozef Israels. Das Gemälde "Die Rasenbleiche" entstand 1883 in schwitzen. 2013 hat die Deutsche Post mit diesem Motiv eine 2,40 Euro Briefmarke herausgegeben.

Max Liebermann lebte und arbeitete in diesem Sommerhaus am Ufer des Wannsee.

In Berlin wurde er 1897 zum Professor an der Königliche Akademie der Künste. Von 1899 bis 1911 war er Präsident der Berliner Session. Im Sommer 1902 reiste er mit seiner Familie nach Italien, wo er unter anderem Florenz und Rom hat besucht. 1909 kaufte er ein Stück Land auf der Großer Wannsee, die er verwendet, um Villa mit Studio nach einem Entwurf eines Architekten gebaut werden Paul Baumgarten. Baumgarten gestaltete auch den Garten, der von Liebermann oft gezeichnet und gemalt wurde. 1911 musste er wegen Problemen mit jüngeren Künstlern sein Amt als Vorsitzender der Berliner Secession niederlegen; Lovis Corinth ist ihm gelungen.

1920 wurde er zum Vorsitzenden des Preußische Akademie der Künste. Bis 1932 wurde er jedes Jahr wiedergewählt; danach war er Ehrenpräsident. Anlässlich seines 80. Geburtstages 1927 wurde er werd Ehrenbürger aus Berlin. 1933 wurde Hitler zum deutschen Bundeskanzler gewählt. Aufgrund seiner jüdischen Herkunft trat Liebermann daraufhin als Ehrenpräsident der Preußischen Akademie der Künste zurück. Anschließend trat er in die neu gegründete Kulturbund Deutscher Juden und unterstützte junge Juden finanziell, die Palästina wollte fliehen. In seinen letzten Lebensjahren wurde Liebermann von der deutschen Künstlergemeinschaft gemieden. Er starb in Isolation.

Liebermann in seinem Atelier in Berlin mit dem Gemälde im Hintergrund Zur Schule in Laren, 1898.

Arbeit

Liebermann war mehr als sechzig Jahre aktiv und machte etwa 1200 Ölgemälde. In den ersten Jahrzehnten seiner Karriere wurde seine Arbeit von der Kritik verleumdet, er malte damals noch naturalistisch. Nicht mangelnde Handwerkskunst ließ die Kritiker die Stirn runzeln, sondern die Wahl seiner Sujets: Frauen pflücken Gänse oder waschen Gemüse, malen solche Dinge nicht. Biblische Szenen, aber keine Bäuerin füttert ihr Schwein! Liebermann wurde jahrelang als "Apostel der Hässlichkeit" bezeichnet. Doch er war bahnbrechend und Avantgarde. Als er später Porträts malte, oft im Auftrag, wurden auch diese entlassen, weil der Künstler sich weigerte, seine Modelle zu idealisieren. Das eigentliche impressionistische Werk entstand erst Ende 1900. In den Niederlanden ließ er sich von den weiten Landschaften, dem Meer und dem Strand inspirieren. 1910 baute er ein Sommerhaus am Ufer des WannseeVon dieser Zeit bis zu seinem Tod malte er hauptsächlich seinen selbst gestalteten Garten. Er hatte die Blumen für das ausgesucht, was er malen wollte. Liebermann war einer der führenden Impressionisten Deutschlands, reich genug, um sein ganzes Leben selbstständig der Kunst zu widmen.

Zitate

  • "Ah, lösche Se, ick kann nich soville fressen, die ick hat sich übergeben." ("Ah, weißt du, ich kann nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte." - Bei der Machtergreifung von Hitler, wenn die SA - de Braunhemden - marschierte an seiner Tür vorbei.)
  • "Nach meiner berzeugung hat Kunst Wetter mit Politik nor mit Abstammung etwas zu tun." - (1933, bei seinem erzwungenen Austritt aus der Preußische Akademie)

Bilder

Externe Links

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