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Simon van Milligen | ||||
Simon van Milligen in Unsere Musiker (1911) | ||||
| Geboren | 14. Dezember1849 | |||
| Verstorben | 11. März1929 | |||
| Nebenerwerb | Musiklehrer, Redakteur etc. | |||
| Hauptwerke | brinio | |||
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Simon van Milligen (Rotterdam, 14. Dezember1849 – Amsterdam, 11. März1929) war ein Holländer Komponist, Pianist und Musikpädagoge.
Leben
Er war der Sohn von Gerrit van Milligen (Direktor der staatlichen Pädagogischen Hochschule) und Engelina Theodora van Exter. In seiner Middelburg-Zeit heiratete er Emma Dronkers, die 1913 starb. Das Paar lebte einige Zeit im Van Baerlestraat. Er wurde begraben auf Der neue Osten mit seiner Frau.
Es sah zunächst nicht so aus, als würde er die Musikwelt betreten. Zunächst studierte er Ingenieur. Die Musik nahm jedoch bald Fahrt auf und er nahm Musikunterricht bei Joannes Alexander Klerk Klavier, Johan Coenradus Buren auf Violine (beide in Delft), Samuel de Lange sr., Johannes Worp (beide Orgel), Willem Nicolaï (Harmonietheorie) und Woldemar Bargiel (Harmonie, Kontrapunkt und Kompositionstheorie). 1871 übernahm er die Stelle des Musiklehrers in Middelburg, zwei Jahre später war er derselbe in Groningen wo er auch Organist und etwa gleichzeitig Dirigent eines Chorvereins wurde Hoogezand-Sappemeer (dann noch getrennte Dörfer). 1875 wurde er Stadtmusikdirektor in Gouda. Inzwischen gab er weiterhin Konzerte im ganzen Land.
1888 unternahm er eine Studienreise nach Paris sich weiter mit dem Komponieren zu beschäftigen. Das Ergebnis war sein Operbrinio, das in den Anfangsjahren von der Hollandsche Opera/Nederlandse Opera aufgeführt wurde. Er erhielt auch eine Goldmedaille von der Gesellschaft zur Förderung der Musik. Zurück in den Niederlanden (1890) ließ er sich in Amsterdam nieder, wo er Leiter zweier Männerchöre wurde und dabei einen Frauenchor gründete, dessen Leiter er ebenfalls wurde.
In diesen Jahren begann er auch über Musik in Zeitschriften wie Die Amsterdammer (Tages- und Wochenzeitung) und ab 1897 im Allgemeine Fachzeitschrift (bis 1906). Anschließend wurde er bis 1916 Herausgeber der Musikzeitschrift Caecilia. 1897 wurde er Mitglied des Hauptvorstandes des MtBdT, 1900 Vorstandsmitglied der NTV und 1906 die Vereinigung für norwegische niederländische Musikgeschichte. Ab 1913 war er Lehrer für Musikgeschichte an der Amsterdamer Konservatorium und Präsident der neu gegründeten BUMA. Er galt als Förderer der neuen französischen Musik.
1909 wurde er zum Ritter im Orden von Oranien-Nassau. Bernard van Vlijmen porträtierte ihn 1924, genau wie Arie van Veen. Zusammen mit Johannes Worp gab er Allgemeine Musiktheorie ab (1903/1904). 1907 folgte Der Kirchengesang der ersten Christen, über die Erneuerung evangelischer Lieder. Und natürlich zahlreiche Artikel im Musikmagazin Caecilia. Sein Fortschritt der Musik wurde bearbeitet von Schem von Dresden.
Arbeitsliste
- Lieder über deutsche Texte I (1879)
- Lieder über deutsche Texte II (1880)
- Lied im Mondschein (1882)
- Lieder, die sie kannten und Scoonslaepsterken (1890)
- Lieder Te meie en Onder 't loover (1896)
- Rumänischer Liederzyklus bestehend aus dreizehn Liedern für Sopran, Bariton und Duette (1890)
- Darthula, Musikdrama in zwei Akten (1900)
- Snowa, Ballade für Solisten, Chor und Orchester (1890)
- Konzertouvertüre für Orchester (1889)
- Der Rattenfänger von Hameln; eine Kinderballade (1886)
- Vaters Geburtstag (1895)
- Niederländische Lieder für niederländische Männer (1892)
- Gemischte Chöre (1891-1900), herausgegeben vom Niederländischen Chorverband
- Achet Säulen: Abend, Tod, Geduld, Guten Morgen, Vogellinie, Frieden, Melancholie und Hoffnung
- Vogelgesang; zweistimmige Kinderreime (1889)
- Novelle für Klavier
Die Werke brinio, Darthula, Abend und die Konzertouvertüre stand auf den Notenpulten der Concertgebouw-Orchester, aber die meisten waren schnell vergessen.
brinio
Die Oper Brinio wurde am 20. April 1889 im Parkschouw-Brücke. Die Regie lag in den Händen des Komponisten.[1][2] Am 23. September 1889 die Rotterdamer Uraufführung in der Groote Schouwburg unter der Leitung von Cornelis van der Linden unter der Regie von Joseph de Cre und Johannes Georg der Große. Es folgten eine Reihe von Aufführungen mit der Bestenliste der Niederländischen Oper. Die Rollenverteilung war Wunsch Pauwels und G. van Boxem (Aquilus), Henri Albers (Brino), josch. M. Orelio (Masse), Johan Schmier (Oberpriester der Druiden), Sam Poons (Vulpen), Rosine de Wulf (Ada), Cornelie van Zanten (Rheime), C Broekhuizen (armer Batavier), Sal Frank (reicher Batavier), Willem Siep (ein junger Mann), Otto der Nobelpreis (grauer Mann). [3] Das Libretto in vier Akten stammt von Fiore delle Neve (Pseunonym von Martinus Gesinus Lambert van Loghem) aus einer Novelle von Jacob van Lennep.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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