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EIN Produktrückruf (auch Rückruf genannt) ist der Rückruf von Produkten durch einen Lieferanten. Normalerweise wird eine solche Aktion durchgeführt, weil mit dem Produkt eine unsichere Situation aufgetreten ist. Mit einem Produktrückruf versucht der Lieferant, Schaden und Haftung zu minimieren. Ein Produktrückruf ist nicht nur eine kostspielige Angelegenheit für ein Unternehmen, sondern auch eine mögliche Ursache für einen Reputationsschaden. Bei professioneller Durchführung kann ein Produktrückruf auch als Ausdruck von Qualitätssicherung und Verantwortungsbewusstsein und kann das Ruf von dem Marke tatsächlich profitieren.
Obligatorisch oder freiwillig
In der Regel wird ein Produktrückruf vom Hersteller selbst initiiert. Es wurde ein Produktionsproblem festgestellt und das Unternehmen ruft vorsorglich einen Teil oder die gesamte Produktion zurück. Dazu ist das Unternehmen aber auch mit den Niederländische Behörde für Lebensmittelsicherheit (NVWA). Es kommt jedoch auch vor, dass ein Produktrückruf von der Food and Consumer Product Safety Authority vorgeschrieben wird. In den Niederlanden ist die NVWA für die Prüfung und Verhängung von Produktrückrufen zuständig. Die Nichtbeachtung eines von der NVWA verhängten Produktrückrufs kann zu Geldstrafen führen. In den 2010er Jahren stieg die Zahl der Produktrückrufe. Dies war auf strengere Vorschriften und eine Zunahme der Produktanzahl von China, wo der Standard derzeit niedriger war als in europäischen Ländern.
Unternehmen suchen daher seit Jahren nach Lösungen, um sich finanziell und imagemäßig gegen Schäden abzusichern. Dies tun sie mittels sogenannter Produktrückrufpläne, die einen Stufenplan, eine Versicherung und einen Kommunikationsplan beinhalten.
Beispiele für Produktrückrufe
- 29. Juli 2008: C1000 Salatdressing
- 16. Mai 2008: Charge Peijnenburg Lebkuchensorten
- 25. April 2008: Rubo-Toys Plüschpuppe Elmo
- 17. April 2008: Verberghe Likkepot Wurstaufstrich