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Station Hermannstraße
Hermannstraße
S-Bahn-Logo.svgU-Bahn.svg
Bahnhof in Deutschland
Bahnhof Hermannstraße
Ort
PlatzBerlin
KreisNeukölln
Koordinaten52° 28′ N, 13° 26′ O
Daten
DS100-CodeBHER
S-Bahn-Linien
Vorherige Station
(Richtung)
Linienächste Station
(Richtung)
Neukölln
Ringbahn
S41Berlin S41.svgS42Berlin S42.svgTempelhof
Ringbahn
Neukölln
Flughafen Berlin-Schönefeld
S45Berlin S45.svgTempelhof
Bundesplatz
Neukölln
Königs Wusterhausen
S46Berlin S46.svgTempelhof
Westende
Neukölln
Spindlersfeld
S47Berlin S47.svg-
Endpunkt
Bahnhof Hermannstraße (Ringbahn)
Bahnhof Hermannstraße
Deutsche Bahn - S-Bahn - U-Bahn

Hermannstraße ist eine Station der U-Bahn und der Berliner S-Bahn, befindet sich auf der Straße mit dem gleichen Namen in dem Berlin Kreis Neukölln. Der heutige S-Bahnhof wurde am 1. Februar 1899 eröffnet und befindet sich an der Ringbahn. Bereits in den 1930er Jahren wurde der U-Bahnhof unter der Hermannstraße eröffnet Strukturelle arbeit fertig, würde aber erst 1996 in Betrieb genommen werden. Seitdem ist der Bahnhof die südliche Endstation der Linie U8.

S-Bahnhof

1867 begann der Bau einer neuen Bahnstrecke östlich der Berliner Innenstadt, die eine Reihe bereits bestehender Bahnstrecken miteinander verband Kopfstellen verbinden musste. 1871 wurde die Halbringlinie zwischen den heutigen Stationen fertiggestellt Westhafen und Schöneberg, wo eine Verbindung zum Potsdamer Bahnhof erstellt wurde. Die Linie wurde sowohl für Güterverkehr wie bei S-Bahnen, alles natürlich mit Dampftraktion. Sechs Jahre später wurde die Ringstraße gesperrt und ab dem 1. Februar 1899 hielten auch S-Bahnen an der Hermannstraße, wo ein kleines Bahnhofsgebäude aus rotem Backstein errichtet wurde. In den zwanziger Jahren begannen sie mit dem Elektrifizierung von verschiedenen S-Bahnlinien in und um Berlin. Am 6. November 1928 wurde auch die südliche Ringbahn elektrifiziert. Zwei Jahre später fusionierte die Linie mit der neuen S-Bahn-Netz.

Das Zweiter Weltkrieg der Bahnhof überstand relativ unbeschadet, nur das Empfangsgebäude wurde beschädigt. Trotzdem musste der S-Bahn-Verkehr zwischen April und Juni 1945 eingestellt werden. Das teilweise zerstörte Bahnhofsgebäude wurde 1968/1969 saniert, zwei Jahre später jedoch abgerissen und durch einen einfachen Neubau ersetzt.

Die Teilung Berlins nach dem Krieg hatte größere Folgen für den Bahnhof Hermannstraße. Das S-Bahn-Netz wurde auch im Westen der Stadt von der ostdeutsch Eisenbahnen (Deutsche Reichsbahn), was zu einem groß angelegten Boykott durch West-Berlin Reisende, vor allem nach dem Bau der Berliner Mauer 1961. Im September 1980 kam es zu einem Streik des Personals der West-Berliner S-Bahn. In der Folge stellte die DR den Betrieb auf fast allen Strecken im Westen der Stadt ein. Auch die Ringbahn würde nicht mehr bedient werden; Der Bahnhof Hermannstraße schloss seine Pforten.

Bahnsteig S-Bahnhof Hermannstraße

Im Januar 1984 wurde das Berliner Verkehrsunternehmen, das BVG, der westliche Teil des S-Bahn-Netzes gegenüber der DR. Einige Linien wurden saniert und wieder in Betrieb genommen, die Ringbahn blieb jedoch vorerst außer Betrieb. 1989 wurde dann doch mit der Sanierung der südlichen Ringleitung begonnen. Am 17. Dezember 1993, vier Jahre nach dem Mauerfall, wurde die Strecke wieder freigegeben und am Bahnhof Hermannstraße hielten wieder Züge. Der Bahnhof war inzwischen komplett umgebaut und leicht nach Westen verschoben worden, so dass er unter die Hermannstraße gelangt war, die auf einem Viadukt die Gleise kreuzt. Dadurch war ein problemloser Umstieg auf die 1996 eröffnete Metrostation möglich. Es Inselplattform Der Bahnhof Hermannstrae ist seit seiner Wiedereröffnung über überdachte Treppenhäuser beiderseits der Hermannstraße erreichbar; im ostpavillon ist auch a Aufzug vorhanden.

Nachdem 2002 das letzte Loch im Ring geschlossen wurde, wurde der Durchgangsringbetrieb wieder aufgenommen. Der Bahnhof Hermannstraße wird jetzt von den S-Bahn-Linien bedient S41 (Ring im Uhrzeigersinn), S42 (gegen den Uhrzeigersinn), S45 (Flughafen Schönefeld - Hermannstraße), S46 (Königs Wusterhausen - Westende) und S47 (Spindlersfeld - Südkreuz).

U-Bahnstation

U-Bahn.svg
Hermannstraße
Bahnsteig Hermannstraße . Endbahnhof
Allgemeines
LinienU8Berlin U8.svg
Öffnung13. Juli 1996
Route
Linienrichtungnächste Station
Berlin U8.svgWittenauLeinestraße
Berlin U8.svgHermannstraßeEndpunkt
Ort
KreisNeukölln
Koordinaten52° 28′ N, 13° 26′ O
Bahnhof Hermannstraße (Berliner U-Bahn)
Bahnhof Hermannstraße

Lage der U-Bahnstation Hermannstraße

Portal  Portalsymbol  öffentlicher Verkehr

1927 wurde der erste Teil der Linie D, die heutige, eröffnet U8, die zwei Jahre später die Station Leinestraße erreicht. Unmittelbar danach wurde mit dem Bau des Tunnels zum 700 Meter südlich gelegenen S-Bahnhof Hermannstraße begonnen. Dieser Bahnhof war bereits in den ersten Plänen der Linie D von 1910 als südlicher Endbahnhof vorgesehen. Aufgrund der Wirtschaftskrise mussten die Arbeiten jedoch 1931 eingestellt werden. Damals war der Tunnel in tunnel Strukturelle arbeit bereit, sowie etwa ein Drittel der U-Bahn-Station Hermannstraße.[1] Die bereits fertiggestellten Eingänge wurden mit Betonplatten verschlossen.

1940 erhielt die ungenutzte U-Bahn-Station doch noch ein Ziel: Sie wurde in eine Luftschutzbunker. Aufgrund der unterirdischen Kreuzung des S-Bahn-Rings, die sich in einer Baugrube befindet, liegt der Bahnhof in einer relativ großen Tiefe, wodurch er für diese Funktion bestens geeignet ist.

Nach dem Zweiter Weltkrieg Pläne für den Ausbau zum Bahnhof Hermannstraße sind vorerst auf Eis gelegt. Ein Anschluss an die von der DDR betriebene und (insbesondere nach dem Mauerbau 1961) boykottierte S-Bahn wurde als unnötig erachtet. Die Stadtverkehrsgesellschaft BVG nutzte daraufhin den Tunnel zwischen den Stationen Leinestraße und Hermannstraße, um Altzüge zu errichten. Auch nachdem die BVG 1984 den westlichen Teil des S-Bahn-Netzes übernommen hatte, wurden keine Schritte unternommen, um den fehlenden Abschnitt der U8 zu vervollständigen.

Erinnerungen an seine frühere Funktion als Luftschutzkeller flossen in die Gestaltung des Bahnhofs ein.

Nach dem Deutsche Wiedervereinigung das Projekt wurde endlich abgeholt. Im Frühjahr 1992 wurde der Tunnel unter der Hermannstraße saniert. Die alten Züge, die noch da waren (und mehr oder weniger vergessen), wurden entfernt.[1] Der Bau des fehlenden Teils des U-Bahnhofs musste überstürzt erfolgen, da die 1980 stillgelegte Ringbahn im Dezember 1993 wiedereröffnet werden sollte und die Arbeiten unter den S-Bahngleisen bereits zuvor weitgehend abgeschlossen sein mussten. Gleichzeitig wurden südlich des Bahnhofs einige Wende- und Abstellgleise gebaut. Im Dezember 1993 waren die Rohbauarbeiten des U-Bahnhofs abgeschlossen und die S-Bahn konnte wie geplant wieder in Betrieb genommen werden. Die Fertigstellung und Einrichtung des Bahnhofs dauerte weitere zweieinhalb Jahre. Am 13. Juli 1996 wurde das Projekt abgeschlossen und die neue Übergabestation realisiert.

Der U-Bahnhof Hermannstraße wurde von designed Rainer Rümmler, der seit Mitte der 1960er Jahre für fast alle Berliner U-Bahn-Stationen unterschrieb und seine Karriere mit diesem Projekt beendete. Bei der Ausstattung des Bahnhofs folgte der Architekt dem Vorbild der siebzig Jahre älteren Vorgängerbahnhöfe der Linie, entworfen von ontworpen Alfred Grenander. Dies verlieh dem Bahnhof ein schlichtes, sachliches Erscheinungsbild, das für Rümmlers damaligen Stil untypisch war. Die Wände waren mit großen türkisfarbenen Kacheln bedeckt. An einigen Stellen wurde jedoch auf die Kachelung verzichtet, so dass hinter Glasplatten die originale Beschilderung aus der Zeit, als der Bahnhof als Luftschutzkeller diente, zu sehen ist.

U-Bahnhof Hermannstraße hat einen Inselplattform mit Ausgängen (über ein Zwischengeschoss) an beiden Enden. Mitten im Bahnhof, Treppen und a Aufzug eine direkte Verbindung zum S-Bahnhof.

Quellen

Externe Links

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