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Porsche-Diesel
Ein 1962er Porsche Diesel Super L 319

Porsche-Diesel ist eine ehemalige Traktorenmarke aus Deutschland das von 1956 bis um 1963Traktoren produziert.

Ursprung

Zu Beginn des die Dreißiger gestaltet von Prof. Dr. Ferdinand Porsche ein 'Volksschlepper' (Volksschlepper), gleichzeitig mit der Gestaltung der Volkswagen. Porsche tat dies im Auftrag von Adolf Hitler zu Beginn seiner Diktatur. Letztlich wurden die historischen Produkte vom Propagandawerkzeug zum Hobby. Der Traktor hatte viele Gemeinsamkeiten mit dem Volkswagen. Der Traktor aus den dreißiger Jahren war nichts wie spätere Traktoren aus den dreißiger Jahren fünfzig und sechzig. In dem 1934 Der konstruierte Traktor hatte eine hydraulische Kupplung zwischen Getriebe und Motor. Später würde er dieses Konzept weiter anwenden.

Porsche produzierte 1934 drei Prototyp-Traktoren, die alle mit einem Benzinmotor ausgestattet waren. Das Porsche-Dieselmotorendesign mit seiner einzigartigen Luftkühlung war zu diesem Zeitpunkt noch nicht serienreif. Nach vielen Tests dieser Konstruktion wurde ein luftgekühltes Dieselmotor aus mit Leistungen von 12 bis 50 pk. Anfang der 1950er Jahre hatte Porsche vier Grundkonstruktionen: eine Ein-, Zwei-, Drei- und Vierzylinder-Version. Alle hatten separat austauschbare Zylinder und Zylinderköpfe.

Nach dem Zweiter Weltkrieg durften rein Deutschland nur die Firmen, die vor dem Krieg Traktoren bauten, setzten dies fort. Porsche baute vor dem Krieg keine Traktoren und durfte daher nicht mit der Produktion beginnen, aber Porsche hatte ein einzigartiges, modernes Design, über das er mit dem deutschen Unternehmen Lizenzverträge abschloss Allgaier GmbH und das österreichische Unternehmen Hofherr Schrantz. Diese beiden Firmen nutzten die Entwürfe von Porsche und nannten sie: Allgaier-System Porsche und Hofherr Schrantz-System Porsche.

Im 1956 dauerte Mannesmann AG entschied sich für den Bau von Traktoren und kaufte die Lizenz für die Porsche Dieselmotoren und das Allgaier Traktorendesign. Mannesmann hat das alte um- und ausgebaut Zeppelinfabrik etwas westlich von Friedrichshafen Bei der Bodensee in eine hochmoderne Produktionsfabrik mit den modernsten Maschinen und Produktionslinien, die zur Zeit verfügbar sind. In dieser Fabrik wurden bis Ende des Jahres die Porsche-Diesel-Traktoren produziert 1963 bei einem Geschäftsbereich der Mannesmann AG, der Porsche-Diesel Motorenbau GmbH hieß. Ende 1963 wurden Vereinbarungen mit Renault das würde den Service des Porsche-Diesels weltweit übernehmen.

Nach 1963 hatte die MTUDaimler das Werk in Friedrichshafen zur Produktion von Großdieselmotoren für NATO-Panzer.

Zwischen 1956 und 1963 wurden mehr als 125.000 Porsche-Dieseltraktoren produziert, von denen viele noch heute im landwirtschaftlichen Einsatz im Einsatz sind.

Gleichzeitig gibt es durch die amerikanisch Porsche-Diesel verkaufte in Nordamerika etwa 1000 Traktoren. Die meisten Traktoren wurden damals an der Ostküste Amerikas verkauft. Ein neuer Junior wurde für ca. 1750 USD und ein Super für ca. 3600 USD gekauft. In Amerika wurden nur sehr wenige Standards und Masters verkauft, da sie mit amerikanischen Traktoren schlecht konkurrierten.

Heute ist die Zahl der aktiven Porsche-Dieseltraktoren in Amerika gestiegen, da sie zu einem Sammlerstück geworden sind, das restauriert werden muss. Ein restaurierter Porsche-Diesel kann in Amerika leicht 15.000 bis 35.000 US-Dollar einbringen. Ein unrestaurierter, aber gut laufender Porsche-Diesel-Traktor kostet etwa 5.000 bis 8.000 Dollar.

Modelle

Es standen etwa vier Typen von Modellen zur Verfügung: ein Einzylinder, ein Zweizylinder, ein Drei- und ein Vierzylinder (P 111 – P 144). Aus dieser Serie gingen später die Serien Junior, Standard, Super und Master hervor. Im Laufe der Jahre wurden diese Modelle weiterentwickelt und es entstanden verschiedene Typen. In einigen Fällen kann der Typ erkennen, wie viel PS er hat, wie es bei der AP-Serie der Fall ist. Die Traktoren waren auch in verschiedenen Ausführungen erhältlich, zum Beispiel als Langversion (L) oder Schmalspurversion (S).

Die verschiedenen Versionen sind:

  • N = normale Ausführung (auch mit einem 'K' gekennzeichnet, was für 'kurze Version' steht und wie eine normale Version ist)
  • V = vereinfachte Version (hauptsächlich für den Export)
  • S = Schmalspurversion
  • L = lange Ausführung (beim Super und Master hat diese Version ein Doppel Verknüpfung)

Einzylinder

Porsche Diesel Junior
Porsche Diesel Standard T 217
Porsche Diesel Super
Porsche Diesel P 144
  • P 111 – 12 PS
  • Junior:
    • 108 – 14 PS
    • 109 – 15 PS

Doppelzylinder

  • AP 16 – 18 PS
  • AP 17 – 18 PS
  • AP 18 – 18 PS
  • AP 22 – 22 PS
  • P 122 – 22 PS
  • Standard:
    • AP – 20 PS
    • AP – 22 PS
    • 208 – 25 PS
    • 218 – 25 PS
    • T 217 – 20 PS
    • Stern 238 – 26 PS
    • Stern 219 – 30 PS

Dreizylinder

  • P 133 – 33 PS
  • Super:
    • 308 – 38 PS
    • 309 – 40 PS
    • 318 – 40 PS
    • 319 – 40 PS
    • Export 329 – 35 PS
    • 339 – 30 PS

Vierzylinder

  • P 144 – 44 PS
  • Meister:
    • 408 – 50 PS
    • 409 – 50 PS
    • 418 – 50 PS
    • 419 – 50 PS
    • 428 – 50 PS
    • 429 – 50 PS

Geschichte in Jahren

  • 1934 – Beginn der Konstruktionsphase und Bau von drei Benzinmotor-Prototypen.
  • 1937 – Offizieller Auftrag der Bundesregierung zur Gestaltung des Volks-Traktor.
  • 1950 – Allgaier beginnt mit der Produktion des berühmten AP 17 Aluminium Traktor mit dem von Porsche entwickelten luftgekühlten Zweizylinder-Dieselmotor mit 18 PS.
  • 1951 – Tod von Prof. Dr. Ferdinand Porsche.
  • 1953 – Start einer neuen Baureihe von Allgaier-System-Porsche-Traktoren. 12 (A 111), 22 (A 122), 33 (A 133) und 44 (A 144) PS-Modelle. Allgaier stellt die Produktion eigener Traktoren mit wassergekühlten Motoren ein.
  • 1954 – Hohe Verkaufszahlen erfordern eine größere Fabrik. Möglich macht dies die Eintragung der Porsche-Diesel Motorenbau GmbH, Eigentum der Mannesmann AG.
  • 1955 – Allgaier beschließt, die Traktorenproduktion einzustellen und verkauft den Geschäftsbereich an die neu gegründete Porsche-Diesel Motorenbau GmbH. Ab 1. Januar 1956 ist alles im Besitz dieser N.V., in Friedrichshafen-Manzell entsteht auf dem Gelände der alten Dornier-Zeppelin-Fabrik ein neues Werk.
  • 1956 – Produktionsstart der neuen roten Porsche-Dieseltraktoren. Die Baureihen A 111 – A 144 werden unverändert übernommen, die Typen heißen nun jedoch P 111, P 122, P 133 und P 144.
  • 1957 – Verkaufszahlen: 11.000 Traktoren und 6.000 Traktoren für den Export. Vereinbarungen werden getroffen mit KHD um Technologie zu teilen und über die Verwendung bestimmter Komponenten. Durch das POV (Porsche Optima Combustion System) konnte die Motorleistung ohne Anpassung von Drehzahl oder Kraftstoffmenge gesteigert werden. Wir stellen vor: Junior, Standard und Super.
  • 1958 – Ein gutes Jahr mit einer Produktion von 20.000 Traktoren. Der Meister erblickt das Licht der Welt.
  • 1960 – Der Absatz ging stark zurück: 10.000 Traktoren und 6.000 Traktoren für den Export. Einführung des neu entwickelten Bosch-Hydraulic Hubsystems. Einführung der neuen Traktorenlinie mit den Leistungsstufen 15, 20, 26, 30, 35 und 50 PS.
  • 1962 – Ende 1962 beschließt die Mannesmann AG, die Produktion von Porsche-Diesel-Traktoren auf absehbare Zeit einzustellen.
  • 1963 – Ende 1963 liefen die letzten Porsche-Dieseltraktoren vom Band. Dies waren jedoch nicht die letzten Traktoren, die produziert wurden. Die letzten Traktoren wurden draußen produziert, da die Fabrik inzwischen von Renault übernommen wurde. Produktion stoppt.
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