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Bill Ramsey
Bill Ramsey
Bill Ramsey
Allgemeine Information
Vollständiger NameWilliam McCreery Ramsey
Geboren17.04.1931
GeburtsortCincinnati
LandFlagge der Vereinigten Staaten Vereinigte Staaten
Arbeit
Genre(s)Sänger, Künstler, Journalist
Stichworte)Polydor, Kolumbien
(und) IMDb-Profil
(und) Allmusic-Profil
Portal  Portalsymbol  Musik

Bill Ramsey (William McCreery Ramsey; Cincinnati, 17. April1931 ) ist ein Deutsche-amerikanischJazz- und Schlagersänger, Journalist und Künstler. Bekannt wurde er durch deutschsprachige Schlager wie Andenken und Pigalle (Die große Mausefalle).

Jugend und Bildung

William McCreery Ramsey, alias Bill, Sohn eines Lehrers und Werbeleiters der Firma Procter & GambleEr sang bereits in seiner Jugend in einem College-Tanzorchester. Von 1949 bis 1951 studierte er Soziologie und Wirtschaftswissenschaften an der Yale Universität im Neuer Hafen. Außerdem sang er Jazz, schwingen und Blues. Seine großartigen Beispiele waren Graf Basie, Nat King Cole, Herzog Ellington und Louis Jordan.

Werdegang

Ab 1953 trat er bei Jazzveranstaltungen auf, darunter Ernst Mosch, Paul Kuhn, Kurt Edelhagen und James Last. Jazzpianist und Musikproduzent Heinz Gietz brachte ihm 1955 einen Auftritt bei der Hessischer Rundfunk und beteiligte ihn an Playback-Aufnahmen für den Musikfilm Liebe, Tanz und 1000 Schlager mit Peter Alexander und Caterina Valentina.

1958 bot ihm Heinz Gietz einen Vertrag an und im selben Jahr erschien seine erste Single bei Polydor. Mit Andenken Ramsey erreichte die Spitze der deutschen Charts. 1960 war er mit Gina, Gina weniger erfolgreich, mit nur Platz 39 in den Top 50 des Musikmagazins Musikmarkt. 1961 gelang ihm sein Nummer-1-Hit Pigalle (die große Mausefalle).

Zu den Schlagern, die in den 1950er und 1960er Jahren veröffentlicht wurden, gehörten deutschsprachige Cover von unter anderem: Hank Ballard, Die Beatles, Fette Dominos, Elfenbein Joe Hunter, Roger Miller, Elvis Presley, Jimmie Rodgers, Andy Williams und Sheb Wooley. Die meisten Cover wurden ausschließlich von Heinz Gietz komponiert. Ramsey wechselte 1962 zusammen mit dem Produzenten Gietz von Polydor zum Columbia-Label der EMI-Gruppe. Er war regelmäßig in den deutschen Charts zu hören. Seine Popularität brachte ihm auch mehrere Auftritte in Filmen und im Fernsehen als Sänger und Komiker in verschiedenen Nebenrollen ein.

Ab der zweiten Hälfte der 1960er Jahre griff er ein überwiegend englisches Repertoire auf und widmete sich wieder hauptsächlich dem Jazz und dem Blues. Es gab nicht nur Operetten-, Musical- und Beattitel, sondern auch eine LP mit Kinderliedern. 1966 wechselte er zum Label Cornet von Heinz Gietz und kehrte im selben Jahr zu Polydor zurück. Nach wie vor tritt er regelmäßig als Schlager und Jazzsänger auf, unter anderem als Duo mit Gitarrist Juraj Galan. die lp Wohnen in Unterhaus habe die Preis der deutschen Schallplattenkritik. 2008 und 2009 war er bei Max Greger und Hugo Strasser auf Tour. Regelmäßige Mitglieder seiner Band sind Martin Breinschmid, Richard Oesterreicher, Gerd Bienert und Herbert Swoboda. Anlässlich seines 85. Geburtstages stellte Ramsey die Doppel-CD vor Meine Worte.

Insgesamt spielte Ramsey in 28 Filmen mit und hatte zahlreiche Fernsehauftritte und Tourneen auf der ganzen Welt Europa, das Vereinigte Staaten und Nordafrika. Er moderierte unter anderem die Fernsehsendungen Schlager für Schlappohren (1971) und Talentschaufeln (1974 bis 1980) und lehrte viele Jahre an der Hamburger Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Jeden Freitag moderiert und sorgt er für die Sendung Schaukelzeit auf der Hessischer Rundfunk des Kommentars.

Privatleben

Ramsey hat fast 20 Jahre gelebt Zürich, später im Wiesbaden und seit 1991 mit seiner vierten Frau Petra in Hamburg. Seit 17. Oktober 1984 ist er deutscher Staatsbürger. Seine Frau ist Ärztin, sie ist aber auch als Geschäftsführerin ihres Mannes tätig.

Wissenswertes

In den 50er Jahren wohnte Ramsey im Gästehaus Noelle in Frankfurt. Sein Nachbar war Rosemarie Nitribitt, eine Prostituierte, die laut ihm das Gemeinschaftsbad ständig und stundenlang in Betrieb hielt und den Kühlschrank komplett leer aß. Ramsey wurde nach ihrem späteren Tod auch von der Polizei befragt.

Hits in Deutschland

  • 1961 - Pigalle (die große Mausefalle)
  • 1961 - Zuckerpuppe
  • 1961 - Egal, Weiber (& Bibi Johns)
  • 1962 - Maskenball bei Scotland Yard
  • 1962 - Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett

Ressourcen und Referenzen