WikiDer > Wang Quo
| Wang Quo | ||||
| Name (Sprachvarianten) | ||||
| Vereinfacht | 王 渠 | |||
| Traditionell | 王 渠 | |||
| Pinyin | Wang Qu | |||
| Wade Giles | Wang ch'iu | |||
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Wang Quo (†8 n. Chr.) war die Mutter des chinesischen Kaisers Wang Mang und die Frau von Wang Man.
Ihr Ehemann Wang Man starb, als ihr Sohn Wang Mang noch jung war. Wang Mang muss sich um seine Mutter gekümmert haben. So wurde während der Heirat seines ältesten Sohnes Wang Yue verließ die Feierlichkeiten mehrmals, um seine damals kranke Mutter zu besuchen. In 4 n. Chr. den Ehrentitel erhielt sie von Wang Mang Gongxian Juni (功顯君).
Als seine Mutter im Jahr 8 starb, stand Wang Mang vor einem Dilemma. Einerseits wollte er sich als aufrichtiger Konfuzianist zeigen. Dies würde bedeuten, dass er eine obligatorische Trauerzeit von drei Jahren einhalten musste. Andererseits bereitete er sich darauf vor, zum Kaiser ausgerufen zu werden. Sie würden zum Stillstand kommen, wenn er sich an diese drei Jahre hielt. Deshalb ließ er Wang Zhengjun, das Erhabene Kaiserinwitwe ein Komitee von 78 gelehrten Konfuzianern zu gründen, das von seinem treuen Gefolgsmann, dem Astronomen, angeführt wird Liu Xin. Es entschied, dass die von Wang Mang (amtierender Kaiser und Regent für and Liu Ying) wichtiger waren, als ständig Trauer um ein Familienmitglied zu zeigen. Nur bei Trauerbegegnungen mit den eigenen Adligen musste der (kommissarische) Kaiser einfache Trauerkleidung aus Hanf. Dies wurde im Ritualhandbuch vorgeschrieben Zhouli. Wang Mang nahm nur an zwei dieser Treffen teil und konnte sich ansonsten der öffentlichen Trauer enthalten, ohne sein Gesicht zu verlieren. Diese Aufgabe widmete er seinem Enkel, Wang Zong.
In 23 gemacht Wang Sheo, Cousin und enger Mitarbeiter von Wang Mang, gab bekannt, dass Wang Man nicht der Vater von Wang Mang, sondern ein uneheliches Kind von Wang Qu sei. Dies ermöglichte es ihm, Liu Xin, ebenfalls einen engen Vertrauten von Wang Mang, davon zu überzeugen, seinen Plan, Wang Mang anzugreifen, zu unterstützen. Letztlich scheiterte der Angriff, weil der Plan vorzeitig durchgesickert war.
Literatur
- Loewe, Michael, 'Wang Qu' in: Ein biographisches Wörterbuch der Qin-, ehemaligen Han- und Xin-Zeit (221 v. Chr. - 24 n. Chr.), Leiden (Brill) 2000, ISBN 90-04-10364-3, p. 548.
- Thomsen, Rudi, Ehrgeiz und Konfuzianismus. Eine Biographie von Wang Mang, Aarhus (Aarhus University Press) 1988, ISBN 87-7288-155-0, p. 92.