WikiDer > Wang Shang
| Wang Shang | ||||||||
| Name (Sprachvarianten) | ||||||||
| Vereinfacht | 王 商 | |||||||
| Traditionell | 王 商 | |||||||
| Pinyin | Wang Shang | |||||||
| Wade Giles | Wang Shang | |||||||
| ||||||||
Wang Shang (†12 v.Chr.) war ein hochrangiger chinesischer Beamter des ersten Jahrhunderts v. und zwischen 15 und 12 v. Oberbefehlshaber (da Sima, 大司馬), die damals wichtigste Funktion im Reich.
Er gehörte der Familie des Kaisers Wang Mang. Er war der fünfte Sohn von Wang Jin und Onkel beider Kaiser Cheng ab Wang Mang. Mit Unterstützung seiner Halbschwester, der Kaiserinwitwe Wang Zhengjun er wurde 32 fast unmittelbar nach der Thronbesteigung ihres Sohnes Chen zusammen mit vier anderen (Halb-)Brüdern (Wang Tan, Wang Lic, Wang Gen und Wang Fengshi) geadelt. Sie wurden als die "fünf Marquisen" (五侯, wu liebe). 27 erhielt er den Titel 'Marquis of Chengdu' (Chengdu-Liebe, 成都侯), mit den dazugehörigen Nachlässen.
16, nach dem Tod seines Halbbruders Wang Tan, Wang Shang wurde im Rang eines Generals für die Bewachung der Stadttore verantwortlich gemacht. Im folgenden Jahr folgte er seiner Cousine Wang Yin als Oberbefehlshaber, die damals wichtigste Position im Imperium. Er blieb es bis zu seinem Tod im Jahr 12, als ihm sein Halbbruder folgte Wang Gen.
Laut der Hanshuss hatte Wang Shang, wie seine Brüder Wang Lic und Wang Gen einen luxuriösen, verschwenderischen Lebensstil. Als Kaiser Cheng während einer seiner nächtlichen (Vergnügungs-)Reisen entdeckte, dass Wang Shang ein Loch in die Stadtmauer gebohrt hatte, um ungesehen Zugang zu seinen Annehmlichkeiten zu haben, erregte dies seinen Zorn. Der Kaiser erwies sich jedoch als machtlos gegenüber der Familie Wang, da er nicht in der Lage war, tatsächlich gegen sie vorzugehen. Möglicherweise ein Generaldekret von 13 v. u. Z. um übermäßigen Luxus im Zusammenhang mit dem extravaganten Lebensstil der Mitglieder der Familie Wang zu begrenzen.
Sein jüngerer Sohn Wang Yi (†23 n. Chr.) gilt als einer der treuesten Anhänger des späteren Kaisers Wang Mang.
Literatur
- 'Wang Shang' in: Loewe, Michael, Ein biographisches Wörterbuch der Qin-, ehemaligen Han- und Xin-Zeit (221 v. Chr. - 24 n. Chr.), Leiden (Brill) 2000, ISBN 90-04-10364-3 , pp. 549-550.