WikiDer > Marjo Tal
Marjo Tal | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Land | ||||
| ||||
Marjo Tal (Den Haag, 15. Januar1915 – Jerusalem, 26. August2006) war ein NiederländischKonzertpianist, Klavierpädagogin und Komponist.
Lebenszyklus
Ab ihrem fünften Lebensjahr erhielt Marjo Tal Klavier und Geigenunterricht. Als älteste von drei Töchtern von jüdisch-liberal Eltern begann sie im Alter von 13 Jahren mit dem Klavierunterricht bei Nelly Wagenaar. Sie studierte auch Komposition bei Sem Dresden. Nach ihrem Abschluss an der Amsterdamer Konservatorium 1936 studierte sie drei Jahre in London, woraufhin sie mit einem vielversprechenden Solisten-Debüt 1940 hergestellt.
Durch den Krieg wurde ein Handeln jedoch bald unmöglich. Während der Zweiter Weltkrieg ging alle früh Kompositionen verloren, als sie musste sich verstecken. Sie hat ihren Vater in jungen Jahren verloren, ihre Mutter wusste es kaum Bergen-Belsen Überleben.
Als internationale Konzertpianistin in den 1950er Jahren tourte sie durch die Vereinigtes Königreich, Dänemark, Frankreich, Belgien und Israel. Nächster Beethoven sie spielte lieber ihre eigenen Kompositionen, sie trat auch auf Liszt und Bartók.
In dem die fünfziger und sechzig Marjo Tal blieb oft in Paris. Sie komponierte mehr als einhundertfünfzig Chansons zu Texten französischer Dichter wie Paul Fort, Robert Desnos, Jacques Prevert und Raymond Queneau. Bemerkenswert waren die Programme, in denen sie vor der Pause mit klassischem Klavierrepertoire und nach der Pause als Chansonnière selbst am Klavier auftrat.
Ab 1968 konzentrierte sich Tal auf Komposition und Musikpädagogik. Ihre Lieder wurden mit großer Regelmäßigkeit aufgeführt und sie hat das Arbeitsbuch geschrieben Solfeggio für den fortgeschrittenen Musikstudenten, mit musikalisch wertvollem Übungsmaterial.
Tal emigrierte 1988 nach Israel wo bereits viele Mitglieder ihrer Familie lebten. Sie ließ sich in Jerusalem nieder.
Das Canzonen auf Gedichte von Esther Blom ist der letzte veröffentlichte Liederzyklus von Marjo Tal. Kurz vor ihrer Emigration legte sie vier Gedichte aus dem Zyklus Abfahrt zur Musik unter dem Namen Canzonen. Eine bemerkenswerte Initiative, denn Tal hatte zuvor erklärt, niederländische Texte hätten sie nicht genug inspiriert. Sie schätzte Bloms warmblütige, zugängliche und doch tiefgründige Poesie. Der fragliche Zyklus - über Krankheit, Tod, Abschied, Trauer und Trauer - wurde erst 2001 in Bloms dritter Sammlung veröffentlicht, Wasserlinie.
In den Niederlanden wurde Marjo Tal besonders für ihre Vertonung der Gedichte von Jan Engelmann, Esther Blom, Federico Garcia Lorca, Christine de Pisan, Elisabeth Eybers, Jan Hendrik Leopold, Osip Mandelstam und Anna Achmatowa. Sie hat auch geschrieben L'inconnue du printemps.