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Es Entgasung von Ladetanks und Be- und Entladeleitungen von Lastkähne besteht darin, die Gaskonzentration im Tank des Frachtdämpfe wer blieb dort nach dem entladen.
Segelentgasung ist keine neue Sache, sie findet schon so lange statt, wie Binnentanker auf den Flüssen segeln. Nach dem Entladen einer flüssigen Ladung bleibt immer eine kleine Menge Restladung zurück. Auf dem Weg zum Ort, an dem das Schiff umgeladen werden soll, werden die Ladetanks daher mit Ventilatoren durchgeblasen, um diese letzten Reste zu verdampfen und zu entfernen. Grundsätzlich muss ein Schiff immer sauber angeliefert werden, damit die neue Ladung nicht mit den Resten der alten Ladung verunreinigt wird.
Sobald ein Schiff seine Ladung entladen hat, kann es zwei Dinge tun. Laden Sie entweder die gleiche (oder kompatible) Ladung, dann ist keine Entgasung erforderlich. Oder laden Sie einen anderen Stoff, für den das Schiff absolut sauber sein muss und daher entgast werden muss. Die Entgasung kann sowohl an die Atmosphäre als auch an einer am Ufer oder auf einem Schiff aufgestellten Entgasungsanlage erfolgen. In der Praxis wird europaweit die Entgasung während der Fahrt zur nächsten Ladung durchgeführt.
Der Transport gefährlicher Stoffe in den Niederlanden und Belgien erfolgt hauptsächlich auf zwei Hauptachsen, Rotterdam-Deutschland und Amsterdam-Rotterdam-Antwerpen. Obwohl das Entgasen während des Segelns in der Vergangenheit als akzeptabel galt, wurden um 2013 Initiativen ergriffen, um ein Verbot zu erreichen. Grund war nicht, dass plötzlich eine akute Gefahr für die öffentliche Gesundheit entstanden war, sondern dass es sich bei der Entgasung in bestimmten Fällen um Stoffe handelt, die nicht in die Umwelt gehören.[1]
Notwendigkeit
Eine Entgasung ist notwendig wegen:
- Verhindern einer Kontamination der nächsten Ladung
- Wartungsarbeiten durchführen wollen, bei denen Funken entstehen können ("Heiße Arbeit") auf dem Schiff
Auch das Betreten der Ladetanks kann ein Grund zum Entgasen sein.
Freisetzung in die Atmosphäre während der Entgasung Gase in die Atmosphäre freigesetzt, die für den Menschen schädlich sein kann und Umgebung.
Vorschriften
Das CDNI (Übereinkommen über die Sammlung, Abgabe und Sammlung von Abfällen in der Rhein- und Binnenschifffahrt)[2] zielt darauf ab, die der Binnenschifffahrt geöffneten Wasserstraßen und die Umwelt vor dem Einleiten von Abfällen und Ladungsrückständen von Binnenschiffen zu schützen. Es trat am 01.11.2009 in Kraft. Die neuen Vertragsbestimmungen werden ab 2020 schrittweise eingeführt, sobald alle Vertragsparteien die Änderungen ratifiziert haben. Ziel ist es, im Jahr 2024 ein vollständiges Entgasungsverbot beim Segeln zu erreichen.[3]
Die Entgasung von Binnentankschiffen in die Atmosphäre war bisher in Rn. 7.2.3.7 der Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf Binnenwasserstraßen, es ADN.[4] In diesem Zusammenhang gilt ein Entgasungsverbot nur für giftige Stoffe, das ab dem 1. Januar 2019 auf alle flüchtigen Gefahrstoffe ausgeweitet wurde.
Laut ADN dürfen Binnenschiffe auch an dafür von der zuständigen Behörde genehmigten und bezeichneten Orten stationär sein. Nur der Hafenmeister von Rotterdam und Amsterdam einen Standort bzw. die benannt haben Geulhaven und der Afrika Hafen. Rijkswaterstaat hat keine Standorte benannt.
Außerdem können beim Segeln auch brennbare Materialien entgast werden. Dies ist sowohl bei der stationären als auch bei der Segelentgasung nur zulässig, wenn die Tankdeckel geschlossen sind und das Gas-Luft-Gemisch über feuerfest Betriebe, die eine lang anhaltendes Feuer aushalten kann.
Binnenschiffe können durch behördlich zugelassene Unternehmen, beispielsweise eine Entgasungsanlage an Land, von giftigen Stoffen entgast werden. Ist die Entgasung von Ladetanks an den dafür vorgesehenen Stellen nicht möglich, können während der Fahrt auch giftige Stoffe entgast werden. Dafür werden jedoch strenge Auflagen gestellt:
- die Gaskonzentration im ausgeblasenen Gemisch an der Austrittsstelle nicht mehr als 10 % des unteren Explosionsgrenze beläuft sich auf;
- eine Gefährdung der Besatzung ist ausgeschlossen;
- alle Eingänge und Öffnungen zu Räumen, die mit der Außenluft in Verbindung stehen, sind geschlossen. Außer mit Maschinenräume und an Lüftungsanlagen mit Überdruck;
- die an Deck arbeitenden Besatzungsmitglieder tragen angemessene Sicherheitsausrüstung;
- das nicht in der nähe von Schlösser, einschließlich ihrer Häfen, unter Brücken oder in dicht besiedelten Gebieten.
Die Entgasung muss für a . unterbrochen werden Gewitter oder bei ungünstigen Windverhältnissen. Der ADN-Ausschuss hat im Januar 2015 entschieden, dass ein entladener oder leerer Ladetank mit brennbaren Dämpfen als „entgast“ gelten sollte, wenn die Gaskonzentration im Tank weniger als 10 % der unteren Explosionsgrenze (UEG) (ECE/TRANS/WP) beträgt. 15). /AC.2/54). Die Regelungen in Rn. 7.2.3.7 gelten dann nicht mehr.
Die Signalisierung als Kegelschiff kann vom Schiffsführer entfernt werden, wenn die Konzentration der brennbaren Gase weniger als 20 % des O.E.G.
Maße
Ein belüftendes Schiff verursacht beim Vorbeifahren eine Geruchsbelästigung Gebäude Geschwindigkeit. Dies betrifft die öffentliche Meinung.[5] In Rotterdam gibt es 5 Entgasungsanlagen auf dem Niederländische Diep Biene Mördijk und es befinden sich weitere 5 Anlagen im Genehmigungsverfahren, darunter in Zeeland. Die Entgasung in einer solchen Dampfverarbeitungsanlage ist jedoch nicht billig. Preisniveau 2019: rund 6.000 € für einen durchschnittlichen Tanker in Bezug auf die Tonnage. [6]Es wurde ein Maßnahmenpaket entwickelt, bestehend aus:
- Ein nationaler Pakt (Green Deal) der by Ministerium für Infrastruktur und Umwelt mit Branchenverbänden, ab 1. Januar 2015 für Benzol und beginnen mit der Erforschung benzolhaltiger flüchtiger Substanzen.
- Ein Entgasungsverbot durch die Landesumweltverordnung des Provinz Nordbrabant und Provinz Südholland für Benzol ab 1. Januar 2015 und benzolhaltig ab 1. Januar 2016. Zuid-Holland hat angegeben, dass ein Restladungsdampf vorliegt, wenn die Dampfkonzentration größer oder gleich 10 % der unteren Explosionsgrenze ist.[7] Ebenfalls Gelderland, Utrecht, Seeland und Flevoland ein Verbot eingeführt und damit einen zusammenhängenden Bereich geschaffen, in dem provinzielle Verbote in Kraft waren. Um Ausweichmanöver und Entgasungstourismus zu verhindern, haben die Niederlande etwa zeitgleich die Initiative für ein internationales Verbot ergriffen.
- Ein regionales Bund (regionaler Abkommensrahmen Rijnmond), in dem für die Region Rijnmond Vereinbarungen werden unter anderem getroffen zwischen: Hafenbetrieb Rotterdam, Deltalinqs und einzelne Unternehmen über die Reduzierung der Entgasung und die Realisierung einer Technologie, um eine Entgasung durchführen zu können.
- Letztlich ein nationales Verbot von Benzol. Einsatz Ministerium für Infrastruktur und Umwelt im Vorgriff auf die Übereinkommen über Schiffsabfälle, die CDNI. Sobald im Rahmen des CDNI ausreichende internationale Übereinstimmung für ein CDNI-Verbot besteht, soll die Grundlage für ein nationales Verbot der Entgasung von Benzol und anderen besonders besorgniserregenden flüchtigen Stoffen festgelegt werden.[8]
- Ab 2014 haben eine Reihe großer Unternehmen angekündigt, die Entgasung von Benzol freiwillig zu beenden. Infolgedessen ist die Entgasung von Benzol in den Niederlanden praktisch zum Erliegen gekommen.[9]
Im Juni 2017 wurde eine Änderung der Übereinkommen über Schiffsabfälle die das Entgasen während des Segelns verbietet. Das Verbot von immer mehr Stoffen wird in drei Tranchen zur Anwendung kommen. Eine stufenweise Einführung wurde gewählt, da die anderen Mitgliedstaaten befürchteten, dass die notwendigen Einrichtungen zur Entgasung sonst nicht rechtzeitig zur Verfügung stehen würden. Grundsätzlich folgt das CDNI der Linie der Landesverordnungen, wonach zunächst Kraftstoffe und Benzol verboten sind, dann alle Stoffe mit mehr als 10 % Benzol und zuletzt alle anderen transportierten Gefahrstoffe mit einem Dampfdruck von mehr als 5 kPa.
Die anderen Vertragsstaaten des Schiffsabfallübereinkommens, darunter auch Deutschland, arbeiten an einem parallelen Umsetzungsprozess. Das bedeutet, dass bald im gesamten Vertragsgebiet gleichzeitig eine einheitliche Regelung gelten wird. Darüber hinaus gilt in den Niederlanden und anderen EU-Staaten seit einiger Zeit nach der EU-Benzinvertriebsrichtlinie ein nationales Verbot der Entgasung von Benzin beim Segeln (UN 1203). Dies wurde in der Verordnung über den Benzintransport in mobilen Tanks von 2006 umgesetzt, die für alle Beförderungsarten einschließlich der Binnenschifffahrt gilt. Einen kleinen Unterschied zwischen den Niederlanden und Deutschland gibt es jedoch beim Entgasungsverbot für Benzin nach der Benzinvertriebsrichtlinie der EU. In Deutschland umfasst das europäische Entgasungsverbot für Benzin neben UN 1203 noch zwei weitere Benzinsorten: Seit 2012 ist es in Deutschland auch für UN 1268 und UN 3475 verboten, beim Segeln zu entgasen.
Durchsetzung
Die Inspektion für menschliche Umwelt und Verkehr überwacht in Zusammenarbeit mit Rijkswaterstaat und anderen Dienststellen die Entgasung durch Binnenschiffe im Rahmen des erneuerten CDNI-Vertrags. Es wird erforscht, wie das CDNI-Verbot der Entgasung bestimmter Stoffe am effektivsten durchgesetzt werden kann. Unter anderem eignet sich der Einsatz von Drohnen mit Kameras und E-Nasen für diese Überwachung. Wenn ein Verstoß festgestellt wird, werden Vollstreckungsmaßnahmen eingeleitet. Es bleibt abzuwarten, ob bereits eingeführte niederländische Provinzverbote durchgesetzt werden können, da die Entgasung vertraglich geregelt ist.
Derzeitige Praxis

Flammgitter auf Binnentanker

Flammenrost auf Binnentankschiff geöffnet, um beispielsweise Proben zu entnehmen.

Flammendurchschlagsicherung auf Binnentankschiff mit geschlossener Isolierung