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Vegesack
Stadtteil Vegesack als Teil des Stadtbezirks 5 Nord der Stadt Bremen

Gemüsesack ist eine Stadt im Staat Bremen und auch ein Stadtteil von Bremen im Deutschland. Vegesack liegt mehr als 20 km westnordwestlich der Bremer Altstadt. Im Norden grenzt Vegesack an die Gemeinde Schwanewede im Staat Niedersachsen.

Lage und Einwohnerzahlen von Vegesack

Vegesack (Stadt Bremen) hatte zum 31. Dezember 2019 insgesamt 35.083 Einwohner.

Es besteht aus 5 Ortsteilen:

  • Stadt Vegesack, 6.588 Einwohner
  • Grohn, 6.450 Einwohner, südöstlich der Stadt Vegesack
  • Schönebeck, 5.344 Ew., nordöstlich von Vegesack
  • Aumund-Hammersbeck, 7.719 Einwohner, nördlich von Vegesack
  • Fähr-Lobbendorf, 8.982 Einwohner, auf der Westseite, am Kai von Bremer Vulkan

Die Mehrheit der Christen in der Gemeinde sind evangelisch-lutherische.

Infrastruktur

  • Vegesack liegt am rechten (nördlichen) Ufer, flussabwärts segelnd, des Weser. Die im 17. Jahrhundert noch immer ein wichtiger Hafen an diesem Fluss, wird er fast ausschließlich als Anlegeplatz für Museumsschiffe und Sportboote genutzt. Bei Grohn, dem Lektion draußen an der Weser. Das Sturmflutwehr Lektion Barrierearbeit in diesem Fluss liegt auf dem Gebiet von Vegesack (Grohn).
  • Die Hauptverkehrsstraße in Vegesack ist die Bundesstraße 74. Diese kreuzt ca. 5 km östlich von Vegesack an der Ausfahrt 16 de Autobahn A27 Bremen-Bremerhaven.
  • Die Stadt hat einen Bahnhof: Bahnhof Bremen-VegesackI zum von der Region S-Bahn Bremen/Niedersachsen Diener Bahnstrecke Bremen-Farge - Bremen-Vegesack Richtung Westen Farge und der Bahnstrecke Bremen-Burg - Bremen-Vegesack Osten Richtung Bremen Zentrum. Beide Linien erscheinen im Fahrplan als Linie RS 1. Aumund und Schönebeck haben auch kleine Bahnhöfe. Siehe obige Liniennetzkarte (Mitte).
  • Mehrere Stadtbuslinien verbinden Vegesack mit anderen Teilen Bremens und mit Orten in der Gemeinde Schwanewede.
  • Eine Fähre über die Weser verbindet Vegesack mit dem Gegenteil Lemwerder in Niedersachsen.

Wirtschaft

Vegesack ist traditionell als Standort von . bekannt Werften. Ein großer, noch vorhandener Hof ist Lürsen, die allerdings nur ihren Sitz in Vegesack hat. Direkt über die Weser, in Lemwerder, diese Firma hat einen Hof, in dem Luxus Yachten gebaut sein. Lürssen ist Inhaber des illustren Kollegenhofs blohm voss in hamburg. Auf dem weitläufigen Areal des stillgelegten Bremer Vulkans entsteht ein neuer Gewerbepark

In der Gemeinde sind auch eine Reihe mittelständischer Unternehmen von überregionaler Bedeutung angesiedelt. Darunter befinden sich eine Fabrik für Wand- und Bodenfliesen, ein Entsorgungsunternehmen, eine Fabrik für Badematten und eine Maschinenfabrik. Darüber hinaus gibt es in einem Hafen die üblichen Transport- und Logistikunternehmen.

Im Dienstleistungsbereich sind die privaten, seriösen Jacobs University Bremen, niedergelassen in Grohn, Eintrag.

Geschichte

Eine beliebte Erklärung für den Ortsnamen aus dem 17. Jahrhundert ist die eines alten Hafengasthofs Tom Fege Sack, wo man nach dem Trinken mit dem Sack Sachen auswischen kann, weil es nichts mehr enthält, d.h. man trinkt dort, bis das Geld aufgebraucht ist.

Der älteste Teil des Landkreises ist das Dorf Fähr, benannt nach einer Fährverbindung über die Weser, die bereits in der 15. Jahrhundert existierte.Zwischen 1618 und 1623 der Hafen von Vegesack wurde gebaut. Im 1719 ein Großteil des Ortes wurde durch Feuer zerstört. Viele Männer aus Vegesack verdienten Ende des 17., 18. und 19. Jahrhundert ihr Brot in der Walfang in der Nähe von Grönland. Von 1741 bis zum Napoleonische Zeit gehörte Vegesack am Havenhaus und nach dem Hafenbecken, bis es Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Während dieser Zeit litt der Ort unter der Versandung des Hafens. Schiffe legten dort nur an, um repariert zu werden oder den Winter dort zu verbringen. Im 1803 Vegesack wurde ein Stadtteil von Bremen, erwarb aber in 1852 du selbst auch Stadtrechte. Im 1863 Vegesack war an das Eisenbahnnetz angeschlossen und war in seiner Geschichte Standort verschiedener Werften. Die bekanntesten waren Bremer Vulkan (1893-1997) und die noch bestehende Lürssen-Gruppe. Geblieben ist ein Bunker der Vulkan-Werft, der von talentierten jungen Popmusikern aus der Region als Proben-, Konzert- und Begegnungsraum genutzt wird (Kulturbunker Vulkan).

Im 1973 das große Mehrfamilienhaus, bestehend aus 570 Wohnungen, kam Grohner Düne bereit. Seit etwa 1990 ist das Gebäude ein Notstandsgebiet mit relativ hoher Arbeitslosigkeit, Armut und Kriminalität. 2019 ist noch unklar, ob es -fast ausschließlich von Flüchtlinge und andere Personen nichtdeutscher Herkunft - bewohnte Gebäude werden abgerissen oder nicht. Insbesondere die Frage, wie die jetzigen Bewohner woanders bezahlbaren Wohnraum finden sollen, ist noch offen.

Sehenswürdigkeiten

  • Das Klassiker Stadtkirche Vegesack (1821; Erweiterung 1833)
  • Im Hafen von Vegesack liegen einige interessante, historische Schiffe, darunter der Dreimaster von 1927 Schulschiff Deutschland.
  • Habe es als Catering-Einrichtung genutzt Havenhaus von 1648 ist Vegesacks ältestes Baudenkmal.
  • Ein um 1808 erbautes ehemaliges Lagerhaus im Stadtteil Havenhöfd beherbergt ein kleines Museum.
  • KITO-Haus mit Dauerausstellung von Gemälden von Fritz Overbeck
  • Stadtmuseum im Schloss Schönebeck aus dem 17. Jahrhundert . in einem wunderschönen Bachtal gelegen
  • Wunderschön gelegen Landhaus Lamotte te Schönebeck ist ein Bildungszentrum für Jung und Alt im Bereich Umwelt, Nachhaltigkeit, Naturwissen etc.
  • Für viele Bremer ein Teil des beliebten Wandergebiets Wätjenspark, Teil eines 35 ha großen Anwesens, im frühen 19. Jahrhundert gegründet vom Gründer der Vulkan-Werft, befindet sich in Lobbendorf (der Rest im benachbarten Bremen-Blumenthal).

Bilder

Wichtige Personen in Bezug auf Vegesack

Geboren in Vegesack

  • Friedrich Gerhard Rohlfs (* 14. April 1831 in Vegesack; † 2. Juni 1896 in Rüngsdorf, Landkreis Bonn), bekannter deutscher Entdecker, um 1870 insbesondere in Nordafrika und Äthiopien tätig, schrieb mehrere Bücher über seine Erfahrungen zwischen 1868 und 1886
  • Jürgen Trittin (* 25. Juli 1954 in Bremen-Vegesack) deutscher Politiker (Bundnis 90/Die Grünen). Von Juni 1990 bis Juni 1994 war Trittin Minister in der Landesregierung von Niedersachsen und von Oktober 1998 bis November 2005 Bundesumweltminister.

Andere

  • Ernst Georg Baars (Bremerhaven, 26. November 1864 – Bremen, 25. September 1949) war ein deutscher lutherischer Theologe; er war etwa 25 Jahre lang Pfarrer in Vegesack.
  • Albrecht Wilhelm Roth (6. Januar 1757 – 16. Oktober 1834), Arzt und Botaniker, lebte ab 1779 in Vegesack und starb dort
  • Fritz Overbeck (Bremen, 15. September 1869 - Bröcken bei Vegesack, Bremen, 8. Juni 1909), deutscher Maler