WikiDer > Volpriehausen
Platzieren in Deutschland | |||
| |||
| Ort | |||
| Zustand | Niedersachsen | ||
| Gemeinde | Uslar | ||
| Koordinaten | 51° 40′ N, 09° 44′ O | ||
| Allgemeines | |||
| Einwohner(2020) | 1,193 | ||
| Höhe | 220 m | ||
| Andere | |||
| Postleitzahl | 37170 | ||
| Vorwahl | 05573 | ||
| |||
Volpriehausen ist ein Ort in der Deutsche Gemeinde Uslar, ZustandNiedersachsen, und hat 1.193 Einwohner (Eintrag auf der Gemeindewebsite von Uslar, Stichtag 31.12.2020).
Lage, Infrastruktur
Das Dorf liegt auf einem Eisenbahnlinie von Paderborn durch Getränke zum Weser und Uslar zu Nordeim. im in 1878 geöffnet Bahnhof Volpriehausenhausen Auf dieser Strecke hält alle zwei Stunden ein Nahverkehrszug.
Ausfahrt 71 des Autobahn A7 liegt, wenn man die Bundesstraße 241 und weiter auf der Bundesstraße 446 Richtung Osten, 17 km entfernt.
Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1242.
Am Ende von 19. Jahrhundert aus dem Bauern- und Köhlerdorf wurde durch den Anschluss an das Eisenbahnnetz eine Industriestadt. Das Braunkohle, das in einem weiter entfernten Bergwerk abgebaut wurde, wurde im Dorf in a . gefunden Brikettfabrik weiter verarbeitet.
Von 1898 bis um 1938 es gab im Dorfe zwei große Schächte, Kalium-meine. Diese fast erschöpfte Mine war damals Adolf HitlersWehrmacht beschlagnahmt Muna, ein Militärunternehmen für die Endfertigung, Verpackung und Lagerung von Munition zu gründen. Jungen aus dem Jugendkonzentrationslager in Te., nur 12 km entfernt morgens gab es im letzten Jahr der of Zweiter Weltkrieg beschäftigt. Aufgrund von Fotos mysteriöser verschlossener Truhen in den Minenstollen wurde angenommen, dass Teile des berühmten Bernsteinzimmer der russischen Zaren in der Mine versteckt gewesen wäre. Bernsteinobjekte wurden in Volpriehausen nie gefunden. Außerdem im September 1945 ein Unfall im ehemaligen Muna: Durch eine Explosion der noch vorhandenen Munition stürzten die unterirdischen Schächte und Stollen ein, nach dem Krieg waren zeitweise viele Hundert Menschen im Einsatz Heimatvertriebene von u.a. Schlesien untergebracht. runden 1960 wegen der Luftqualität erhielt Volpriehausen den Status Luftkurort. Dies dauerte nicht lange. In den oberirdischen Gebäuden des ehemaligen Bergwerks angesiedelt 1947 ein Unternehmen, das sich unter anderem auf die Herstellung von Blei konzentrierteGlas. Das Unternehmen florierte in den Jahren 1960-1972 und exportierte unter dem Markennamen Buder viel zu den Benelux-Nationen. Dieses Unternehmen (das 1986 in Konkurs ging) verursachte eine sehr ernsthafte Umweltverschmutzung durch das Verschütten von scharfen Gegenständen und das Einleiten flüssiger Industrieabfälle, auch in einen nahegelegenen Bach. So war es bei einem Arbeitsunfall im August 1968 bis zu solch schwerwiegenden Wasserverschmutzungen, durch Auslaufen von 6.000 Litern 98%-konzentriert Schwefelsäure, die noch in der Weser tote Fische schwimmen herum. Dazu kam eine Mischung aus Industrieabfällen der Glasfabrik und der des 1938 stillgelegten Kalibergwerks. Nur nach 2005 die Sanierung des Quell- und Oberflächenwassers wurde geschlossen.
Im März 1974 wurde Volpriehausen im Zuge der kommunalen Neuordnung ein Teil von Uslar.
Sehenswürdigkeiten
- 1985 eröffnet, das kleine Kalibergbaumuseum; eingeschränkte Öffnung, in der Regel nur nach Vereinbarung
- Die natürliche Schönheit der Solling-Bergrücken nördlich des Dorfes (mit Möglichkeiten zum Wandern, Radfahren und Mountainbiken), siehe Weserbergland.
- Die evangelisch-lutherische St.-Georgs-Kirche (1840) ist ein malerischer Ortskern, aber im Inneren wenig interessant.
Bilder

Blick auf Volpriehausen

Evangelische Evangelische Kirche St. Georg
Römisch-katholische Kirche des Heiligen Josef (1961)
Weblink
- www.volpriehausen.com Website des historischen Kreises des Dorfes Volpriehausen, nicht nur zum Bergbaumuseum Kali, sondern auch mit interessanten Artikeln auf anderen Seiten unter anderem zur Geschichte der Glashütte im Dorf
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |
