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Stikstofdioxide
Stickstoffdioxid
Strukturformel und Molekülmodell
Strukturformel von Stickstoffdioxid
Mit Stickstoffdioxid (links) und Distickstofftetraoxid (rechts) gefüllte Flaschen. Die hellbraune Farbe in der rechten Flasche stammt von einer geringen Menge Stickstoffdioxid und veranschaulicht den dynamischen Gleichgewichtszustand der Dimerisierung.
Allgemeines
MolekularformelNEIN2
IUPAC-NameStickstoffdioxid
Andere NamenStickstoff(IV)oxid
Molmasse46,0055 G/Maulwurf
LÄCHELN
N(=O)[O]
in Chile
1S/NO2/c2-1-3
CAS-Nummer10102-44-0
EG-Nummer233-272-6
PubChem3032552
Ähnlich zuStickoxid, Distickstofftetraoxid
Warnungen und Sicherheitsvorkehrungen
OxidierendDruckhalterÄtzendGiftig
Achtung
H-SätzeH270 - H314 - H330
EUH-SätzeNein
P-SätzeP220 - P260 - P280 - P284 - P305 P351 P338 - P310
KarzinogenJa
EG-Indexnummer007-002-00-0
UN-Nummer1067
ADR-KlasseGefahrenklasse 2.3, Unterrisiko 5.18
MAC-Wert9 mg/m³
Physikalische Eigenschaften
Aggregatzustandgasförmig
Farberötlich-braun
Dichte2,62 g/cm²
Schmelzpunkt−11,2°C
Siedepunkt21,2 °C
Dampfdruck(bei 20°C) 96 × 103 pa
Gut löslich inWasser
Brechungsindex1.449 (589 nm, 20 °C)
Thermodynamische Eigenschaften
ΔfhuhÖG33,10 kJ/Maulwurf
soÖg, 1 bar240,04 J/Maulwurf·k
Wenn nicht anders angegeben normale Bedingungen gebraucht (298.15k oder 25 °C, 1 Bar).
Portal  Portalsymbol  Chemie

Stickstoffdioxid ist ein anorganische Verbindung von Stickstoff- und Sauerstoff, Mit als Bruttoformel NEIN2. Die Reinsubstanz kommt als giftiges Rotbraun vor Gas, das gut löslich ist in Wasser. Das macht es Salpetersäure. Das Gas ist stark Oxidationsmittel, schwerer als Himmel und reagiert heftig mit anderen Stoffen, wie z Metall.

Synthese

Stickstoffdioxid entsteht, wenn Kupfer wird in Salpetersäure gelöst. Das schafft zunächst Stickoxid:

Das Stickoxid reagiert dann mit Sauerstoff von dem Himmel zu Stickstoffdioxid. Dies ist als braun-rot sichtbar nitrose Dämpfe.

In dem Labor ist Stickstoffdioxid, das von der Zersetzungsreaktion aus Salpetersäure:

Dieser Prozess erfolgt formal in zwei Schritten, in denen Lachgas wenn Vermittler entsteht:

Eine alternative Methode ist die Thermolyse von Blei(II)-nitrat:

Funktionen und Reaktionen

Dimerisierung zu Distickstofftetraoxid

Stickstoffdioxid ist unter fast allen Bedingungen vorhanden Balance mit dem farblosen dimerDistickstofftetraoxid:

Diese Reaktion läuft vollständig in der Gasphase ab und ist exotherm (H = –57,23 kJ/mol). Wenn ein Vakuum gezogenes Reaktionsgefäß mit Stickstoffdioxid gefüllt ist, verringert die anfängliche rotbraune Farbe in ihrer Intensität durch Dimerisierung zu Distickstofftetraoxid. Das Reaktionsgefäß wird jedoch auch nach längerem Warten nicht farblos. Dies ist ein formaler Hinweis darauf, dass sowohl Stickstoffdioxid als auch Distickstofftetraoxid vorhanden sind und die Dimerisierungsreaktion noch nicht vollständig abgeschlossen ist. Durch die Prinzip von Le Chatelier bewerben, in diesem Fall die Temperatur Verringern oder Erhöhen der Balance kann nach links oder rechts verschoben werden.

Zersetzung

Oberhalb von 150 °C zersetzt sich Stickstoffdioxid zu Stickstoffmonoxid und Sauerstoffgas:

Dieser Kommentar ist endothermisch (ΔH = 114 kJ/mol).

Bildung von saurem Regen

Es wird durch die Emission von verursacht Kraftwerke, Schwerindustrie und Straßentransport sowie durch Verbrennung in Biomasse. Auch mit Blitz es wird produziert. Da bei Kontakt mit Wasser Salpetersäure entsteht, ist dies eine der Ursachen für saurer Regen:

Bildung von Nitraten und Nitriten

Stickstoffdioxid wird verwendet, um wasserfrei bilden Nitratsalze, ausgehend von den entsprechenden Metalloxid. So reagiert es Kupfer(II)-oxid bis um Kupfer(II)-nitrat:[1]

Bei der Umsetzung von Stickstoffdioxid mit Metalljodiden entstehen die entsprechenden Nitrite. Eine Beispielreaktion ist die von Titan(IV)-jodid:

Die Reaktion mit Alkalimetallhydroxiden, wie Natrium- oder Kaliumhydroxid, führt zur Bildung einer äquimolaren Mischung des entsprechenden Nitrit- und Nitratsalzes:

Bildung von Nitritestern

Die Reaktion mit Alkyljodide liefert Nitritester:

Luftverschmutzung

Im Oktober 2004 veröffentlichte die ESA die Ergebnisse einer Studie über die Konzentration von Stickstoffdioxid auf der Boden. Die Ergebnisse wurden mit dem Satelliten gesammelt Envisat. Die Daten zeigen, dass Flandern und Die Niederlande befindet sich in einem der am stärksten verschmutzten Gebiete.

Toxikologie und Sicherheit

Bei Aufnahme in den menschlichen Körper kann es zu Lungenschäden (Lungenödem) entstehen, weil es mit Wasser Salpetersäure bildet. Auch die roten Blutkörperchen werden von diesem Gas beeinflusst, was zu einer geringeren Sauerstoffaufnahme führt.

Siehe auch

Externer Link