WikiDer > Bahnhof Wittenauss

Station Wittenau
Wittenau
(Wilhelmsruher Damm)
S-Bahn-Logo.svgU-Bahn.svg
Bahnhof in Deutschland
Bahnhof Wittenauss
Ort
PlatzBerlin
KreisWittenau
Daten
DS100-CodeBWIN
S-Bahn-Linien
Vorherige Station
(Richtung)
Linienächste Station
(Richtung)
Waidmannslust
Oranienburg (Stadt)
S1Berlin S1.svgWilhelmsruh
Wannsee
Waidmannslust
Waidmannslust
S26Berlin S26.svgWilhelmsruh
Stadt Teltow
Deutsche Bahn - S-Bahn - U-Bahn

Wittenau ist eine Station der U-Bahn und der Berliner S-Bahn, am Wilhelmsruher Damm im gleichnamigen Stadtteil Wittenau, an der grenze zu den Märkisches Viertel. Der heutige S-Bahnhof wurde am 10. Juli 1877 am Preußische Nordbahn. Der U-Bahnhof Wittenau wurde am 24. September 1994 in Betrieb genommen und ist die nördliche Endstation der Linie U8.

Der vollständige Name der Station lautet Wittenau (Wilhelmsruher Damm), vorher Wittenau (Nordbahn). Diese Ergänzungen dienten der Unterscheidung des Bahnhofs Wittenau (Kremenbahn), jedoch seit 1995 Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik heiß. Trotzdem wurde der Namenszusatz beibehalten.

S-Bahnhof

Am 10. Juli 1877 wurde der erste Teil des Preußische Nordbahn geöffnet zwischen Berlin (Stettiner Bahnhof) und Neubrandenburg. Die eingleisige Strecke erhielt unter anderem einen Bahnhof im seit 1905 in Betrieb befindlichen Dorf Dalldorf Wittenau heiß.[1] Nach der Nordbahn 1891 verdoppelt 1912 wurden parallel zur Hauptstrecke zwei getrennte Gleise für den Vorortverkehr verlegt.[2] 1925 wurden die Vorortgleise bis . verlängert Oranienburg (Stadt)elektrifiziert und ein paar Jahre später wurde die Linie Teil des neuen S-Bahn-Netz.

In dem Nachkriegszeit geteilt Berlin, die S-Bahn, ebenfalls im Westen der Stadt, wurde von der ostdeutsch Eisenbahnen. Nach dem Bau der Wand 1961 wurde die S-Bahn in West-Berlin immer mehr boykottiert. Viele Leitungen wurden vernachlässigt und Dienste verkleinert. Am Bahnhof Wittenau und auf den Anschlussstrecken war nur noch ein Gleis in Betrieb. Wenn das Stadtverkehrsunternehmen BVG übernahm Anfang 1984 das westliche S-Bahn-Netz der Deutsche Reichsbahn, der Betrieb auf der Nordbahn wurde sogar komplett eingestellt; Der Bahnhof Wittenau schloss vorübergehend seine Pforten. Im Oktober desselben Jahres war der Dienst Gesundbrunnen und Frohnau jedoch wieder aufgenommen. 1986 wurde die Strecke wieder zweigleisig ausgebaut.

Im Zusammenhang mit der Ankunft der U-Bahn in Wittenau wollte man den Bahnhof umbenennen in Wilhelmsruher Damm. Dieser Name war für den U-Bahnhof gedacht, dessen Pläne noch während des S-Bahn-Boykotts entwickelt wurden. Am Ende wurde beschlossen, den Namen Wittenau beizubehalten; 1994 bekam der Stationsname den Zusatz Wilhelmsruher Damm, früher war das Nordbahn.

Heute wird der Bahnhof Wittenau von den S-Bahn-Linien bedient S1 (Oranienburg (Stadt) - Wannsee) und S26 (Waidmannslust - Stadt Teltow). Der Bahnhof hat eine Inselplattform mit Ausgängen an beiden Enden; Die südliche Bahnhofshalle bietet auch Zugang zur U-Bahn-Station.

Die Eingangshalle und der Bahnsteig des S-Bahnhofs Wittenau genießen die Denkmalstatus.[3]

U-Bahnstation

U-Bahn.svg
Wittenau
Bahnsteig Wittenau . Kopfbahnhof
Allgemeines
LinienU8Berlin U8.svg
Öffnung24. September 1994
Route
Linienrichtungnächste Station
Berlin U8.svgWittenauEndpunkt
Berlin U8.svgHermannstraßeRathaus Reinickendorf
Ort
KreisWittenau
Koordinaten52° 36′ N, 13° 20′ O
Bahnhof Wittenau (Berliner U-Bahn)
Bahnhof Wittenauss

Lage der U-Bahnstation Wittenau

Portal  Portalsymbol  öffentlicher Verkehr

Seit es gebaut wurde Märkisches Viertel in den 1960er Jahren wollte man diese großflächige Neubausiedlung an die to U-Bahn-Netz. In den achtziger Jahren wurde beschlossen, U8 nach Norden ausdehnen. 1987 erreichte die Linie Paracelsus-Bad, sieben Jahre später wurde sie bis zum Bahnhof Wittenau verlängert, der eigentlich etwas außerhalb des Märkischen Viertels liegt.

Die Stationen im nördlichen Teil der U8, alle von Architekten entworfen Rainer Rümmler, zeichnen sich durch ein monumentales Design aus, das an frühere Stilepochen erinnert. Sowohl die Wände als auch die breiten quadratischen Säulen des Bahnhofs Wittenau waren mit grünen und gelben Kacheln verkleidet, die ein Baummotiv bilden. Auf der profitieren der Säulen ruht ein goldfarbener Balken über die gesamte Länge der Inselplattform. An den goldfarbenen Seitenstangen werden Lampen aufgehängt. Die Böden sind in einem Muster mit weißen, roten und blauen Fliesen gepflastert. Der Bahnhof hat an beiden Enden einen Ausgang, der über ein Zwischengeschoss zur Straße führt. Über das östliche Zwischengeschoss besteht auch eine direkte Verbindung zum S-Bahnhof. Wie alle Berliner U-Bahnhöfe aus den 1990er Jahren ist der Bahnhof Wittenau mit einem Aufzug.

Zukunftspläne

Eine U-Bahn-Linie ins Märkische Viertel, das Hauptziel der nördlichen Verlängerung der U8, ist noch Teil der Planungen. Es handelt sich um eine rund zwei Kilometer lange Strecke mit zwei neuen Stationen, Schorfheidestrae und Märkisches Viertel. Allerdings sind da Bebauungspläne Platz für die Leitung reserviert ist, ist eine mögliche Realisierung aufgrund fehlender finanzieller Mittel nur langfristig zu erwarten. Der Ausbau der U8 ist daher bis 2030 nicht im Schwerpunktplan enthalten.[4]

Quellen

  1. Bezirksamt Reinickendorf - Der Ortsteil Wittenau (ehemals Dalldorf)
  2. Alfred B. Gottwald: Das Berliner U- und S-Bahnnetz. Eine Geschichte in Streckenplänen von 1888 bis heute. transpress Verlag, Stuttgart, 2007 ISBN 978-3-613-71304-8. s. 16
  3. Denkmalgeschütztes Denkmal des S-Bahnhofs
  4. Stadtentwicklungsabteilung: ÖPNV-Netz - Verkehrliche Prioritäten 2030 - Prioritäten beim Ausbau des städtischen Verkehrsnetzes bis 2030 (1.44 MB)

Externe Links

Gemeingüter hat Mediendateien in der Kategorie Bahnhof Berlin-Wittenau.