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Fluorwasserstoff | ||||
| Strukturformel und Molekülmodell | ||||
Strukturformel von Fluorwasserstoff | ||||
| Allgemeines | ||||
| Molekularformel | HF | |||
| IUPAC-Name | Fluorwasserstoff | |||
| Andere Namen | Flusssäure, Flusssäure, Flusssäure | |||
| Molmasse | 20,01 G/Maulwurf | |||
| CAS-Nummer | 7664-39-3 | |||
| EG-Nummer | 231-634-8 | |||
| PubChem | 14917 | |||
| Warnungen und Sicherheitsvorkehrungen | ||||
| H-Sätze | H300 - H310 - H330 - H314 | |||
| EUH-Sätze | EUH071 | |||
| P-Sätze | P260 - P262 - P280 - P304 P340 - P302 P350 - P303 P361 P353 - P305 P351 P338 - P315 - P403 - P405 | |||
| EG-Indexnummer | 009-003-00-1 | |||
| UN-Nummer | 1052 | |||
| ADR-Klasse | Gefahrenklasse 8 | |||
| Physikalische Eigenschaften | ||||
| Dichte | (48% in H2O) 1,15 g/cm³ | |||
| Schmelzpunkt | −83 °C | |||
| Siedepunkt | 19,5°C | |||
| Wenn nicht anders angegeben normale Bedingungen gebraucht (298.15k oder 25 °C, 1 Bar). | ||||
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Fluorwasserstoff, Fluorwasserstoffsäure oder Fluorwasserstoffsäure ist ein sehr ätzendAcid mit der Bruttoformel HF.[1] Wenn sich Fluorwasserstoff in Wasser löst, wird die Lösung zu Fluorwasserstoffsäure erwähnt.
Anders als die anderen Halogenwasserstoffe ist Fluorwasserstoff a schwache Säure.[2] Das hat damit zu tun, dass HF-Moleküle Wasserstoffbrücken Formen, so dass sie in langen Ketten aneinandergereiht sind. In niedrigeren Konzentrationen erschwert dieser Prozess die Ionisation.
Bei höheren Konzentrationen bilden sich Fluoridionen mit intakten HF-Molekülen BifluoridIonen (HF2−), die sehr stabil sind und ungewöhnlich starke Wasserstoffbrückenbindungen aufweisen. Dadurch verhält sich Fluorwasserstoff bei höheren Konzentrationen eher wie eine starke Säure.
Synthese
Industriell wird die Säure durch die Reaktion von Calciumfluorid mit konzentriertem Schwefelsäure:
Benutzen
In konzentrierten Lösungen von Fluorwasserstoff sind fast alle anorganischen Oxid werden gelöst. Die Löslichkeit der Oxide ist darauf zurückzuführen, dass sowohl das Anion (in Form von Wasser) als auch das Kation (in Form eines Polyfluorkomplexes) des Oxids nicht frei in der Lösung vorliegen. Fluorwasserstoff ist daher weit verbreitet:
- wenn Ätzmittel in dem Glasindustrie (es reagiert mit Glas – es ist das einzige Mittel, mit dem Borosilikatglas zerlegbar – und damit nicht lagerfähig)
- in dem Halbleiterindustrie
- zu Aluminium und Uran zu reinigen
- als Ausgangsprodukt für fluoridhaltige Stoffe (Teflon, cfks)
- wenn Lösungsmittel von Oxide auf der Oberfläche von Flugzeugturbinenteile (hauptsächlich Nickel-Chrom, NiCr), um die Qualität späterer de . zu verbessern Lötprozesse zu verbessern oder Beschichtungen ausziehen
- als Lösungsmittel in Labors, um verschiedene Substanzen in Lösung zu halten[3]
In verdünnten Lösungen von Fluorwasserstoff wird es oft als Felgenreiniger verwendet.
Flüssiger wasserfreier Fluorwasserstoff wird als Katalysator benutzt in Ölraffinerien während der HochoktanproduktionBenzin aus der C4-Fraktion.
In dem organische Synthese es wird manchmal bei der Herstellung von Organofluorverbindungen verwendet. Auch anorganische Fluorsalze lassen sich damit herstellen.
Toxikologie und Sicherheit
Ein verantwortungsvoller Umgang mit diesen Stoffen ist zwar möglich (und flüssiges Fluor wird im industriellen Maßstab transportiert), dies erfordert jedoch Schulung und fundierte Sicherheitsverfahren. Die konzentrierte Säure dringt leicht durch Latex- und Nitrilhandschuhe. Zum Schutz gegen konzentrierte Lösungen (bis 60%) werden Handschuhe aus Neopren, Butyl oder Viton empfohlen, zum Schutz gegen höhere Konzentrationen nur Butyl oder Viton.
Fluorsäure frisst sich bei Hautkontakt in den Knochen ein, ohne dass sofort Schmerzen zu spüren sind (ähnlich wie bei Phenol). Der Schmerz setzt erst ein, wenn es für eine richtige Behandlung eigentlich zu spät ist. Die Exposition gegenüber niedrigen Konzentrationen von Fluorwasserstoff über einen längeren Zeitraum kann zur Anreicherung von Fluoriden in den Knochen führen (Fluorose). Bei Verdacht auf Kontakt sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Das berauscht wird behandelt mit Calciumgluconat in einem Gel oder einer Infusion.
Grenzen
Das Geruchsschwelle beträgt 0,3 ppm. Das Arbeitshygiene akzeptierter Grenzwert ist 3 ppm. Ab Exposition gegenüber 100 ppm für 1 Minute treten Reizungen der Augen, der Haut und der Atmung auf. Eine akute Exposition gegenüber 8000 ppm ist tödlich.
Wasserfreier Fluorwasserstoff und in einer wässrigen Lösung von mehr als 7% gilt als sehr giftig katalogisiert. Konzentrationen zwischen 1% und 7% HF gelten als toxisch.
Externe Links
- (und) Daten von Fluorwasserstoff in der GESTIS-Stoffdatenbank des Deutschen Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (WENN EIN) (JavaScript erforderlich)
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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