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Marius Bauer
Marius Bauer unterschrieben von Jan Vetho (1894), Königliche Bibliothek

Marius Alexander Jacques Bauer (Den Haag, 25. Januar1867 - Amsterdam, 18. Juli1932) war ein Holländer Maler. Er wurde am berühmtesten für die Herstellung Radierung und LithographieEr gilt als der berühmteste Orientalist der Niederlande.

Bauer folgte von 1878 bis um 1885 das Königliche Akademie der Künste in Den Haag, wo er und sein Zeitgenosse Breitener wurde beigebracht. Er war Mitglied von Pulchri Studio und Arti et Amicitie. Im 1888 er machte eine Studienreise nach Konstantinopel. Von diesem Moment an war der „Osten“ sein Hauptthema. Er machte dann viele Reisen nach Spanien, Russland, Marokko, Algerien, Ägypten, Indien, Ceylon und Niederländisch-Ostindien. Ermöglicht wurde ihm dies durch den Amsterdamer Kunsthändler Elbert Jan van Wisselingh.[1] 1902 heiratete Bauer den Maler Jo Stumpff (1873-1964).

Marius Bauer, Kamelreiter für eine orientalische Stadt in den Bergen, ca. 1901, Aquarell, Kreide, Deckfarbe, 54,8 x 69,7 cm. Rijksmuseum, Staatsdrucksaal, Amsterdam

Bauer machte zahlreich Radierung, aber auch Aquarelle und Ölgemälde östlicher Städte, Kamele, Elefanten, Araber und Moscheen. Sein Stil kann beschrieben werden als impressionistisch. Er wurde stark beeinflusst von der Die Haager Schule in Technik und Lichteinsatz. Marius Bauer war einer der wenigen niederländischen Künstler des 19. Jahrhunderts, der sich ausschließlich auf die Orientalismus engagiert sein.

Er stützte seine Arbeit auf seine Skizzen, die er vor Ort machte, und auf Fotografien, die er unterwegs kaufte. Zu Hause angekommen, entwickelte er die Skizzen zu vollwertigen Kunstwerken. Diese Arbeiten waren nicht wahrheitsgetreu, sondern basierten auf Bauers persönlichen Eindrücken im Osten. Sie atmen oft die verträumte Atmosphäre der Geschichten verhalen Tausend und eine Nacht.

Darüber hinaus war Bauer ein leidenschaftlicher Sammler antiker orientalischer Gegenstände.

Bauer war bereits zu Lebzeiten ein berühmter Künstler. Er hat auch mehrere Auszeichnungen und Preise erhalten. So gewann er beispielsweise mehrere Preise an der Haagsche Academie und Bauer wurde genannt Ritter des Ordens von Oranien-Nassau.

1996 wurde der Bauer Dokumentationsstiftung (BDS) gegründet. Ziel dieser Stiftung ist es, das Werk von Marius Bauer bekannter zu machen und seine Malerei stärker zu erforschen. Die Website dieser Stiftung bietet einen Überblick über Bauers Kunstwerke.

Auszeichnungen und Ehrungen

  • Preis für das Zeichnen eines Schattenkopfes, The Hague Academy, 1879
  • Preis für das Zeichnen einer Gipsmaske, Die Haager Akademie, 1882
  • Die silberne nationale Medaille für das Zeichnen nach einem lebenden Akt, The Hague Academy, 1884
  • Wettbewerb für Plakat für Teehändler E.Brandsma, sowohl für die Firma in Amsterdam als auch für die Filiale in Köln, erster Preis, 1891
  • 1. Klasse des „Department of Fine Arts“ an der Weltausstellung von 1894 in Antwerpen, Medaille
  • Willink van Collenprijs, 1896
  • Die von HM the Queen Regent Emma verliehene Goldmedaille, ​​1896
  • Auszeichnung des russischen Kaisers, 1896
  • Grand Prix am Weltausstellung 1900 in Paris
  • Ritter des Ordens von Oranien-Nassau, 1901
  • Goldmedaille auf der Internationalen Ausstellung in Arnheim, 1901
  • Goldmedaille auf der Internationalen Ausstellung in München 1901
  • Goldmedaille auf der Internationalen Ausstellung, Saint Louis, 1904
  • Offizier im Orden von Oranien-Nassau, 1906
  • Goldene Kaisermedaille der Berliner Kunst Ausstellung, 1910
  • Goldmedaille auf der Weltausstellung in Brüssel, 1910
  • Offizier des Kronordens (König Albert von Belgien), 1911
  • 1. Preis (1000 bei der Internationalen Kunstausstellung in Rom, 1911
  • Ernennung am 12. Mai als Agrégé Etranger der Königlichen Akademie der Schönen Künste in Antwerpen, 1923
  • Ernennung zum Ritter des Ordens von Oranien-Nassau, 1926
  • Ernennung zum Ehrenmitglied des Senefelder Clubs, 1930

Bibliographie (Auswahl)

  • Hennes, M. F., 'M.A.J. Bauer 1867-1932', in: Monatsmagazin für Bildende Kunst 1932, S. 259-262
  • Marius Bauer: Briefe und Skizzen von seinen Reisen nach Moskau und Konstantinopel, gefolgt von einigen Polemiken zwischen Sozialisten und Ästheten, Amsterdam, World Library Association, 1964, 160 S., Abb.
  • Kraayenga, André, Marius Bauer 1867-1932. Blickfang orientalisch. Zwolle, Waanders 2007.
  • Kuyvenhoven, F.: „Bauer, Marius“, in: Index Niederländische bildende Künstler, Handwerker und Fotografen, 2010. ISBN 9789072905550

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