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Schwanewede
Schwanewede
Wappen von Schwanewede
Schwanewede (Niedersachsen)
Schwanewede
Ort
ZustandFlagge des deutschen Bundeslandes NiedersachsenNiedersachsen
LandbezirkOsterholz
Koordinaten53° 14′ N, 08° 36′ O
Allgemeines
Oberfläche132,17 km²
Einwohner(31-12-2018[1])20.300
(154 Einwohner/km²)
Höhe15 m
BürgermeisterHarald Stehnken (SPD)
Wirtschaft
GewSt Hebesatz%
Andere
Postleitzahl28790
Vorwahlen04209, 0421 und 04296
NummernschildOHZ
Städtische Zentren12 Ortsteile
Gemeindenummer03 3 56 009
Webseitewww.schwanewede.de
Lage Schwanewede in Osterholz
Karte von Schwanewedea
Portal  Portalsymbol  Deutschland

Schwanewede ist ein Ort in der DeutscheZustandNiedersachsen, liegt in den Landkreis Osterholz. Die Stadt hat 20.300 Einwohner.[1] Die Gemeinde liegt unmittelbar östlich des Flusses Weser und unmittelbar nördlich der Land Bremen.

Aufteilung der Gemeinde

Neben dem gleichnamigen Ort existiert die Gemeinde Schwanewede, die laut Einwohnerstatistik der Gemeinde vom 30.06.2007 die letzte mit per Ortsteil aufgeschlüsselt, hatte 9.932 Einwohner, von 11 Ortsteilen, die meist aus einem Dorf und mehreren dazugehörigen Weilern bestehen.

Dieses Ortsteile, bis zur Gemeindeneuordnung von 1974 noch selbständige Gemeinden, sind (in Klammern die Einwohnerzahl, abgeleitet aus der o.g. Quelle):

  • Aschwarden (402) inkl. Bruch und Hassel
  • Beckedorf (1.413) inkl. Fredeholz, Rosenbusch, Sandfurt, Schwankenfurt, Vollershagen und Wölpsche
  • Brundorf (380) inkl. Lilkendey und Karlshorst
  • Eggestedt (186)
  • Harriersand (78), Insel in der Weser, inkl. Wilhelmsplate
  • Hinnebeck (265) inkl. Hinnebeckerfurt
  • Leuchtenburg (1.321) inkl. Holthorst
  • Löhnhorst (908) inkl. Hohehorst
  • Meyenburg (1.507) inkl. Damm, Mühlengrund, Brakland und Großer Kamp
  • Neuenkirchen (3.423) inkl. Göspe und Stellerbruch
  • Rade (238), am Wezerdijk, inkl. der Halbinsel Fährplate

Die Hauptstadt Schwanewede besteht aus den Stadtteilen: Brink, Dreienkamp, ​​Flachsberg, Hamfähr, Hünenstein, Kerkhop, Klippenei, Köhlhorst, Koppelsberg, Kreienmoor, Langenberg, Lehmhorst, Metjensande, Reitberg, Schukamp, ​​Siethlandswehr, Trenthöpenhall, Vorberg und Voß.

Nachbargemeinden

Benachbarte Orte umfassen Gemüsesack, sowie der westlichste Teil der Weser Blumenthal ein Bezirk von Bremen, Ritterhude im Südosten und Osterholz-Scharmbeck im Osten. Im Norden grenzt Schwanewede an Beverstedt und Hagen im Bremischen in dem Kreis Cuxhaven. Gegenüber der Gemeinde, am Westufer der Weser, liegt Bremse (Unterweser). Die Gemeinde Schwanewede ist durch die 11 km lange Insel weiter von Brake getrennt Harriersand, die zur Gemeinde Schwanewede gehört. Im Dorf rad, am Wezerdijk führt eine kleine Brücke nach Harriersand. Das Fahrwasser liegt auf der Westseite der Insel, der östliche Weserarm ist überwiegend Naturschutzgebiet. Harriersand gehörte früher zur Gemeinde Brake.

Der Verkehr

Das Autobahn A27 verbindet Schwanewede mit Bremerhaven im Norden und die Stadt Bremen im Süden. Die Ausfahrt 14 dieser Autobahn führt unter anderem zu Orten in der Gemeinde.

Das Region S-Bahn Bremen/Niedersachsen ist seit tätig 2015 als Linie RS 1 die in diesem Jahr wiedereröffnete Bahnstrecke Bremen-Farge-Bremen-Vegesack v.v. (siehe Karte oben). Viele Einwohner der Gemeinde Schwanewede nutzen diese Bahnverbindung, da sie am Rande des Gemeindegebietes, vor allem rund um die Station Klinikum Bremen-Nord/Beckedorf.

Regelmäßige Busse fahren von und nach Bremen-Gemüsesack und zu Osterholz-Scharmbeck.

Geschichte

Erleben Sie die Entdeckung zahlreicher Grabgut im alten Grabhügel, wurde das Gebiet von Schwanewede Bronzezeit von Menschen bewohnt.

Schwanewede und die meisten anderen Dörfer in der Umgebung entstanden in der Mittelalter rund um Kirchen.

Von 1823-1885 gehörte Schwanewede zusammen mit der Gegenwart Blumenthal (Bremen) bis zum sog Amt Blumenthal, Teil der Landdrostei Stade, die wiederum Teil der Königreich Hannover, von 1866-1871 die Königreich Preußen und nach 1871 es Deutsches Kaiserreich.

In dem Hitlerzeit habe den Nazis in der Gemeinde, sowie im benachbarten Farge (Durchschnitt Bremen), vor allem im Waldgebiet Neuenkirchen-Heidea in der Nähe von Neuenkirchen wurden mehrere Gefangenenlager eingerichtet, darunter:

  • Arbeitserziehungslager Farge, ab 1940
  • Konzentrationslager Farge, 1943-1945
  • eine Anzahl, wahrscheinlich zwei, von Kriegsgefangenenlagern.
  • drei Lager für Freiwillige, darunter Marinegemeinschaftslager I und Marinegemeinschaftslager II. Dieses letzte Lager blieb nach dem Krieg intakt und diente unter anderem als Lazarett und Kaserne für die Bundeswehr.

Die Häftlinge waren hauptsächlich beim Bau von a U-Boot-Bunker bei Bremen und zwei unterirdische Tanklager, von denen nur eines in Betrieb ist 1941 war fertig, siehe auch unten Farge.

Die Villa Hohehorst diente in der NS-Zeit als Lebensborn-Design.

Von 1958 bis 2015 wurde auf einem 81 Hektar großen Gelände in der Nähe des Dorfes Schwanewede die Lutzow-Kaserne des Bundeswehr etabliert. Der Gebäudekomplex wurde anschließend als Asylbewerberzentrum genutzt. Mit der Zeit wird die Kaserne wohl abgerissen und einem neuen Wohngebiet weichen.

Wirtschaft

Östlich der Ausfahrt 14 der A27 verfügt die Gemeinde über ein Gewerbegebiet mit unter anderem einem Verteilzentrum der Supermarktkette. Lidl, sowie alle kleinen und mittleren Unternehmen von nur regionaler oder lokaler Bedeutung. Nördlich von Eggestedt, an der A27, befindet sich ein großes Kiesgrube. Inzwischen ist dort ein kleiner See entstanden.

Der nordwestliche Teil der Gemeinde besteht hauptsächlich aus Ackerland, wo die Viehzucht vorherrscht. In Schwanewede wohnen ziemlich viele Pendler, die in Bremen arbeiten.

Sehenswürdigkeiten

  • In Gedenken an die Opfer des NS-Terrors in den Lagern der Region Farge/Schwanewede wird eine ehemalige Kaserne (ohne Navigationsgeräte schwer zu finden, gelegen auf der Neuenkirchener Heide) benannt Wilhelmine eine Gedenkstätte mit einer kleinen, aber interessanten Sammlung des Kriegsmuseums (dokumentations- und lernort baracke wilhelmine, Adresse: An der Kaserne 122, Schwanewede), die auch auf die Lebensborn- Niederlassung im Dorf. Die Baracke wurde etwa gebaut 1939 gebaut als 23. Kaserne (daher der Name mit Anfang W) von Marinegemeinschaftslager II.
  • Die 11 km lange Harriersand. Das ist ein Insel in der Weser, die für die Viehwirtschaft und für verschiedene Formen der Tages- und Wochenenderholung genutzt wird. Es gibt unter anderem einen einfachen Campingplatz, einen Erholungsstrand und eine Gastronomie. Vom Ort Rade führt eine kleine Straße über eine schmale Brücke über den östlichen Weserarm zur Insel. Dieser Ostweserarm ist für die Berufsschifffahrt gesperrt und gewinnt als Naturschutzgebiet vor allem wegen der Vogelwelt zunehmend an Bedeutung.
  • In Beckedorf, dem historischen, frühen 19. Jahrhundert Schmiede, wo früher hauptsächlich Messer, aber auch für die Walfänger des benachbarten Vegesack Harpunen, hergestellt, als Schmiedemuseum eingerichtet (nur Freitagnachmittag geöffnet).
  • Bei einer Radtour lohnt es sich, den Ort Meyenburg in die Route einzubeziehen. Es gibt eine malerische Wassermühle 2 km östlich des Dorfes, eine Burg (die nicht besichtigt werden kann, aber wunderschön gelegen ist) und im Dorf einige alte Fachwerkhäuser.

Bilder

Wichtige Personen in Bezug auf die Gemeinde

  • Hellmut Lange (Berlin, 19. Januar 1923 - dort, 13. Januar 2011), deutscher (Sprech-)Schauspieler und Fernsehmoderator, lebte viele Jahre in Leuchtenburg
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