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Palmerswaard | ||
| Naturschutzgebiet | ||
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| Ort | ||
| Land | Die Niederlande | |
| Ort | Provinz Utrecht | |
| Koordinaten | 51° 57′ N, 5° 33′ O | |
| Nächster Standort | Rheinen | |
| Information | ||
| Verwaltung | Utrechter Landschaft | |
Das Palmerswaard ist ein Überschwemmungsgebiet entlang des Niederrhein in der Nähe Rheinen, die an die grenzt Utrechter Bergrücken. Der Palmerswaard bildet ein ökologisches Bindeglied zwischen den Blaues Zimmer und die Auen bei Elst und amerongen.
Der Palmerswaard wird im Süden vom Nederrijn, im Norden von den Gebäuden des Utrechtsestraatweg und im Osten vom Veerweg begrenzt. Den Übergang zwischen Hoch und Tief bildet eine bis zu 10 Meter hohe Steilkante. Am Fuße der Steilkante kommt sauberes Sickerwasser vom Heuvelrug an die Oberfläche. Diese Versickerung nahm aufgrund des Absinkens des Grundwasserspiegels auf dem Heuvelrug ab.
Geschichte
Der Palmerswaard entstand, als sich der Rhein seit dem Mittelalter nach Süden bewegte. Die eingedeichte Aue wurde durch eine Wassermühle entwässert. Die Fläche wurde dann als Weide genutzt. Über den Rhein, im Betuwe, gibt es eine weitere ähnliche Wassermühle am Rijndijk in der Nähe des Kokkenwaaij.
Der Name "Palmerswaard" stammt von der einflussreichen Familie "Palmer(t)s", die bereits im 17. Jahrhundert in Rhenen existierte.
Seit den 1970er Jahren wird verschmutzter Baggerschlamm aus dem Wehr bei Amerongen. Im westlichen Teil wurde 1992 und 1999 ein Teil zur Tongewinnung für die Ziegelindustrie ausgehoben. Dadurch sind einige Pfützen entstanden.
Im Jahr 2001 wurde das Gebiet von . gekauft Utrechter Landschaft.
Tier-und Pflanzenwelt
Im Übergangsbereich vom Heuvelrug zum unteren Palmerswaard werden besondere Pflanzen wie Pfeifenblume, hopscotch würze und großer dodder. Am Fuß der Steilkante kommt sauberes Grundwasser (= Versickerung) aus dem Heuvelrug an die Oberfläche. Diese Versickerung wurde durch den Grundwasserspiegelabfall auf dem Heuvelrug reduziert.
Das Gebiet zeichnet sich durch eine große landschaftliche Vielfalt aus: Weidendickicht, Flusssümpfe, Teiche, Schilf und Reisig. Neben den vielen Pflanzenarten sind seltene Vogelarten wie Blaukehlchen, Wachtelkönig und Beuteltier. Das Sand Martin und der Eisvogel brüten in den steilen Ufern der ausgehobenen Tongruben.
Siehe auch
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |
