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Railtender

Schienenausschreibung war ein Catering-Service in niederländischen Intercity-Zügen von 1993 bis 2004. Zuvor war die Niederländische Eisenbahnen dieser Wagen, mit dem ein Kellner aus Wagen-Lits kam mit den Intercity-Zügen vorbei Minibar erwähnt.

Geschichte

Der Bahntender war ein Wagen, den ein Catering-Mitarbeiter durch den Zug fuhr. Der Railtender war mit heißen und gekühlten Getränken sowie verschiedenen Erfrischungen wie Sandwiches, Keksen, Chips und Süßigkeiten gefüllt, die Reisende kaufen konnten. Die Doppelstock-Triebzüge verfügten über einen Aufzug, um den Schienentender in die richtige Etage zu bringen.

Der Railtender wurde zuvor betrieben von Wagon-Lits-Bahnservice. Mitte der 90er Jahre stellte sich heraus, dass der Bahntender alter Bauart nicht mehr ausreichte und Verluste machte. Albron Catering übernahm die Arbeit und erneuerte das Konzept. So wurden zum Beispiel die Trolleys erneuert, ebenso das Sortiment.

Endschienentenderten

2002 gaben NS und Albron bekannt, dass sie Railtender einstellen würden. Immer mehr Reisende kauften Speisen und Getränke an den Bahnhöfen, wo sich das Angebot an Convenience-Stores und Restaurants sichtlich erweitert hatte. Nur in internationalen Zügen wie ICE International und der Benelux-Zug das Catering wurde beibehalten: Kiosk übernahm das Catering für den letzten Zug, die Züge nach Deutschland und Thalys fahren bis heute über einen eigenen Caterer.

Rückverpflegung im Zug

Ab Oktober 2005 bot die NS wieder die Möglichkeit, Kaffee mit einem Snack im Zug zu kaufen. Seither gibt es in bestimmten Zügen Railcatering, bei dem eine gehende Mitarbeiterin mit Rucksack die Fahrgäste bedient. Bis 2019 verkaufte Railcatering – wie die Formel seit ihrer Rückkehr heißt – hauptsächlich Getränke, kleine Snacks (wie Süßigkeiten, Chips und Kekse). 2019 hatte NS die Formel erneuert: Es wurden Filterkaffee verkauft, aber auch diverse Sandwiches und Wraps. NS wollte es besser auf die Essenszeiten der Reisenden ausrichten und auch ein verantwortungsvolleres Sortiment anbieten. NS bot Railcatering auf verschiedenen Intercity-Strecken an, die Intercity-Direkt und der Benelux-Zug. Das Railcatering ist wegen der Corona-Pandemie seit März 2020 eingestellt. Im Januar 2021 wurde bekannt gegeben, dass der Dienst dauerhaft geschlossen wird. Zuvor waren Mitarbeiter „vorübergehend“ in anderen NS-Filialen untergebracht.