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Samtgemeinde Marklohe
Samtgemeinde Marklohe
Samtgemeinde in DeutschlandFlagge von Deutschland
Wappen der Samtgemeinde Marklohe
Samtgemeinde Marklohe (Niedersachsen)
Samtgemeinde Marklohe
Ort
ZustandFlagge des deutschen Bundeslandes NiedersachsenNiedersachsen
LandbezirkNienburg/Weser
Koordinaten52° 40′ N, 09° 10′ O
Allgemeines
Oberfläche106,4 km²
Einwohner(31-12-2018[1])8.476
(80 Einwohner/km²)
BürgermeisterInge Bast-Kemmerer (weniger Los)
Wirtschaft
GewSt Hebesatz% ([2])
Andere
NummernschildNIE
Samtgemeinde3 Gemeinden
Gemeindenummer03 2 56 5406
Webseitewww.marklohe.de
Standort der Samtgemeinde Marklohe in Nienburg/Weser
Karte Samtgemeinde Marklohe
Portal  Portalsymbol  Deutschland

Das Samtgemeinde Marklohe ist ein Samtgemeinde in dem Deutsche Zustand Niedersachsen. Es ist eine Partnerschaft von drei kleineren Gemeinden in der Mitte von Kreis Nienburg/Weser. Der Vorstand befindet sich in Lemke, direkt südlich des Ortes Marklohe.

Die Samtgemeinde unterhält eine besondere Verwaltungszusammenarbeit mit zwei Nachbargemeinden, nämlich der Samtgemeinde Liebenau und Steyerberg. Diese Zusammenarbeit heißt Zweckverband „Leftes Weserufer“ .

Teilnehmende Gemeinden

  1. unten, bestehend aus dem Dorf unten selbst (Gemeindesitz) und die kleineren Dörfer Blenhorst, Bötenberg, Buchholz, Buchhorst, Dolldorf, Holzbalge, Mehlbergen, Möhlenhalenbeck und Sebbenhausen.
  2. Marklohe, bestehend aus dem Dorf Marklohe selbst, sowie die kleineren Dörfer Lemke (Sitz der Gemeindeverwaltung und der gesamten Samtgemeinde) und Wohlenhausen, die ganz in der Nähe von Marklohe liegen, sowie der etwa 1,5 km entfernte Ort Oyle.
  3. Wietzen, bestehend aus dem Dorf Wietzen selbst (Sitz des Gemeinderats) und die kleineren Dörfer Holte und Stumpenhusen.

Lage, Verkehr, Transport

Straßenverkehr

Die Gemeinde liegt direkt an der Bundesstraße 214, das von Nienburg/Weser zu Sulingen zu Fuß und auf dem Bundesstraße 6 von Nienburg/Weser zu Bremen.

Bahn- und Busverkehr

Die Durchquerung der Gemeinde ist eine, vielerorts nicht mehr befahrbare, Güterbahn, die früher eine Bahnverbindung mit Nienburg/Weser bildete.

Zwischen Balge und Marklohe besteht unter anderem eine Busverbindung mit Nienburg/Weser v.v. Diese Busse verkehren werktags im Zweistundentakt, samstags nur ein paar Mal täglich, an Sonn- und Feiertagen überhaupt nicht.

Luftverkehr

In der Nähe des Dorfes Holzbalge, Gemeinde Balge, 9 km nordnordwestlich der Luftlinie Nienburg/Weserist ein kleiner Flughafen, Flugplatz Nienburg-Holzbalge, ICAO Code EDXI. Es ist für kleine Sport- und Hobbyflugzeuge, z.B. ULV 's und für die Segelflugsport. Es hat ein Grasspur 850 Meter lang und 30 Meter breit.

Wirtschaft

Die Gemeinde besteht aus kleinen und mittleren Unternehmen, darunter einige Transport- und Logistikunternehmen und ein mittelständisches Auftragnehmer. Von etwas geringerer Bedeutung sind Landwirtschaft und (Geflügel-) Viehzucht sowie der Tourismus (Vergnügungsschifffahrt auf der Weser: großer Yachthafen; Radfahren entlang des Flusses). Im 2019 Die größte Fabrik der Gemeinde, ein angebauter Hühnerschlachthof, der gefrorene Hühnerprodukte herstellt, schloss seine Tore und ließ 200 Dorfbewohner arbeitslos.

Geschichte

  • 1931 wurde der Hauptort der heutigen Samtgemeinde Lohe in Marklohe umbenannt. Es wurde (und wird von einigen Gelehrten immer noch) vermutet, dass die heutige Marklohe in der 8. Jahrhundert der Standort eines wichtigen Ding Ort der vorchristlichen Sachsen war, wer war in der Legenden rund um St Lebuinus wenn Marklo zum Weser verhindert.[3] Historisch und wissenschaftlich anerkannte Beweise dafür liegen jedoch nicht vor. Auch Lohe, Gemeinde Bad Oeynhausen, ist dafür geeignet.
  • In Mehlbergen, gem. Balge beigetreten archäologisch Ausgrabungen ein sogenanntes Nienburger Tasse fand es. Dieses Keramikform des vorrömische Eisenzeit ist benannt nach Nienburg, wo solche Objekte erstmals gefunden wurden.
  • Das Dorf Blenhorst, Gemeinde Balge, war 1840 bis um 2010 einer der kleinsten Spas aus Deutschland. Es war möglich, Schlammbäder in einer Mischung aus Torfschlamm und Heilsalzwasser aus einem 1840 von einem örtlichen Hirten entdeckten Brunnen zu nehmen. Das erlaubte dem Dorf damals Bad Blenhorst werden genannt. In einigen Hinweisen auf diese Stadt lautet das Präfix - reserviert für anerkannte Kurorte - Bad Noch verwendet.
  • Am Ende von 12. Jahrhundert hinterließ einen lokalen Adligen, Mr Von Stumpenhusen, eine Burg errichten, um die herum das Dorf Stumpenhusen entstand. Sie verließen auch die heutige St. Gangulfus-Kirche in Wietzen bauen. Die Von Stumpenhusens verkauft in 1202 ihren Besitz und die Rechte an ihren Familienwappen und Siegel, mit der Bärenklaue (die noch im Stadtwappen von Wietzen und der Samtgemeinde vorhanden ist) an die aufstrebende Grabfamilie Von Hoya. Das Schloss ist verloren gegangen; wann und von wem ist unbekannt.

Sightseeing, landschaftliche Schönheit, Tourismus

  • Die Landschaft in der Gemeinde ist abwechslungsreich und lädt zu Spaziergängen und vor allem (auch mehrtägigen) Radtouren ein. Gemeinsam mit den Nachbargemeinden propagiert die Samtgemeinde Marklohe es Fahrradtourismus, z.B. entlang von Radfernwegen, stark.
  • Die Wassermühle von Blenhorst (1769) ist eine Schrot- und Sägemühle mit einem oberschlächtigen und einem unterschlächtigen Rad. Die Mühle kann mahlen und gelegentlich werden Vorführungen für Touristen gegeben. In der Mühle wurde eine Hochzeitslocation eingerichtet.
  • Der große Yachthafen liegt an der Weser bei Mehlbergen Marina Mehlbergen, die in Privatbesitz ist.
  • Monumentale Dorfkirchen, alle evangelisch-lutherisch:
    • St.-Bartholomäus-Kirche Balge (Ende 13. Jh., romanischer Stil)
    • Clemens-Romanus-Kirche in Marklohe (teilweise 12. Jahrhundert)
    • Gangulfus-Kirche (St.-Gangolf-Kirche) in Wietzen (teilweise 12. Jahrhundert, 1958 grundlegend saniert)
  • Naturschutzgebiet Speckenbachtal (45 ha) an der Grenze zur Gemeinde Brush Samtgemeinde Siedenburg.

Bilder

Wichtige Personen in Bezug auf die Gemeinde

Geboren

Web-Links