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Wilhelm Adam | ||
Wilhelm Adam (rechts) geht in Gefangenschaft (1943) | ||
| Geboren | 28. März1893 Eichen (Biene Hanau) | |
| Verstorben | 24. November1978 Dresden, Sachsen, Deutsche Demokratische Republik | |
| Landschaft | ||
| Teil | ||
| Dienstjahre | 1914 – 1918 (Deutsches Heer) 1934 – 1945 (Wehrmacht) 1952–1956 (CSF) 1956 – 1958(NVA) | |
| Rang | ||
| Einheit | 2. Nassauisches Infanterie-Regiment 88. 23. Armeekorps 6. Armee | |
| Schlachten/Kriege | Erster Weltkrieg | |
| Auszeichnungen | Siehe Dekorationen | |
Wilhelm Adam (Eichen (Biene Hanau), 28. März1893 — Dresden, 24. November1978) war ein Deutsche Militär und ostdeutsch Politiker.
Der Vater von Wilhelm Adam war Bauer. Von 1903 bis 1913 besuchte er die Lehrerausbildung in Schlüchtern. Während der Erster Weltkrieg er war militärisch. 1923 trat Adam der Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei von Adolf Hitler. Adam nahm an der sogenannten Bierhalle-Putsch im München im 1923Hitler versuchte erfolglos, die Macht an sich zu reißen Bayern.
Von 1926 bis 1929 war er Mitglied der Deutsche Volksparte (DVP). 1933 wurde Adam Mitglied der extrem nationalistischen Veteranenvereinigung Stahlhelm. Nach dem Hitlers Machtübernahme wurde er Mitglied der SA und dann SA-Hauptmann. 1937 wurde er zum Major und Direktor der Infanterieschule von befördert Doberitz. 1939 wurde er Adjutant im XXIII. Armeekorps. Nach dem Deutsche Überfall auf die Sovietunion 1941 wurde er Adjutant des Generalfeldmarschalls Friedrich Paulus und zum Oberst befördert. 1943 geriet er in russische Kriegsgefangenschaft.
Von 1944 bis 1945 war er Mitglied des Offiziersbundes (antifaschistisch) und besuchte in der Sovietunion die Zentrale Antifaschistische Schule in Krasnogorsk. Inzwischen war er Nationalsozialist Gericht in Deutschland zum Tode verurteilt. Nach der deutschen Kapitulation (Mai 1945) kehrte Wilhelm Adam nach Deutschland zurückgekehrt und in der Sowjetische Besatzungszone (später die DDR namens).
1948 war er Mitbegründer der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands.NDPD), eine Satellitenpartei der kommunistischen SED. Von 1948 bis 1949 war er Beamter im Staat Sachsen. Von 1949 bis 1978 war er Mitglied des Hauptausschusses der NDPD und bis 1952 Vorsitzender des sächsischen Landesverbandes der NDPD. Ab 1949 war er Mitglied des Präsidialrats der Kulturstadt und von 1949 bis 1963 Stellvertreter im Volkskammer (Parlament).
Von 1950 bis 1952 war Adam Finanzminister Sachsen. 1953 trat er in die Kasernierte Volkspolizei ein, den Vorgänger der Nationale Volksarmee (NVA). Von 1953 bis 1958 war er Lehrer an der Offiziersschule der DDR.
1968 erhielt er den Banner der Arbeit und 1977 wurde er zum Generalmajor der NVA.
Militärkarriere
- Einjährig-Freiwilliger (Einjähriger Freiwilliger): 1. Oktober 1913
- gefreiter: 24. Juni 1914
- Unteroffizier: 25. Juli 1914
- Feldwebel: 1. April 1915
- Leutnant: 2. Mai 1915
- Rittmeister: 16. Juni 1934
- Oberstleutnant: 14. Februar 1941
- Oberst: 17. Dezember 1942
- Generalmajor: 7. Oktober 1977
Dekorationen
- Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes am 17. Dezember 1942[1][2][3]
- Eisernes Kreuz 1914, 2. Klasse (6. September 1914)[3] und 1. Klasse (30. September 1917)[3][4]
- Blutordnung 1933
- Wiederholschnalle am Eisernen Kreuz 1939, 1. Klasse (10. Oktober 1941) und 2. Klasse (26. Mai 1940)[4][3]
- Nationaler Verdienstorden in Silber 1956
- Banner der Arbeit 1968
- Ehrenkreuz für Frontkämpfer im Weltkrieg[3]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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