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Luther Thomas | ||||
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| Allgemeine Information | ||||
| Geboren | Saint Louis, Missouri, 23. Juni 1950 | |||
| Verstorben | 8. September 2009 | |||
| Land | ||||
| Arbeit | ||||
| Genre(s) | Jazz | |||
| Beruf | Musiker | |||
| Instrumente) | Alt-Saxophon | |||
| (und) Allmusic-Profil | ||||
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Luther Thomas (Saint-Louis (Missouri), 23. Juni1950 – 8. September2009)[1] war ein amerikanischJazz-Saxophonist des Avantgarde-Jazz.
Biografie
Thomas bekam mit 14 Jahren ein Saxophon geschenkt und spielte in der Schulband, einer Blaskapelle und einem großen Tanzorchester. Als Teenager traf er sich Oliver See, Hamiet Bluiett und Julius Hemphill. Inspiriert von dem Altsaxophonisten Vi Reed wechselte er vom Baritonsaxophon auf den Alt als Hauptinstrument. Mit Lester Bowie als Mentor landete er in der Nachbarschaft der Black Artists Group in seiner Heimatstadt. Er spielte zunächst im Human Arts Ensemble, dem er auf Anraten von James Marshall zeitweise beitrat Oregon blieb. 1973 kehrte er in seine Heimatstadt zurück und nahm mit dem Ensemble auf[2] mit dem er 1977 und 1978 weitermachte Europa bereist. Gleichzeitig gründete er Joseph Bowie das Saint Louis Creative Ensemble mit Darrell Mixon und Rasul Siddik mit samen Charles Bobo Shaw gespielt. 1979 trat er mit dem Saint Louis Creative Ensemble beim New Jazz Festival Moers auf. 1981 war er dort mit seiner Formation Dizzaz zu Gast, in der er mehr FunkElemente eingearbeitet wurden und mit denen er noch im selben Jahr einen kleinen Hit hatte (Nervenzusammenbruch/Sechs Monate in der Reformschule). Er spielte auch bei James Chance and the Contortions, mit denen er 1997 in Moers auftrat.
Thomas lebte in . seit 1996 Dänemark,[3] wo er auch mit Hugh Steinmetz zusammenarbeitete. 2014 wurde das Doppelalbum posthum veröffentlicht Lebe in Dänemark, das neben Konzertfragmenten, die 2008 mit dem Mikkel Mark Trio und Gästen aufgenommen wurden, auch Studioaufnahmen vom Juni 2009 enthält.
Versterben
Luther Thomas starb im September 2009 im Alter von 59 Jahren.
Diskographie
- 1973, 1977: Luther Thomas Kreativensemble: Funky Esel (Circle Records/Creative Consciousness Records mit Floyd LeFloreHarold Pudgey Atterbury, Lester Bowie, Joseph Bowie, J. D. Parran, Marvin Horne, Eric Foreman, Charles Bobo Shaw, Abdullah Yakub, Rocky Washington)[4]
- 1978: Human Arts Ensemble: Schrottfalle (Schwarzer Heiliger mit J. Bowie, James Emery, John Lindberg und Charles Bobo Shaw.)
- 1979: Saint Louis Kreativensemble: Wohnen in Moers (Moers Musik)
- 1981: Luther Thomas und Dizzaz: Yo' Mama Mom (Nuss)
- 1993: Luther Thomas Quintett: Sag es nicht! (Kreative Bewusstseinsmusik mit Ted Daniel, Charles Eubanks, Wilber Morris, Dennis Charles)
- 1996: BAGin It (CIMP mit Ted Daniel, Wilber Morris, Dennis Charles)
- 2006: Schließlich! Totale Einheit in 3 Phasen mit Jeffrey Hayden Sturdut, Ed Chang, Motoko Smimizu
- 2008: Luther Thomas & John Lindberg Geist von St. Louis (Ayler-Aufzeichnungen)
- 2014: In Dänemark (ILK, bisher unveröffentlichte Live-Mitschnitte auf 2 CDs)
Literatur
- Bielefelder Katalog Jazz, 2001
- Richard Cook, Brian Morton: Der Pinguin-Guide zum Jazz auf CD. 6. Auflage. Pinguin, London 2002, ISBN 0-14-051521-6 .
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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