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Riggenbach
Modell Riggenbach im Deutsches Museum in München

Riggenbach ist ein Zahnradsystem entwickelt von der schweizerischKonstrukteur und UnternehmerNiklaus Riggenbach (1817-1899).

Niklaus Riggenbachs unbändiges internationales Engagement beim Bau von Bahnstrecken gilt als einer der größten Bahnpioniere der Welt. Bei der Entwicklung des nach ihm benannten Zahnradsystems baute er auf den Bau der Zahnradbahn zum Mount Washington (USA), die von den Amerikanern gebaut wurde Sylvester März und war lange Zeit von vielen Problemen geplagt. Das Riggenbach-System ist eine sogenannte Leiterkonstruktion: Die Zahnstangen-Ritzel-Segmente bestehen aus zwei vertikal angeordneten U-förmigen Stahlprofilen, die durch trapezförmige Stifte verbunden sind. Diese Pfosten wurden zunächst genietet, später geschweißt und können dank moderner Fertigungstechniken nun eingepresst werden, was den Einsatz härterer Materialien verhindert. Stähle erlaubt.

Die erste Zahnradbahn mit dem Riggenbach-System und auch die erste Zahnradbahn Europas ist die de Vitznau-Rigi-Bahn (jetzt verschmolzen mit dem Arth-Rigi-Bahn bis um Rigibahnen). Der Älteste fährt noch Dampflokomotiven mit System Riggenbach sind seit 1889 bei der im Einsatz Achenseebahn im Österreich. Das System, ursprünglich entwickelt für Tourist und Industrieanlagen, wurde kontinuierlich weiterentwickelt und wird noch heute in allen möglichen Varianten eingesetzt. Es zeichnet sich durch Solidität und hohe Tragfähigkeit aus, hat aber den Hauptnachteil seiner extrem steifen Konstruktion. Die drei Meter langen Segmente sind aus technischen Gründen nicht symmetrisch und müssen Krümmungsradius individuell gemacht werden. Außerdem hat das Gestell schlechte Selbstreinigungseigenschaften, was im Winter oft zu Problemen mit gefrorenem Schnee führt.