WikiDer > Fremdenfeindlichkeit
Fremdenfeindlichkeit (Altgriechisch: xenos, Fremder[1] und Phobos, Angst/Angst)[1] ist irrational und/oder obsessivAngst für Fremde,[2][3][4]Ausländer[3] oder Fremdkörper/Objekte.[2] Fremdenfeindlichkeit wird auch auf Niederländisch genannt Fremdenfeindlichkeit bezeichnet oder manchmal gleichgesetzt mit Fremdenfeindlichkeit.[5] Fremdenfeindlichkeit kann entstehen aus Rassismus, und über Fremdenfeindlichkeit Ursache Rassendiskriminierung, Hassreden, Gewalt sogar Völkermord.
Im weiteren Sinne bedeutet Fremdenfeindlichkeit auch die allgemeine Angst und Abneigung gegen die Mann für alles Seltsame, Ungewöhnliche oder Seltene.
Welche Ausländer wann Fremdenfeindlichkeit ausgesetzt sein werden, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab und ist daher schwer vorherzusagen. Fremdenfeindlichkeit kann so plötzlich verschwinden, wie sie auftritt. So ist die Angst vor italienischen Einwanderern in den 1960er Jahren in den Niederlanden und Belgien fast vergessen, während in Süditalien zu Beginn des 21. Jahrhunderts Gewalt gegen ausländische Arbeiter verübt wurde.[6]
Wortherkunft und Definition
Fremdenfeindlichkeit ist abgeleitet von der Neologismus « fremdenfeindlich » zugeschrieben Anatole Frankreich 1901 19[7] in Verbindung mit dem Dreyfus-Affäre. Julien Benda definierte es als einen modernen Aspekt von Patriotismus.[8] Fremdenfeindlichkeit kann als Gesamtheit von Äußerungen und Handlungen beschrieben werden, die den Ausländer unrechtmäßig als Problem, Risiko oder Bedrohung der Gesellschaft charakterisieren, unabhängig davon, ob er schon lange etabliert ist oder in einem fernen Land lebt.[9]
Das Wörterbuch der Psychologie definiert Fremdenfeindlichkeit als Angst vor Fremden.[10] Laut der Oxford Englisch Wörterbuch[11] es kann Angst oder Abneigung nicht nur gegenüber Menschen aus anderen Ländern bedeuten, sondern auch gegenüber anderen (Sub-)Kulturen und religiösen Systemen, d. h. Abneigung gegen jeden, der bestimmte Kriterien bezüglich Herkunft, Religion, Meinung, Sitte, Sprache usw. (nicht) erfüllt. Die ängstliche fremdenfeindliche Person glaubt, dass eine bestimmte Gruppe von der Gesellschaft nicht akzeptiert wird (oder nicht akzeptiert werden sollte). Der Betroffene von Fremdenfeindlichkeit erkennt dies nicht unbedingt als Angst oder Phobie.
Zwei Arten von Fremdenfeindlichkeit
Es gibt zwei Arten von Fremdenfeindlichkeit:
- Fremdenfeindlichkeit kann sich gegen eine Bevölkerungsgruppe innerhalb einer Gesellschaft wenden, die als seltsam gilt zu. Dabei kann es sich um neue Einwanderer handeln, aber auch um eine Gruppe, die seit Jahrhunderten präsent ist oder durch die Eroberung oder Expansion eines Landes Teil einer Gesellschaft geworden ist. Fremdenfeindlichkeit gegenüber diesen Gruppen kann zu Pogrome, Massenausweisungen von Einwanderern oder gar Völkermord, denken Sie zum Beispiel an die Holocaust.
- Fremdenfeindlichkeit kann vor allem eine Abneigung gegen kulturelle Elemente sein, die als seltsam zum Beispiel erlebt werden Lehnwörter in einer Landessprache. Diese Form der Fremdenfeindlichkeit führt kaum zu Gewalt gegen Menschen, kann aber politische Kampagnen zur Sprach- und Kultursäuberung anheizen. Fremdenfeindliche Gesellschaften können sich insgesamt von der Außenwelt abschotten (Isolationismus), was die Fremdenfeindlichkeit weiter fördern kann. Ein Extremfall kultureller Fremdenfeindlichkeit ist die Italianisierung unten Mussolini, die deutschen und fremdsprachigen Minderheiten die italienische Sprache auferlegte.
Hassreden
Auch schlechtes Gerede Hassreden als wichtiger Ausdruck von Fremdenfeindlichkeit bezeichnet und kann gemeinfrei (wie Mainstream-Medien oder auf Internet) sowie in privaten Situationen. Die Grenze zwischen gewöhnlicher Aussprache und Verleumdung ist jedoch schwer zu bestimmen, da es sich um eine weitgehend subjektiv Verstehen. Wenn beispielsweise die Forschung einen statistischen Zusammenhang zwischen Kriminalität und einer bestimmten Bevölkerungsgruppe aufdeckt[12][13], werden manche Politiker dies als fremdenfeindliche Verleumdung ansehen, während andere Politiker für notwendig halten, diesen Zusammenhang zu benennen, um zu politischen Lösungen zu gelangen.[14]
Politische Parteien haben manchmal Positionen, die von ihren Gegnern als Verleumdung angesehen werden. Rechten Parteien wird zum Beispiel oft Fremdenfeindlichkeit vorgeworfen, und wenn Äußerst richtig berücksichtigt. Umgekehrt werden politischen Parteien, die die Aussagen von einwanderungsfeindlichen Parteien kritisieren, von diesen beschuldigt: Dämonisierung des autochthon und alles fremder Herkunft romantisieren. Letzteres heißt auch Fremdenfeindlichkeit erwähnt. Man spricht zum Beispiel auch von der "Linkskirche"[15], die die Medien infiltriert hätte.
Film
Moderne Medien wurden und werden verwendet, um fremdenfeindliche Ansichten zu verteidigen, indem sie den „Außenseiter“ auf erschreckende Weise darstellen. Berüchtigt sind die Antisemiten Nazi-PropagandafilmeDer ewige Judas und Jud Süß, aber auch weit später erschienen Filme mit fremdenfeindlichem Charakter.
Siehe auch
- Antisemitismus
- Homophobie
- Islamophobie
- Stereotyp
- Vorurteil
- Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz
Externer Link
- (und) Fremdenfeindlicher Blog - Neuigkeiten und Hintergründe zum Thema Fremdenfeindlichkeit
Literatur
- Jan Christopher Cohrs: Von konstruktiven Patrioten und schwarzen Schafen: Nationale Identifikation und Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit. Dissertation. Universität Bielefeld 2004
- Eva-Maria & Lothar Elsner: Ausländerpolitik und Ausländerfeindschaft in der DDR 1949 - 1990. Reihe Texte zur politischen Bildung H. 13, Rosa Luxemburg-Verein, Leipzig 1994 ISBN 3929994143 (Dokumentarteil: Gesetze, bilaterale Abkommen etc. S. 53 - 90)
- Laurent Dornel, La France-Hostel. Gesellschaftsgeschichte der Fremdenfeindlichkeit (1870-1914), Paris, Hachette-Literatur, 2004.
- Didier Fassin, Alain Morice, Catherine Quiminal (Regie), Les lois de l'inhospitalité : les politiques de l'immigration à l'épreuve des sans-papiers, Paris: La Découverte, 1997.
- Jeder M. Geenen: Soziologie der Fremden., VS Verlag, Leske Budrich, Opladen 2002 ISBN 3-8100-3599-8
- Hans-Gerd Jaschke: Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit: Begriffe, Positionen, Praxisfelder. VS Verlag, 2001. ISBN 3531326791.
- Corinna Kleinert: Fremdenfeindlichkeit: Einstellungen junger Deutscher zu Migranten. VS-Verlag, 2004. ISBN 353114202X.
- Olivier LeCour Großmaison, La République impériale - Politik und Rassismus, Paris : Fayard, 2009
- Gerard Noiriel, Einwanderung, Antisemitismus und Rassismus in Frankreich (XIX.-XX. Siècle), Paris : Fayard, 2007
- Günther Ratner: Fremdenfeindlichkeit, Autoritarismus und Antisemitismus.
- Ulrike & Peter Riemer: Fremdenfeindlichkeit - Philoxenie., Franz Steiner Verlag, 2005, ISBN 3-515-08195-X
- Jerome Valluy, Rejet des exilés - Die große Rückkehr des droit de l'asile, Editionen Du Croquant, 2009.
- Hans-Jürgen Wirth: Fremdenhaß und Gewalt als familiäre und psychosoziale Krankheit. im: Psyche. Stuttgart 2001, H. 11 (Nov.), S.1217 - 1244 ISSN0033-2623
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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