WikiDer > Dieselpartikelfilter

Roetfilter
Ein Partikelfilter (oben links) in a Peugeot

EIN Partikelfilter ist ein Filter das auf einem auto mit a Dieselmotor Kann Angewandt werden. Ab etwa 2018 werden einige Marken von Autos mit Benzinmotor mit einem Benzinpartikelfilter ausgestattet.

Neue Partikelfilter fangen 30 bis über 95 % der Schadstoffe ein Ruß auf. Rußpartikel von Dieselautos belasten die Luft und sind gesundheitsschädlich. Diese Partikel tragen zur Konzentration von Feinstaub in der Luft. Sie sind kleiner als ein Tausendstel Millimeter.

Rußpartikel entstehen durch die unvollständige Verbrennung von Dieselkraftstoff. Die Qualität des Kraftstoffs, zum Beispiel die Schwefelgehalt, beeinflusst die Bildung dieser Partikel. Der Einspritzdruck von Diesel bestimmt auch die Feinstaubbildung. Mit einem guten Partikelfilter sinken die Rußemissionen auf 0,001 Gramm/km oder weniger.

Operation

Partikelfilter können in geschlossene "Wandfluss"Filter und in (halb)offenen Filtern. Es ist verlockend, einen Rußfilter als eine Art Sieb zu sehen, durch das die Abgase passieren können und die Rußpartikel darauf zurückbleiben. Diese Darstellung ist falsch. Vor allem die kleineren Partikel werden abgefangen weil sie an den Wänden der Poren des Filtermaterials haften bleiben, so sind Partikelfilter auch bei kleinsten Partikeln wirksam.

Ein Partikelfilter kann zum Beispiel aus keramischem Material bestehen Zitrone ist es wichtig Siliziumkarbid. Möglichst motornah wird ein Dieselpartikelfilter in die Abgasanlage eingebaut. Die Partikel sammeln sich im Filter. Im Partikelfilter werden die aufgefangenen Rußpartikel periodisch alle 200 bis 1000 Kilometer verbrannt. Diese Verbrennung wird als bezeichnet Regeneration. Diese Selbstentzündung erfordert eine Temperatur von ca. 600°C, die nur bei sehr hoher Motorlast erreicht wird. Um auch bei geringerer Motorlast eine Regeneration zu erreichen, wird die Temperatur des Abgases entweder künstlich oder durch Erhöhung des Anteils erhöht Stickstoffdioxid im Abgas mit einem Oxidationskatalysator und/oder Zusatz eines Additivs zum Kraftstoff, wie z. B. Brandstoff Ceroxidcerine, senkt die Zündtemperatur des Rußes.

Kraftstoffadditive haben den Nachteil, dass sie zur Aschebildung führen, was die Standzeit des Filters begrenzt. Sensoren im Filter signalisieren, wann diese wenige Minuten dauernde Verbrennung stattfinden muss.

Andere mögliche Filtermaterialien sind Sintermetall oder gestapelte Lagen aus Metallgewebe und Metallblech, in allen Fällen mit einer katalytischen Beschichtung versehen.

Keramik WandflussFilter werden hauptsächlich in neuen Dieselfahrzeugen verwendet. Die (halb)offenen Filter eignen sich eher für die Nachrüstung bestehender Diesel-Pkw mit einem Partikelfilter. Schließlich ist hier kein Eingriff des Motormanagements zur Erhöhung der Abgastemperatur möglich, der einen geschlossenen Filter verstopfen könnte. Geschlossene Filter haben einen Wirkungsgrad von fast 100 %. Halboffene Filter sind je nach Fahrbedingungen 30 bis 70 % effektiv.

Beim Hinzufügen eines Partikelfilters wird angestrebt, dass die Motorleistung wird nicht reduziert, es kann jedoch vorkommen, dass der Motor 2-4% mehr Kraftstoff verbraucht und somit einen höheren CO2Emissionen. Dieser erhöhte Kraftstoffverbrauch ist darauf zurückzuführen, dass ein zunehmend gefüllter Filter ein zunehmendes Hindernis für die Abgase bildet. Die Kraft, um die Abgase durch den Filter zu drücken, muss vom Motor bereitgestellt werden.

Euro-Normen

Personen- und Lieferfahrzeuge müssen den Euro-Normen entsprechen. Der 2004 gültige Standard, der Euro-3, könnte in allen Fällen ohne Filter erreicht werden. Seit dem 1. Januar 2005 gilt die strengere Euro-4Standards. Ab diesem Zeitpunkt dürfen nur noch 0,025 Gramm Feinstaub pro Kilometer emittiert werden. Bei der Einführung der Euro-4-Norm im Jahr 1997 wurde davon ausgegangen, dass Filter dieser Norm entsprechen müssen. Es stellte sich heraus, dass die Euro-4-Norm ohne Filter realisierbar war. Ab September 2009 muss die Euro-5-Norm erfüllt werden. Damit stoßen die Autos 80 % weniger Rußpartikel aus als bisher üblich. Dies kann derzeit nur durch den Einbau eines Partikelfilters erfüllt werden. Es wird also erwartet, dass es in Zukunft auf allen Modellen zu finden ist.

Ab 1. März 2008 gilt für Euro II- und Euro IIILKW, die sie nur mit Partikelfilter verwenden Umweltzonen erlaubt in. 2008 wurden für acht niederländische Gemeinden Umweltzonen eingerichtet.[1]

Steueranreiz

Die Niederlande

Die Niederlande antizipieren dies, denn ab dem 1. Juni 2005 wird der Kauf eines neuen Diesel-Pkw mit extrem niedrigen Rußemissionen mit einem Rabatt von 600 Euro auf den Besteuerung von Pkw und Motorrädern (BPM). Die Niederlande sind damit das erste europäische Land, in dem der Partikelfilter besteuert wird. Es wird erwartet, dass mehrere EU-Länder diesem Beispiel folgen. Hintergrund ist, dass das Feinstaubproblem in den Niederlanden ernst ist.

Am 1. April 2006 hat das Ministerium für Wohnungswesen, Raumordnung und Umwelt eine Förderregelung eingeführt, die Autofahrern, die einen bestehenden Diesel-Pkw (Baujahr 1995) mit einem Filter ausstatten, einen Beitrag von 400 € gewährt. Natürlich muss ein solcher Filter bestimmte Qualitätsanforderungen erfüllen. Ab dem 1. Juli 2006 wird dieser Betrag vorübergehend auf 500 € erhöht. Dieser Betrag würde ca. 80 % der Kosten des Partikelfilters decken, also 20 % der Investition gehen zu Lasten des Eigentümers. Es wird erwartet, dass die Installationskosten sinken, wenn mehr Partikelfilter installiert werden. Der Zuschuss wird daher gekürzt.

Seit dem 1. Januar 2020 muss der Besitzer eines alten Dieselautos ohne Partikelfilter Kfz-Steuer durchschnittlich 250 Euro zahlen.[2]

Flandern

Die flämische Regierung[3] vergibt seit dem 1. Januar 2009 eine Prämie für den Einbau eines Dieselpartikelfilters in einen Diesel-Pkw oder Transporter der Euro-3-Norm. Die Prämie beträgt 80 % der Gesamtkosten mit maximal 400 €. Von 2006 bis 2008 gab es lediglich eine Förderregelung für den Einbau eines Partikelfilters in Lkw und Lieferwagen. Der Partikelfilter muss mit einer gesicherten Kopie der vom Fahrzeugdienst des Bundes ausgestellten Bescheinigung geliefert werden. Dies garantiert, dass der Filter mindestens 30 % des Rußes auffängt, keinen nennenswerten Mehrverbrauch verursacht und keine Schäden am Fahrzeug verursacht. Für Pkw mit Euro-4-Norm gilt die Förderregelung nicht, da hier ein geschlossener Rußfilter die bessere Lösung ist.

Im fiskalischen Bereich hat sich die flämische Regierung 2006 verpflichtet, Kfz-Steuer basierend auf dem "Ökoscore" des jeweiligen Fahrzeugs. Der Ökoscore[4] ist ein Hinweis auf die Umweltfreundlichkeit eines Fahrzeugs und basiert auf einer Reihe von Parametern, unter anderem der Feinstaubemission. Die Einführung war zunächst für 2009 geplant, wurde aber verschoben. Hauptgrund für die Verschiebung war, dass die Kfz-Steuer zwar bereits in die Zuständigkeit der Länder fällt, aber vorerst noch auf Bundesebene erhoben wird und der Verwaltungsaufwand der Übertragung nicht durch eine tiefgreifende Reform der System selbst.

Nachteile

Offene und halboffene Partikelfilter sollten auch krebserregend kann sein. Laut einem Bericht[5] die Bedingungen in einem Partikelfilter sind „ideal“ für die Bildung von sehr feinen, giftigen Partikeln, die Krebs und genetische Schäden verursachen können. Diese Partikel entstehen im Partikelfilter und werden von diesem nicht zurückgehalten. Das niederländische Gesundheitsministerium hat hierzu eine Studie in Auftrag gegeben TNO um mehr über die potenzielle Schädlichkeit von Partikelfiltern in Pkw mit Dieselmotor zu erfahren. TNO stellt in dem Bericht fest, dass die Regeneration der Filter nicht untersucht wurde.

TNO kommt zu dem Schluss, dass mit Retro-Rußfiltern keine zusätzlichen Risiken verbunden sind:[6]Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass sich keine Hinweise darauf ergeben haben, dass die Toxizität der Abgase bei Einsatz des Nachrüstpartikelfilters zunehmen wird. Basierend auf dieser explorativen Studie ist noch keine Zunahme der negativen Auswirkungen von Dieselmotoremissionen auf die öffentliche Gesundheit durch den Einsatz von VROM-geförderten Retrofit-Partikelfiltern zu erwarten.

Siehe die Kategorie Dieselpartikelfilter von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.