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Wilhelm Rediess
Wilhelm Rediess
SS-Obergruppenführer Wilhelm Rediess, 1941
Geboren10. Oktober 1900
Heinsberg, Nordrhein-Westfalen, Deutsches Kaiserreich
Verstorben8. Mai 1945
skaugum, Frager, Norwegen
RuheplatzKörper durch die Explosion zerstört
Religionkatholisch[1], später überkonfessionell[2]
LandschaftFlagge des Deutschen Reiches Deutsches Kaiserreich
Flagge Deutschlands während der Weimarer Republik Weimarer Republik
Flagge von Nazi-Deutschland Nazi Deutschland
Flagge Deutschlands während der alliierten Besatzung Deutschland
TeilKriegsfahne von Deutschland (1903-1919).svgDeutsches Heer
SA-Logo.svgSturmabteilung
Flagge der Schutzstaffel.svgWaffen-SS
Dienstjahre1918 - 1919
1925 - 1945
RangHH-SS-Obergruppenführer-Kragen.pngSS-Obergruppenführer.jpg
SS-Obergruppenführer und Allgemein in dem Waffen-SS und der Polizei
EinheitInfanterie-Regimenter 135[3]
Auftrag88.SA-Sturm
1. Januar 1927 -
30. April 1929[3][4]
54.SS-Sturm[4]
20.SS-Standard
8. März 1931 -
4. Juli 1932[5]
SS-Abschnitt XII
4. Juli 1932 -
12. Juli 1932[6]
SS-AbschnittXI
12. Juli 1932 -
15. März 1934[7]
SS-Abschnitt XVI
20. März 1934 -
1. Januar 1935[8]
SS-Oberabschnitt"Sudeste"
1. Januar 1935 -
15. Februar 1936[9]
HSSPF"Nordisch"
28. Juni 1938 -
19. Juni 1940[4][10]
HSSPF "Norden"[4]
19. Juni 1940 -
8. Mai 1945[11]
SS-Oberabschnitt"Norden"
15. Februar 1936 -
18. Juni 1940[12]
19. Juni 1940 -
Mai 1945[13]
HSSPF Ostpreußen
Schlachten/KriegeErster Weltkrieg

Zweiter Weltkrieg

Auszeichnungensehen Auszeichnungen
Portal  Portalsymbol  Zweiter Weltkrieg

Friedrich Wilhelm Otto Rediess (Auch: Rede), (Heinsberg, 10. Oktober 1900 - skaugum, Norwegen, 8. Mai 1945) war ein Deutscher SS-Obergruppenführer. Er war Allgemeines in dem Waffen-SS und der Polizei, Höherer SS- und Polizeiführer (HSSPF) Norden und Parlamentsmitglied für die NSDAP in dem Reichstag.

Leben

Rediess war der Sohn eines Polizeibeamten. Er besuchte die Grundschule. Am 22. Juni 1918 wurde er zum Infanterie im 1. Gesellschaft von dem Infanterie-Regimenter 135. Nach dem Erster Weltkrieg er hat trainiert Elektroingenieur, und arbeitete in diesem Beruf bis 1932[14][15]. Während der Krise von 1929 er war kurzzeitig arbeitslos.

Sturmabteilung

1924 wurde Rediess Mitglied der Völkisch-Sozialer Block, eine Ersatzorganisation der verbotenen NSDAP. Am 15. Juli 1925 wurde er wieder in die NSDAP aufgenommen (andere Quellenangabe: 25. Juli 1925[3]). Von Dezember 1926 bis Februar 1932 war Rediess a NSDAP Ortsgruppenleiter in Düsseldorf. Am 1. Januar 1927 wurde er auch Mitglied der Sturmabteilung. Und ab April 1929 wurde er a Sturmführer in dem SA Sturm 88 in Düsseldorf. Am 22. Juli 1929 wechselt Rediess von der SA in die SS[15]. Am 8. März 1931 erreichte er nach mehreren Beförderungen den Rang eines SS.Standartenführer. In dieser Zeit initiierte er verschiedene SS-Einheiten Essen und Düsseldorf. Ab 1932 arbeitete Rediess ausschließlich für die NSDAP. Im Juli 1932 übernahm er die Geschäftsführung SS-Abschnitte XI, die zuerst in lebte Frankfurt am Main und ab Oktober 1933 in Wiesbaden.

Wahlen

1928 war Rediess erfolglos Kandidat bei den Wahlen zum Preußischer Landtag. Bei den Wahlen 1932 errang er einen Sitz im Parlament, den er bis 1933 innehatte. Nach dem Wahlsieg der NSDAP während der Reichstagswahlen 1933 und denen der Reichstagswahlen im November 1933 war er im Reichstag.

Schutzstaffel

In der SS kommandierte Rediess die Abschnitt XVI (von März 1934 bis Januar 1935) in Magdeburg und der Oberabschnittsuost (Januar 1935 bis Februar 1936), die zuerst in brieg und später in Breslau. Am 20. April 1935 wurde Rediess SS-Gruppenführer gefördert. Ab Februar 1936 war er Kommandant der SS Oberabschnitts Nordost in Königsbergen. Vom 28. Juli 1938 bis 19. Juni 1940 war Rediess HSSPF"Nordisch". In dieser Funktion kommandierte er im Oktober 1939 zwei Regimenter von dem SS-Totenkopfverbände und organisierte die Abschiebung von Ostpreußisch Juden im Oktober und November 1940.

Holocaust

Bei einem Treffen mit SS-Gruppenführer Wilhelm Köppe in Posen wurde die sogenannte Langes Kommando entworfen, die von . geleitet wurde SS-Hauptsturmführer Herbert Lange. Dieses Kommando war im Besitz von a Gaswagen. Und in Abstimmung mit Gouvernement Erich Kocho wurden in ein Durchgangslager gesteckt Soldau vom 21. März bis 8. Juni 1940 1.558 geistig behinderte Menschen unter a Aktion T4 ermordet. Koppe forderte daraufhin von Rediess 10 Reichsmark pro Ermordeter zum Ausgleich der entstandenen Kosten[16][17]. Rediess, der sich jetzt in Norwegen aufhielt, war nicht bereit zu zahlen, obwohl er selbst mit der Prämie einverstanden war. Der Fall wurde dem Reichsführer-SS Heinrich Himmler vorgelegt, seine Entscheidung dazu ist unbekannt[14].

Norwegen

Wilhelm Rediess (ganz links), mit Josef Terboven, Vidkun Quisling und Rudolf Schiedermair, 1942

Nach Operation Weserübung wurde Rediess im Juni 1940 bis Norwegen übertragen und mit dem gearbeitet Reichskommissar Josef Terboven und der norwegische Polizeichef Jonas Lüge. Als ab März 1941 die ersten Norwegerinnen von der deutschen Besatzer schwanger wurden, wurde das ideologisch begründete Projekt von Heinrich Himmler, das Lebensborn Programm eingesetzt. Ungefähr 8.000 Kinder wurden aus diesem Programm geboren[18]. Am 9. November 1941 wurde Rediess SSObergruppenführer gefördert.

Ende des Krieges

Nach dem bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht Rediess beging Selbstmord, indem er sich mit seiner Pistole nach einem Trinkparty mit Reichskommissar Terboven in seinem Hauptquartier in skaugum (amtlicher Wohnsitz von Haakon und Mette-Marit)[19]. Der Körper von Rediess wurde zerstört, als Terboven sich mit 50 kg schlug Dynamit (andere erwähnte Quelle: Landmine[3]) in seinem Bunker explodierte.

Militärkarriere

Mitgliedsnummern

Auszeichnungen

Externer Link

Literatur

  • (das) Ruth Bettina Birn: Die Höheren SS- und Polizeioffizier. Himmlers Vertreter im Reich und in den besetzten Gebieten. Droste, Düsseldorf 1986, ISBN 3-7700-0710-7 .
  • (das) Joachim Lilla, Martin Döring, Andreas Schulz: Statisten in Uniform: Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter niedriger der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924. Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4 , S. 494 f.