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Thomas Stabenow
Thomas Stabenow
Thomas Stabenow
Allgemeine Information
GeborenKirchberg an der Jagst, 11. September 1952
LandFlagge von Deutschland Deutschland
Arbeit
Genre(s)Jazz
BerufMusiker
Instrumente)Kontrabass
(und) Allmusic-Profil
Portal  Portalsymbol  Musik

Thomas Stabenow (Kirchberg an der Jagst, 11. September1952) ist ein DeutscheJazz-Kontrabassist des moderner Jazz.

Biografie

Stabenow spielte zunächst Klavier und begann dann als Klarinettist in dixieland bands. Mit 21 Jahren wechselte er zum Kontrabass und studierte Musikpädagogik an der Musikhochschule in Stuttgart. Er spielte zunächst mit dem Ulmer Jazzquintett, der Crew von Frédéric Rabold und Formationen um Lauren Newton, Johannes Faber und Bernd Rabe. Er war an Bernd Konrads außergewöhnlichem Album beteiligt Traumtänzer (1980) mit Hans Koller, sondern auch mit Joe Haider aufgenommen, Klaus Weiß und Joe Kienemann. In den 1980er Jahren gründete er seine eigene Band, in der Kenny Wheeler, Roman Schwaller, Christof Lauer, Andy Scherrer, Lee Konitz, Mel Lewis und Makaya Ntshoko gespielt. Er arbeitete auch für Erwin Lehn und im Studio, und ab 1986 für Peter Herbolzheimer "Rhythmus-Kombination & Blechbläser". Es gab Konzerte und Aufnahmen mit Stan Getz, Eartha Kitt, Chaka Khan, Al Jarreau, Charlie Mariano, David Friedman und Dianne Reeves. 1988 war er Gründungsmitglied des Münchner Jazzorchesters. Er hat auch aufgenommen mit Frank Foster, Bill Ramsey, Ludwig Nuss, Florian Poser, Larry Porter, Jürgen Seefelder, Jörg Widmoser, Johannes Enders und mit Bernd Konrads Projekt Southpool. Mit dem Pianisten Volker Engelberth er tritt in Duo-Formation auf.

Stabenow lehrte seit 1984 an der Stuttgarter Musikhochschule, bevor er von 1996 bis 2018 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst lehrte. Mannheim. 1988 veröffentlichte er die 1. Deutsches Realbuch. Seit 1987 produziert er seine Projekte auf seinem eigenen Label Bassic Sound, aber auch auf Aufnahmen mit Benny Bailey, Rachel Gould, Thomas Faist, die NDR Bigband und andere.

Auszeichnungen und Ehrungen

1986 erhielt Stabenow den Baden-Württemberg Jazz-Preis. In der Hymne hieß es: Mit großer Vielseitigkeit knüpft sie stilistisch an den swingenden Mainstream des Jazz an. Als Bandleader dient er auf seine unspektakuläre Art als lebendiges Zentrum für viele Musiker in Süddeutschland. 1999 erhielt er den Förderpreis der Landeshauptstadt München.

Literatur

  • Martin Kunzler: Jazz-Lexikon. Band 2: M–Z (= rororo-Sachbuch. bd. 16513). 2. Kasse. Rowohlt, Reinbek in Hamburg 2004, ISBN 3-499-16513-9 .