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Transphobie ist die Angst vor Trans-Menschen und Transsexualität, sowie das feindselige und diskriminierende Verhalten, das aus diesem Gefühl resultiert. Transphobie äußert sich beispielsweise in verbaler, körperlicher Gewalt, vergewaltigen und Verweigerung von Asylrecht.[1]
Transphobes Verhalten beruht auf der Prämisse, dass das eigene Geschlecht kann (oder kann) sich nicht selbst definieren. Diese Ansichten sind weit verbreitet und wurden in vielen Ländern auch in Gesetze umgesetzt und/oder religiös begründet. Einerseits ist Transphobie also verankert in Kultur und Gesellschaft, aber auch im Psychologie.
Das Konzept stammt jedoch nicht von der Psychiatrie. Transgender-Aktivisten und -Theoretiker werden auf das Phänomen aufmerksam. Der Begriff entstand in Analogie zu Homophobie, Lesbenphobie und Biphobie. Diese Konzepte werden parallelisiert durch Sexismus und Rassismus verwendet, sondern betonen die irrationale Grundlage der fraglichen Diskriminierung.
Obwohl in englischsprachigen Ländern oft lgbt (Lesbisch - Schwul - Bi - Trans) bedeutet nicht, dass es in dieser Community keine Transphobie gibt.
Transphobie ist eine Form von Genderismus.
Siehe auch
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |