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Warstein
warstein
Stadt in DeutschlandFlagge von Deutschland
Wappen von Warstein
Warstein (Nordrhein-Westfalen)
warstein
Ort
ZustandFlagge des deutschen Bundeslandes Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen
Kreissoest
RegierungsbezirkArnsberg
Koordinaten51° 27′ N, 8° 22′ O
Allgemeines
Oberfläche157,91 km²
Einwohner(31-12-2018[1])24.842
(157 Einwohner/km²)
Niederländer(09-05-2011[2])19 (0,07%)
Höhe310 m
BürgermeisterManfred Godde (BG)
Wirtschaft
GewSt Hebesatz460% (2020[3])
Andere
Postleitzahl59581
Vorwahlen02902 (Belecke, Hirschberg, Suttrop, Warstein), 02925 (Allagen, Mülheim, Niederbergheim, Sichtigvor, Waldhausen)
NummernschildSO, LP
Stadt9 Ortsteile
Gemeindenummer05 9 74 044
Webseitewww.warstein.de
Lage Warsteins in Soest
Karte Warstein
Portal  Portalsymbol  Deutschland

warstein ist eine Stadt und Gemeinde in dem DeutscheZustandNordrhein-Westfalen, liegt in den Kreis Soest. Die Stadt hat 24.842 Einwohner, einschließlich der umliegenden Bezirke (31. Dezember 2018)[1] auf einer Fläche von 157,91 km².

Orte in der Gemeinde Warstein

Blick auf Warstein

Lage, Verkehr, Transport

Warstein liegt 30 km südöstlich von soest, im Norden Sauerland.

Die Stadt liegt an einer Bahnstrecke nach Lippstadt. Nur Güterzüge fahren darüber.

Die Hauptverkehrsstraße der Stadt ist die Bundesstraße 55. In nördlicher Richtung verläuft sie nach Belecke (6 km) und dann 12 km weiter Anröchte, zum Ausgang 58 der AutobahnA44. In südlicher Richtung verläuft die B 55 über zehn km bis Messerscheide (Ausfahrt 70 der A46).Eine zehn Kilometer lange Nebenstraße führt von Warstein auf die B 516 in Ruthen.

Geschichte

An der Stelle, an der sich das heutige Warstein befindet, lebten die Menschen in der Vorgeschichte schon Menschen, auch im und um den Stadtteil Hirschberg beschrieben Höhle, das Bilsteiner Höhle.

In dem 14. Jahrhundert die heutige Stadt entstand um Kleine Eisenerzminen und die Bergkirche (Stadtberg) (die Gegenwart Alte Kirche). Etwas westlich lag bereits eine Siedlung, die zunächst Warstein, später Altenwarstein hieß. Die Stadt wusste bis Mitte des 19. Jahrhundert etwas Wohlstand durch den Eisenerzabbau und die Möglichkeit, das Eisen sofort zu allen möglichen Produkten zu schmieden. Immerhin gibt es Bäche, an denen wasserbetriebene Hammerwerke existieren könnten, und es gibt genügend Wald, also Brennholz für die Schmiedeöfen. Das Holz wurde auch in andere Länder exportiert. Warstein konnte zum Beispiel sogar Mitglied der Hanse.

Um 1850 zog die Metallindustrie in die Ruhrgebiet. Warstein, wo es 1848/1849 noch zu sozialen Unruhen unter den Arbeitern kam, nahm an Einwohnerzahl ab. Ein paar kleine spezialisierte Metallunternehmen existierten weiter, ebenso wie die Mitte des Jahrhunderts 18. Jahrhundert etablierte, immer wichtiger werdende Brauerei.In 1802 die Altstadt wurde von einem großen Stadtbrand verwüstet. Ein paar hundert Meter entfernt, im Laufe der 19. Jahrhundert ein neues Stadtzentrum rund um die neue Pankratiuskirche 1911 was damals als Irrenanstalt bezeichnet wurde (siehe unten), kurbelte die Beschäftigung wieder an.

Im 1944 die Nazis stellten den Divisionsstab der V2Programm in Suttrop nordöstlich von Warstein. Vom 21. bis 23. März 1945 gefunden in Warstein und Umgebung u. a. von de SS Massenmord begangen [4] hauptsächlich auf russische Zwangsarbeiter. Im Eversberg bei Meschede und in der Nähe von Warstein kamen 208 Menschen ums Leben Nach dem Krieg, 1957-1958, a Kasino in der Stadt, die damals als Rathaus fungierte, findet ein großer Prozess gegen die Täter statt. Einer der drei Haupttäter, der Kommandant, SS-Obergruppenführer Hans Kammler, hatte bereits 1945 Selbstmord begangen; die anderen beiden kamen mit relativ leichten Strafen davon, zum Teil wegen unzureichender rechtlicher Möglichkeiten zur Verhängung hoher Strafen und wegen Beweisschwierigkeiten.

Im 2013 brach in Warstein, möglicherweise aufgrund des Vorhandenseins von kontaminiertem Abwasser der Brauerei, der größte Ausbruch von LegionellenInfektion aus Deutschland. Mehr als 100 Menschen erkrankten, drei starben an dieser sogenannten. Legionärskrankheit.

Wirtschaft

Die Stadt ist am besten bekannt für die gebrautwarsteinerBier. Für die 2 bis 3 km südlich des Zentrums gelegene Großbrauerei wurde die bestehende Güterbahn eigens um einige Kilometer verlängert.

Auf der Ostseite von Warstein, zwischen Bahn und Stadtteil Suttrop, ist seit 1911 eine sehr große psychiatrische Anstalt, in der die Zweiter Weltkrieg ebenfalls TBPatienten wurden gepflegt. Hier werden Patienten mit Suchterkrankungen behandelt. Die Anstalt verfügt über ein Psychiatriemuseum in einer ehemaligen Kirche auf dem Gelände. Die Einrichtung war zum Zeitpunkt der Adolf HitlersDrittes Reich berüchtigt, weil 675 Patienten gewaltsam wurden Sterilisation mussten sich unterziehen und 1576 Menschen aus dieser Anstalt nach dem Transport nach Sterbehilfezentrum Hadamar von den NazisEuthanasieProgramm getötet wurden. Zum Gedenken an diese Opfer wurde auf dem Anstaltsgelände ein Denkmal errichtet Treise-Kapelle, gebaut.

u.a. wegen der schönen Umgebung und dem nahen Stadtteil Hirschberg beschrieben Höhle, das Bilsteiner Höhle Tourismus ist auch wichtig.

An verschiedenen Orten in der Stadt Steinbrüche in Betrieb. Das hier hat gewonnen Kalkstein wird hauptsächlich als Rohstoff für Zement benutzt.

Sehenswürdigkeiten

  • Die Alte Kirche, dem Heiligen geweiht Pankratius, Daten von 1237 und ist rund 1700 im barocker stil mit neuem Interieur ausgestattet.
  • Auch die in 1857 fertige neue Pankratius-Kirche auf dem Markt ist ein monumentales Beispiel für Deutsch neugotisch. Die Kirche hat eine Glockenspiel.
  • Die Umgebung und die bis zu 580 m hohen Hügel Sauerland eignen sich zum Wandern, Mountainbiken und Radfahren. Knapp 6 km südlich der Stadt, auf einer 580 m hohen Bergkuppe, steht ein markanter, knapp 35 m hoher, 2007 erbauter und nach einem fördernden Wasserwerk benannter Aussichtsturm. Lörmecke-Turm.
  • Die Bilsteiner Höhle, 4 km westlich von Warstein, siehe Ortsteil Hirschberg.
  • Die Brauerei der warsteiner- Bier kann besichtigt werden.
  • Museum Haus KupferhammerIn einer schlossähnlichen Fabrikantenvilla aus dem 18. Jahrhundert in der Bundesstraße 55 befindet sich das Stadtmuseum von Warstein. Es enthält unter anderem ein rekonstruiertes Skelett eines in der Bilsteinhöhle gefundenen Höhlenbär. Außerdem ist das Sammeln von Mineralien wichtig.
  • Das Psychiatriemuseum, siehe oben.
  • Im sichtigvor steht ein rekonstruiertes Handwerk Schmiede, wo das Kettenschmieden im 17. und 18. Jahrhundert demonstriert wird.

Veranstaltungen

Geboren in Warstein

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