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Lolke Sjoerds Ypma (Bolsward, 6. Juli1823 - Alkmaar, 6. Februar1887), bekannt als Louis Ypma, war ein NiederländischOrgelbauer der in Alkmaar lebte und arbeitete.
Leben und Arbeiten
Die drei Orgelbauer Ypma waren Söhne von a Zimmermann in Bolsward.[1] Die Familie war von ca. 1835 bis 1902 im Orgelbauerhandwerk tätig. Der älteste Bruder war Dirk Sjoerds Ypma (1813-1853). Er war ein Schüler von Wilhelm von Gruisen, der selbst von seinem Vater ausgebildet wurde Albert von Gruisen. Er war ein Schüler von Albertus Antoni Hinszo und entlang dieser Linie war Dirk Ypma mit der Orgeltradition verbunden, die sich von Norddeutschland Über Nord Niederlande hatte sich ausgebreitet.
Dirk Ypma hatte seine Firma 1836 in Bolsward gegründet, aber 1842 verließen er und sein zehn Jahre jüngerer Bruder Lolke (Lodewijk) Friesland und zog nach Alkmaar. Ihr Bruder Eeltje Sjoerds Ypma (1819-1893) blieb in Bolsward, war wie ihr Vater Zimmermann, später aber auch Orgelbauer.
Nach Dirks Tod im Jahr 1853 führte Lodewijk allein die Alkmaarder Orgelfabrik weiter. Das Kirchenorgeln unter Dirks Leitung gebaut, galten als etwas altmodisch,[2] aber Louis war in seinem Verfügungen weniger konservativ als sein Bruder. Wegen seiner katholisch Hintergrund zur Verfügung gestellt Ypma nach dem Wiederherstellung der bischöflichen Hierarchie in den Niederlanden 1853 hauptsächlich Orgeln Römisch-katholische Kirchen in den Provinzen Norden- und Süd-Holland. Er passte den Sound an die Anforderungen der Liturgie nach dem Vorbild des damals berühmtesten französischen Orgelbauers Aristide Cavaillé-Coll. Er fügte "weich" hinzu registriert die mehr Möglichkeiten als damals üblich für die (Chor-)Begleitung bot. Sie entsprechen der damaligen Mode, um statt des klaren und leichten Klangs, der die Orgeln von Dirk Sjoerds auszeichnet, mehr "grundigen" Klang zu erhalten. Dies verlieh dem Unternehmen ein moderneres Erscheinungsbild und die Produktion wurde sprunghaft gesteigert. Ypmas Orgeln galten als die besten ihrer Zeit. Sein größtes Werk ist Itus zwei Handbücher Organ der Martinskirche im Westwoud, die er 1863-1864 erbaute. Es ist bis heute praktisch unverändert.[3]
Zudem führte Ypma Instandhaltungs- und Renovierungsarbeiten an bestehenden Orgeln durch. Zum Beispiel wurde er 1882 beauftragt, Müller-Orgel ab 1762 der Kapelle Kirche in Alkmaar restauriert werden. Seitdem trägt die Konsole ihr Typenschild mit der Jahreszahl 1882.[4]
Nach Ypma
Nach Lodewijks Tod 1887 führte seine Witwe Anna Elisabeth Lucas (1829-1902) die Firma als L. Ypma & Co. Als sie 1902 starb, wurde das Unternehmen an die Weert Ursprung Jos. vermeulen,[5] der bis 1914 den Namen Ypma führte und dann das Unternehmen unter eigenem Namen weiterführte.[6] Ypmas Vorarbeiter Bernardus Pels machte sich selbstständig und gründete 1903 die Orgelfirma in Alkmaar. Pelz auf. Der noch bestehende Klavierhandel Ypma in Alkmaar, später auch in Amsterdam, wurde von Petrus Ypma (1840-1913), einem Sohn von Dirk Sjoerds Ypma, gegründet.
Einige Ypma-Organe

Reformierte Kirche (Lemmer), gebaut von Dirk Sjoerds Ypma, 1842, renoviert von Von dam im Jahr 1863.

Calvin-Kirche (Bärn), 1861, vom R.K. Kirche Unserer Lieben Frau von der Heimsuchung (Ostblocker), zog 1925 um.

R. K. Martinskirche (Westwoud), 1864, mit Orgelgehäuse von Stephen Louis Veneman.
Dorfkirche (Blockker), 1871.
Rohrleitungen der gleichen Orgel in Blokker.

Sankt-Nikolaus-Kirche (Saint Nicolaasga), 1871, vom R.K. Kirche in Akersloot, zog 1975 um.

Evangelische Kirche Die Terpe (Ouddorp), 1877.

Noorderkerk (Ede), jetzt "Edesche Concertzaal", 1882, aus der Corneliuskerk in kalken, zog 1918.

Kirche St. Jakob der Große (Haarlemmerliede), 1890, hergestellt nach Lodewijks Tod von der Firma L. Ypma & Co.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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