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Stemwede
Wähle Waid
Wappen von Stemwede
Stemwede (Nordrhein-Westfalen)
Wähle Waid
Ort
ZustandFlagge des deutschen Bundeslandes Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen
KreisMinden-Lübbecke
RegierungsbezirkDetmold
Koordinaten52° 25′ N, 8° 26′ O
Allgemeines
Oberfläche166,13 km²
Einwohner(31-12-2018[1])13.111
(79 Einwohner/km²)
Niederländer(09-05-2011[2])15 (0,11%)
Höhe42 m
BürgermeisterKai Abruszat (FDP)
Wirtschaft
GewSt Hebesatz13111% (2020[1])
Andere
Postleitzahl32351
Vorwahlen05474, 05773, 05745
NummernschildMI
Städtische Zentren3 Gemeindebezirke und 13 Ortsteile
Gemeindenummer05 7 70 044
Webseitewww.stemwede.de
Lage von Stemwede in Minden-Lübbecke
Karte Stemwede
Fotos
Luftaufnahme von Haldem
Luftaufnahme von Haldem
Portal  Portalsymbol  Deutschland

Wähle Waid ist ein Gemeinde in dem DeutscheZustandNordrhein-Westfalen, liegt in den Kreis Minden-Lübbecke. Stemwede hat 13.111 Einwohner (31. Dezember 2018)[1] auf einer Fläche von 166,13 km².Die Einwohnerzahl der Gemeinde beträgt zum 30. Juni 2019 insgesamt 13.046 [3].

Aufteilung der Gemeinde

Am 1. Januar 1973 wurde im Rahmen einer kommunalen Neuordnung die ehemalige mter Dielingen-Wehdem und Levern fusionierten zur Gemeinde Stemwede; der Vorstand sitzt in Levern. Das Gebiet der Gemeinde Stemwede ist durch die Hauptgemeindeverordnung in drei Bezirke (Bezirke) und insgesamt 13 Ortschaften (Ortschaften) unterteilt:

  • Bezirk liefern mit den Ortschaften Levern, Sundern, Niedermehnen, Destel und Twiehausen;
  • Bezirk Stirbt mit den Ortschaften Drohne[4], Dielingen, Haldem und Arrenkamp;
  • Bezirk wehdem mit den Ortschaften Westrup, Wehdem, Oppendorf Oppenwehe.

Somit gibt es kein Dorf namens Stemwede.

OrtsteilPopulationOberfläche
liefern2.25010,93 km²
Sundern3008,68 km²
Niedermehnen59013,05 km²
Destel6008,70 km²
Twiehausen55016,17 km²
Zwischensumme:Bezirk Hebel4.29057,53 km²
Drohne50011,14 km²
Stirbt2.1507,82 km²
Haldem1.85018,94 km²
Arrenkamp2805,52 km²
Zwischensumme:Bezirk Dielingen4.78043,42 km²
Westrup5806,21 km²
wehdem1.75013,07 km²
Oppendorf85017,99 km²
offenwehe2.25027,90 km²
Zwischensumme:Bezirk Wehdem5.43065,17 km²
Total Allgemein, Gemeinde Stemwede14.500166,13 km²

Die Einwohnerzahl in dieser Tabelle ist eine Schätzung aus den 1980er Jahren des 20. Jahrhundert. Es zeigt sich eine Verteilung der Bevölkerung über und damit die relative Bedeutung der verschiedenen Dörfer innerhalb von Stemwede. Öffentlich zugängliche Bevölkerungsstatistiken pro Dorf werden seit 1973 nicht mehr geführt. Die Gesamtbevölkerung der Gemeinde beträgt zum 30. Juni 2019 tatsächlich 13.046 Einwohner.[3]. Die Einwohnerzahl der Gemeinde zeigt seit 1975 eine leicht rückläufige Tendenz.

Lage, Verkehr, Transport

Die Gemeinde liegt im Norden von Nordrhein-Westfalen, an der Grenze zum Bundesland Niedersachsen Auf. Es Naturpark Dümmer besetzt einen Teil von Stemwede. Der Dümmersee liegt 10 km nordwestlich des Ortes Wehdem. Etwa 10–15 km südlich der Gemeinde liegt die Wiehengebirge von. Die Gemeinde selbst ist flach (40 bis 55 m ü. M.) mit Landwirtschaft, Heide und am Ende des Pleistozän- entstanden Hochmoorgebiete, wie in der Provinz Drenthe in den Niederlanden, mit Ausnahme eines bei der Scharfe Berg bis zu 180 m hoher Grat im Nordwesten, der Stemweder Berg. Dieser Grat ist in der Oberkreide, vor 66 bis 90 Millionen Jahren.[5] Viele Hochmoore wurden mit Kanälen und breiten Gräben trockengelegt, um landwirtschaftliche Nutzflächen zu schaffen. Für die Schifffahrt nutzbare Gewässer sind in der Gemeinde nicht vorhanden. Der 20 km lange kanalisierte Bach Großer Dieckfluss ist für die Wasserwirtschaft von Bedeutung.

Nachbargemeinden

Stemwede grenzt an Rahden und Espelkamp ,nach Süden Preußisch Oldendorf (alle Kreis Minden-Lübbecke). Im Westen und Norden grenzt Stemwede im Uhrzeigersinn an folgende Gemeinden in Niedersachsen:

Straßenverkehr

Stemwede ist durch die Weite Landesstraße 770 (Böhmte-Espelkamp-Petershagen) verbunden mit dem Bundesstraße 51 am westlichen Rand und mit dem Bundesstraße 239 am östlichen Rand.

öffentlicher Verkehr

Das Bahnstrecke Bremen-Osnabrück läuft durch die Gemeinde. Nur in Drohne ist ein kleiner Bahnhof, aber dort halten nur Güterzüge. Der nächste Bahnhof, an dem Reisende ein- und aussteigen können, befindet sich 4 km nördlich von Dielingen, westlich des Ortes Lemförde, Samtgemeinde Altes Amt Lemförde. Bemerkenswert ist, dass die Gemeinde Lemförde ist Eigentümer des Bahnhofsgebäudes, der Katasterstandort liegt an der Grenze der Dörfer Stemshorn und Dielingen, innerhalb der Gemeinde Stemwede. (Nordrhein-Westfalen). Die Fahrgäste des öffentlichen Nahverkehrs sind auf Regionalbusse in die umliegenden größeren Städte angewiesen. Die meisten dieser Busse sind für den Pendler- und Schulverkehr bestimmt und verkehren nur zu Stoßzeiten an Wochentagen. Deshalb nutzen viele Anwohner das Fahrrad als Fortbewegungsmittel, auch bei Entfernungen über 15 Kilometer in eine Richtung.

Wirtschaft

Mehrere große Industrieunternehmen haben eine Niederlassung in der Gemeinde. Die größte Fabrik mit 1.900 Mitarbeitern stammt aus ZF-Friedrichshafen und befindet sich in Dielingen. Autoteile werden hergestellt. Auch ZF hat ein solches Werk gleich auf der anderen Seite der Landesgrenze in Lemförde. Südöstlich von Haldem befindet sich zudem ein Standort eines deutschlandweit tätigen Großunternehmens. Im Durchschnitt arbeiten hier etwa 1.000 Menschen. Außerdem hat der Hersteller von "Halter"-Kunststoffbehältern für die Küche seinen Sitz in der Gemeinde und eine kleine Fabrik.

Die Gemeinde ist weiterhin wirtschaftlich von der Landwirtschaft geprägt. Viele Ackerbauern wachsen dort Spargel. Daneben gibt es eine Reihe kleinerer Industriestandorte für kleine und mittelständische Unternehmen von regionaler Bedeutung.

Das ehemalige Schloss Haldem beherbergt eine geschlossene Anstalt, wo Drogen ob alkoholabhängige Straftäter von der Justiz angeordnet werden sollen Drogenabhängigkeit oder unter Aufsicht eines Psychiaters oder Psychologen andere Behandlungen zur Resozialisierung (Zwangsbehandlung) durchmachen müssen. Es ist daher nicht einsehbar.

Darüber hinaus ist der Tourismus aufgrund der natürlichen Schönheit der Region von einiger Bedeutung.

Geschichte

Im Mittelalter entstanden die Dörfer, meist um eine kleine Kirche, die zwischen 900 und 1250 gegründet wurde, und in einigen Fällen um eine Burg (Haldem, 13. Jahrhundert) oder Kloster. Sie waren Orte von begrenzter Bedeutung innerhalb der Evangelisch-Lutherischen, seit Mitte des 16. Fürstbistum Minden, n / A 1648 Brandenburg-Preußen und dann in die Napoleonische Zeit es Königreich Preußen. Seit der Reformation ist die Mehrheit der Christen in der Gemeinde Stemwede evangelisch-lutherisch. 1227 von dem Zisterzienser Kloster in Levern. Das Kloster war 1558 bis zum Reformation in eine protestantische Edeldame verwandeltgründet, das in 1810 wurde aufgehoben. Die Gebäude wurden der evangelisch-lutherischen Gemeinde Levern übergeben.

Das Zweiter Weltkrieg Trotz seiner abgelegenen Lage blieb das heutige Stemwede nicht unbemerkt. Das Schloss in Haldem wurde von den Nazis für die Hitler-Jugend als militärisches Ausbildungszentrum genutzt. Der schöne Schlosspark verwandelte sich in einen Schießstand und ging dadurch weitgehend verloren. Im Dezember 1943 ein britischer Bomber stürzte in Oppendorf ab, und am 4. 1945 In Levern kam es zu schweren Kämpfen zwischen Deutschen und Alliierten. Bei beiden Ereignissen wurden Dutzende getötet und Dutzende von Häusern und Bauernhöfen zerstört.

Die heutige Gemeinde entstand 1973 durch den Zusammenschluss von 13 Dörfern. Der Name geht auf einen spätmittelalterlichen Ortsherren von Stemwede zurück, der dort als Vorsitzender eines Van die Justizgewalt innehatte Dingtuhl oder Freistuhl (Schöffenbank auf dem Land) Stemwede ist einer der am dünnsten besiedelten Gebiete des Bundeslandes.

Sehenswürdigkeiten, Tourismus

  • Naturschönheiten in den zahlreichen Naturschutzgebieten und am Steinweder Berg: Es gibt verschiedene Möglichkeiten für Wander- und Radtouren, z.B. vom Wiehengebirge über den Stemweder Berg bis zum Dümmer Meer v.v..
  • Die spätmittelalterliche Doppelkirche in Levern bestand ursprünglich aus zwei nebeneinander liegenden Kirchen, nämlich einer Klosterkirche für die Nonnen und daneben der Pfarrkirche für die Dorfbewohner außerhalb des Klosters; Anfang des 19. Jahrhunderts wurden sie zu einem Kirchengebäude zusammengelegt. Malerisch ist auch der weitere Ortskern von Levern. Es gibt mehrere schöne, alte Fachwerkhäuser.
  • Mehrere andere Dörfer der Gemeinde verfügen ebenfalls über eine monumentale, historisch interessante Dorfkirche.
  • Windmühlenmuseum mit unter anderem einem Frässägewerk in einem Sechseck Top-Träger bei Levern; auch in Oppenwehe (Bockmühle) und Destel (Top-Träger) sind immer noch "holländische" Windmühlen. Der Tourist Westfälische Mühlenstraße verläuft durch die Gemeinde Stemwede.
  • Deutsches Windenergiemuseum in Oppendorf, gewidmet der Entwicklung der Windkraftanlage seit 1980
  • Regionalmuseen in Levern (im Alten Pfarrhaus von 1714) und in Wehdem
  • Für Jugendliche finden jedes Jahr zwei Open-Air-Festivals von überregionaler Bedeutung in Haldern und in Wehdem statt; letzteres speziell für Fans des Genres psychedelische Trance.

Galerie

Partnergemeinde

Wichtige Personen in Bezug auf die Gemeinde

Geboren

  • Julius Tielbürger (* 01.10.1919 in Stemwede-Oppenwehe; dort auch am 03.09.1995 gestorben), Erfinder zweier Kartoffelroder und einiger anderer Landwirtschafts- und Reinigungsgeräte, die hinter Traktoren eingesetzt werden können

Web-Links