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Walter Dexel
Walter Dexel
Lichtskulptur (seit 2008) im Skulpturenpark von Quadrat Bottrop im bottrop
persönliche Daten
Vollständiger NameKarl Maria Walter Dexel
Geboren7. Februar1890
Verstorben8. Juni1973
GeburtslandDeutschland
Beruf(e)Bildhauer, Grafiker und Designer
Leitdaten
Stil(e)Abstrakt, Konstruktivismus
RKD-Profil
Portal  Portalsymbol  Kunstkultur

Karl Maria Walter ("Walter") Dexel (München, 7. Februar1890Braunschweig, 8. Juni1973) war ein DeutscheMaler, Grafiker und Designerin.

Leben und Arbeiten

Walter Dexel studierte von 1910 bis 1914 Kunstgeschichte bei Heinrich Wölfflin und Fritz Burger an der Universität München. Er besuchte auch die Gröber-Zeichenschule in München, war aber Maler selbst erlernt. Seine ersten Bilder malte er während einer Studienreise in Italien. Er blieb kurz in Paris kurz vor Ausbruch der Erster Weltkrieg. Sein Werk war noch stark von den Landschaften der Paul Cézanne und später ist es Expressionismus und Kubismus. Dexel hatte seine erste Ausstellung in der Galerie Dietzel in München. 1916 promovierte er bei Botho Graef an der Universität Jena. Nach dem Krieg wurde Dexel Veranstalter der Ausstellungen im Jenaer Kunstverein in Jena. Er war verantwortlich für Ausstellungen mit Heinrich Campendonk und Bauhaus-Künstler wie Laszló Moholy-Nagy.

Konstruktivismus

In den zwanziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts war er ein wichtiger Vertreter der Konstruktivismus. 1921 kam er in Kontakt mit der Stil Künstler Theo van Doesburgwas in einer langjährigen Freundschaft mündete. Er stellte regelmäßig in der Berlin Galerie Der Sturm von Herwarth Walden. Von 1928 bis 1935 lehrte Dexel Grafikdesign an der Kunstgewehrschule im Magdeburg. Er wurde nach seiner Machtübernahme Nazis, gefeuert, bekam einen Berufsverbot und nicht mehr gemalt. Von 1942 bis 1955 sammelte er die Sammlung in Braunschweig Historische Formensammlung und veröffentlichte mehrere Arbeiten zum Thema Design.

Nach einer retrospektiv Ausstellung in Berlin entdeckte Dexel 1961 wieder Interesse an der Kunst und verwendete die in den 1920er Jahren entwickelte Form für seine neuen Arbeiten.

Literatur

  • Ruth Wobkemeier und Walter Vitt: Walter Dexel Werkverzeichnis, Umschau Verlag, Frankfurt am Main (1994) ISBN 978-3894661069

Externe Links

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