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Stadsgezicht
Verschneite blaue Brücke 1991 von Französischer Heiratsvermittler
Kanal in Amsterdam, Jan van der Heyden

EIN Stadtbild ist der Blick auf eine Stadt. Außerdem ist es ein Bild in denen ein (Teil von a) Stadt ist zentral.

Das Stadtbild als Genre

Der Begriff Stadtbild als Hinweis auf eine Gattung in der Malerei entstanden erst um 1800. Davor wurden Begriffe verwendet wie used kontrafaktisch, was eigentlich Porträt oder einfach Bild bedeutet. Auch der Begriff Landschaft verwendet wurde, sicherlich in den Fällen, in denen die Stadt aus der Ferne dargestellt wurde und andere Teile des Gemäldes zu dominieren schien, wie dies bei "View of Haarlem" von . der Fall ist Jacob van Ruisdael. In Fällen, in denen die Stadt näher dargestellt wurde, sprach man von Perspektive, Transparenz oder Straße (Straße von Vermeer). Bis Mitte des 17. Jahrhunderts war das Genre als Spezialgebiet selten. Genres wie Geschichtsstücke, Landschaften und Stillleben.[1]

Stadtbildmaler haben sich nicht immer akkurat mit der Realität auseinandergesetzt. Manchmal wurden Fassaden komplett phantasiert oder verschönert, oder es tauchten Elemente in ihnen auf, die nicht der Realität entsprachen. Ein bekanntes Beispiel ist das eines Gemäldes von Jan van der Heyden eines Amsterdamer Kanals mit dem Turm der Kirche von Veere im Hintergrund. Auf der anderen Seite gibt es auch sehr detaillierte und wahrheitsgetreue Bilder, wie zum Beispiel Die Biegung der Herengracht von Gerrit Berckheyde.

Entwicklung

Aus dem ersten Jahrhundert n. Chr. Stängel a Fresko in Trajans Badehaus in Rom, das eine Stadt aus der Vogelperspektive zeigt. In dem Mittelalter das stadtbild erscheint als hintergrund für biblische szenen und porträts.

Vom 16. bis 18. Jahrhundert zahlreiche Kupferstiche und Radierung aus Städten gemacht. Die Funktion dieser Drucke bestand darin, einen kartenähnlichen Überblick zu bieten. Mitte des 17. Jahrhunderts entstand das Stadtbild als eigenständiges Genre im in Malerei. Ein bekanntes Stadtbild ist Blick auf Delft von Johannes Vermeer. Auch Städte wie Haarlem, Amsterdam, Den Haag und Dordrecht waren Motive für Maler.

Nach niederländischem Vorbild setzten auch Maler in anderen westeuropäischen Ländern (England, Frankreich, Deutschland) auf das Genre, wobei sich die Künstler gegenseitig beeinflussten.

Eine besondere Blüte erlebte das Stadtbild im 18. Jahrhundert in Venedig (Canaletto, Francesco Guardic).
Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Impressionisten stärker auf Atmosphäre und Dynamik des Alltags in der Stadt und in Industriegebieten ausgerichtet, wurden auch Baustellen und Bahnhöfe zu Themen des Stadtbildes. Habe auch in dieser Zeit gearbeitet Breitener im Genre.
Im 20. Jahrhundert konzentrierte sich das Interesse auf abstrakte und konzeptuelle Kunst, was zu einem Rückgang der Produktion von Stadtlandschaften führte.

Eine Wiederbelebung der figurativen Malerei gegen Ende des 20. Jahrhunderts brachte eine Aufwertung des Stadtbildes mit sich. Bekannte zeitgenössische niederländische Maler des Stadtbildes sind Peter Smith, Französischer Heiratsvermittler, Stef Verbräken und Joop Stierhout.

Künstler

Stadtbildmaler

Stadtbild-Fotografen

Geschützte Stadtansicht

Eine zweite Bedeutung des Begriffs Stadtbild im Die Niederlande entstand im Konzept geschützter Stadtblick. Die Ausweisung malerischer und/oder historischer Stadtteile als geschütztes Stadtbild dient dem Schutz des historischen Stadtbildes und der städtebaulichen Struktur. Hierfür gilt ein besonderer Bebauungsplan, der im Denkmalverzeichnis.

Siehe auch

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