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Thixotropie

Thixotropie (manchmal buchstabiert Thixotropie oder Thyxotropie) oder Pseudoplastizität ist die Eigenschaft von a Nicht-Newtonsche Flüssigkeit, bei dem die Viskosität konstant Schubspannung nimmt mit der Zeit ab. Nachdem die Scherspannung beseitigt ist, kehrt die anfängliche Viskosität zurück. Der Begriff Thixotropie leitet sich aus den griechischen Wörtern "thixis" für Berührung und "tropos" für bewegen oder mischen ab.

Die Viskositätsabnahme wird dadurch verursacht, dass sich die Bestandteilspartikel parallel zur ausgeübten Schubspannung orientieren. Der Begriff kommt von Herbert Freundlich, Forscherin für die Grundlagen der Kolloidchemie.

Das Gegenteil von Thixotropie ist reopexie. Rheologie ist die Wissenschaft, die sich mit den Verformungs- und Fließeigenschaften von Flüssigkeiten beschäftigt.

Viele Gele und Kolloide sind thixotrop.

Beispiele für thixotrope Flüssigkeiten

Thixotropie erklärt und sagt bestimmte Verhaltensweisen (Phasenübergänge) einiger natürlicher Materialien (Schluff, Ton, Sedimente, Treibsand) voraus.
  • Ketchup muss geschüttelt werden, bevor es aus der Flasche läuft.
  • Butter ist nach dem Kneten weich, wird aber beim Stehen härter.
  • Zahnpasta sollte beim Herausdrücken aus der Tube auf der Zahnbürste verbleiben. Das Entspannungs Zeit ist hier jedoch sehr kurz.
  • SpritzeLack muss schnell nach dem Spritzen erfolgen zähflüssig beim Spritzen sehr dünn werden.
  • Druckfarben werden durch Rühren, Schütteln, Falten oder Streichen in eine pastöse Konsistenz überführt.
  • Bohrflüssigkeit vor dem Tiefbohren wird herumgepumpt von der Bohrloch und bringt es Bohrspäne nach oben. Aufgrund der Thixotropie der Bohrspülung wird dieses Bohrklein nicht in das Bohrloch zurückgesaugt.
  • Thixotropie kann in Verbindung gebracht werden mit lehmig Unterteile und Sedimente eine wichtige Rolle spielen. Die thixotrope Eigenschaft von Ton beim Kneten ist bekannt.
  • Einige Klebstoffe werden als thixotrope Flüssigkeit bezeichnet

Siehe auch

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