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Farge ist ein Ort in Deutschland, in dem Land Bremen. Es befindet sich ebenso wie das Nachbardorf Rekum, im Nordwesten des Stadtteils Blumenthal des Stadt Bremen. Farge hatte zum 31. Dezember 2019 2.853 Einwohner, wie aus Tabellen auf der Website des Statistischen Landesamtes Bremen hervorgeht.
Farge liegt im äußersten Westen des Stadtgebiets Bremen, an der Weser. Es grenzt an das Dorf het Neuenkirchen im up to zustand Niedersachsen gehörende Gemeinde Schwanewede. Das Dorf, das seinen Ursprung und seinen Namen einem 16. Jahrhundert Die bestehende Fährverbindung über die Weser liegt in einer ursprünglich nadelwaldreichen Region (Neuenkirchener Heide).
Infrastruktur
Hauptverkehrsstraße im Dorf ist die Bundesstraße 74.
Das Dorf hat einen, vor allem für die Einheimischen Kraftwerk geplanter Binnenhafen an der Weser mit Kohleterminal.

Route Farge-Vegesacker Eisenbahn
Das Region S-Bahn Bremen/Niedersachsen ist seit tätig 2015 als Linie RS 1 die in diesem Jahr wiedereröffnete Bahnstrecke Bremen-Farge-Bremen-Vegesack v.v. (siehe Karte oben).
Tanklager Farge
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Güterzüge im Tanklager Farge (2012)
Ölterminal an der Weser für Tanklager Farge (2012)

RAF-Offizier am Bombenkrater im Tanklager
Das Dorf ist dafür bekannt Tanklager Farge, einer der größten (300 ha. Fläche; 78 Kraftstofftanks mit insgesamt 300.000 m²3 Lagerkapazität) unterirdischen militärischen Treibstoffdepots in der Welt, davon 100 ha. unterhalb Schwaneweder Bereich. Dies durch die Organisation Todt für alle Teile der Streitkräfte von Adolf HitlersDrittes Reich gestaltet und in 1941, teilweise durch den Einsatz von Zwangsarbeiter, fertiges Depot wurde in den Zweiter Weltkrieg nur einmal, im märz 1945, schwer beschädigt durch ein alliiertes Bombardement. Einer der Tanks explodierte und die unterirdischen Rohrleitungen, die die Tanks verbinden und deren Inhalt von und zu oberirdischen Bahnhöfen für Güterzüge und dem Terminal an der Weser pumpen, wurden schwer beschädigt. Ein Foto, das kurz nach der Befreiung durch die Alliierten aufgenommen wurde, zeigt einen Offizier neben einem Bombenkrater, der bei diesem Bombardement durch einen Volltreffer von einem sog. Grand-Slam-Flugzeugbombe. Nach Angaben einiger Anwohner wurden die Bombenkrater danach nie gesäubert.
Nach dem Krieg wurde das Panzerdepot repariert und von den US-Streitkräften und 1957 von den US-Streitkräften übernommen Bundeswehr. Im März 2013 wurde das Depot vor allem auf Druck von Umweltschützern stillgelegt. Das haben die Leute in der Umgebung bemerkt 2010 um Tanklager Farge lebten und arbeiteten, dass neu gepflanzte Setzlinge sehr schnell starben und dass relativ viele Menschen an verschiedenen Formen von Krebs und Leukämie, und wissenschaftliche Untersuchungen wurden eingeleitet. In und um das Gebiet kommt es zu sehr schweren Bodenverschmutzungen, vielleicht infolge des Bombardements, aber auch infolge späterer Vorfälle, bei denen Kraftstoffe ausgelaufen sind. Das Bodensanierung wird voraussichtlich bis mindestens 2034 dauern.
Nazi-Lager in Farge
Farge und das benachbarte Schwanewede sind berüchtigt für das Vorhandensein einiger Nazi-Gefangenenlager. Diese befanden sich im Waldgebiet Neuenkirchen-Heidea, zwischen Farge, Blumenthal, Schwanewede und Neuenkirchen, gem. Schwanewede.
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Gedenkstätte Schwanewede
U-Boot-Bunker Valentin (1)

U-Boot-Bunker Valentin (2)

1943 Luftaufnahme des Gebiets durch eine alliierte Flugzeugbesatzung

Denkmal für die KZ-Opfer vor dem Bunker
- Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg existierten hier zwei Lager, das Marinegemeinschaftslager I, hauptsächlich ein Militärlager für Marinesoldaten, und das Marinegemeinschaftslager II, in dem Bauleiter für die Tanklager wohnte, und später ehrenamtliche Mitarbeiter der Organisation Todt. Bewohner dieser beiden Lager wurden als Wächter insbesondere in den unten genannten Arbeitserziehungslagern eingesetzt.
- Ab Oktober 1940 wir sehen uns im frühjahr 1945 hat es existiert? Gestapo - Arbeitserziehungslager (Arbeits- und Umerziehungslager) Farge. Es wurde im bestehenden, ursprünglich nicht für Zwangsarbeiter eingerichteten, Gemeinschaftslager Tesch, auf der Baustelle des Tanklager Farge. Im Juli 1943 wurde es einige Meilen westlich nach Rekum verlegt. Die Häftlinge hier mussten beim Bau dieses unterirdischen Tanklagers mithelfen, siehe oben, und eines zweiten unterirdischen Tanklagers für die Kriegsmarine, die jedoch aufgrund der deutschen Eroberung von Frankreich überflüssig wurde und deren Bau vorzeitig abgebrochen wurde. Die Arbeitsbedingungen sowie die Behandlung durch oft sadistische Wärter waren im Allgemeinen so unmenschlich wie in einem Gefängnis Konzentrationslager. AEL Farge gilt sogar als einer der schlimmsten von ihnen Arbeitserziehungslager während der gesamten NS-Zeit.
- Ab Oktober 1943 (nach einigen Quellen: Juli 1943) bis 8. oder 10. April 1945 hat es existiert? SS- Konzentrationslager Farge. Es war ein Befehl von außen (außenlager) aus dem Konzentrationslager Neuengamme bei hamburg. Die Häftlinge mussten den vier Kilometer entfernten riesigen U-Boot-Bunker in Rekum aan de Weser betreten Valentin bauen. Dieser Bunker war für den Auf- und Abbau von U-Boote vom Typ XXI. Der 3,54 Hektar große Bunker wurde zu 80 bis 90 % fertiggestellt und ist auch nach dem Krieg noch zeitgemäß 2010 als Hoflager für die Bundesmarine im Einsatz gewesen. Die Arbeitsbedingungen in diesem Lager, dessen erste Baracken im Oktober 1943 fertiggestellt wurden, waren unmenschlich. Viele Häftlinge starben an Misshandlung, Unterernährung, Erschöpfung, ansteckenden Krankheiten oder an Todesurteilen, manchmal wegen geringfügiger Vergehen. Die meisten Gefangenen, die hier sind Zwangsarbeit zu tun hatte, kamen aus Frankreich, Polen und der Sowjetunion. Die Dokumentation zeigt, dass im KZ Farge 553 Menschen starben. Da es der SS im April 1945 gelang, einen Teil der Lagerverwaltung zu zerstören und die Daten unter anderem russischer Häftlinge weniger genau geführt wurden, wird vermutet, dass die tatsächliche Zahl der Getöteten viel höher ist. Die Häftlinge wurden in den letzten Tagen vor der Eroberung der Region durch die Alliierten aus dem Lager entfernt und mussten Todesmarsch zu anderen Camps machen, unter anderem Bergen-Belsen und Camp Sandbostel.
- Vermutlich gab es auch im Raum Farge/Schwanewede mindestens zwei Kriegsgefangenenlager und ein Lager, dessen Zweck unklar war und wer sich dort aufhielt. Deutsche Historiker sind sich im Allgemeinen einig, dass das Gebiet während der NS-Zeit insgesamt sieben Lager hatte.
Zum Gedenken an die Opfer des NS-Terrors in den Lagern der Region Farge/Schwanewede, im angrenzenden Schwanewede in einer ehemaligen Kaserne (ohne Navigationsgerät schwer zu finden, auf der Neuenkirchener Heide gelegen) mit dem Namen Wilhelmine eine Gedenkstätte (dokumentations- und lernort baracke wilhelmine, Adresse: An der Kaserne 122, Schwanewede), die auch auf die Lebensborn- Einrichtung in Schwanewede. Die Baracke wurde etwa gebaut 1939 gebaut als 23. Kaserne (daher der Name mit Anfangsw) von Marinegemeinschaftslager II.
Sonstiges

Ehemalige HJ-Jugendbasis

Evangelisch-reformierte Kirche in Farge (1905)
Ein ehemaliges Jugendzentrum der Hitler-Jugend, davon aus 1933 Viele junge Leute aus Farge, die in diesem Jahr relativ wenig Nazi-fördernde Mitglieder waren, sind stehen geblieben und sind heute ein "normales" Erholungsgebäude für junge Leute.
Im Dorf gibt es eine Fabrik von Dorp ThyssenKrupp, wo Maschinen und dergleichen für den Einsatz in Autofabriken gebaut werden.
Web-Links
- [1] Website über niederländische Gefangene, die in Farge gestorben sind
- /www.denkort-bunker-valentin.de/geschichte/biografien/beitraege/news/klaas-touber.html Deutsches Interview mit einem Niederländer, Klaas Touber (1922-2011), der einen Monat in der AEL Farge überlebte; zur Biographie auf der deutschen Wikipedia siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Klaas_Touber Klaas Touber
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |